Demoskopin zwischen NS-Ideologie und Konservatismus
AutorIn: Jörg Becker
Geschichte des operativen Denkens im deutschen Heer von Moltke d. Ä. bis Heusinger
AutorIn: Gerhard P. Groß
Moltke, Schlieffen, Seeckt, Manstein, Heusinger - sie stehen beispielhaft für die Entwicklung des operativen Denkens im deutschen Heer von der Mitte des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts - von den deutschen Einigungskriegen über das Zeitalter der Weltkriege bis zum Kalten Krieg, von der Armee Preußens bis zur Bundeswehr.
Dem Potsdamer Militärhistoriker Gerhard P. Groß gelingt es in einem souveränen Überblick als Erstem, Kontinuität und Wandel des operativen Denkens in fünf deutschen Armeen umfassend darzustellen. Er beschränkt sich nicht auf eine bloße militärische Perspektive, sondern stellt seinen Gegenstand überzeugend in das politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Umfeld der jeweiligen Zeit. Ein Buch, das eine große Lücke schließt.
Bücher des Alten und des Neuen Testaments. Faksimile-Band und Kommentarband
HerausgeberInnen: Hans Rothe und Irena Kwilecka
Die von dem Priester Jakub Wujek im 16. Jahrhundert angefertigte altpolnische Bibelübersetzung gehört dem goldenen Zeitalter“ der polnischen Literatur an. Sie ist ein höchst originelles Vorhaben künstlerischer Prosa der polnischen Renaissance. Diesem Werk hat Wujek – der „polnische Hieronymus“ – die meiste Zeit seines nicht sehr langen Lebens (1541–1597) gewidmet.
Neben seinen literarischen Werten zeichnet sich das Werk durch seine große theologische Gelehrtheit und die Vertrautheit mit der damaligen Bibelexegese aus. Es ist nicht nur ein Denkmal des polnischen theologischen Denkens, sondern auch ein literarisches Werk von hohem Rang, mit dem ganze Generationen von Polen erzogen worden sind. Diese Übersetzung – vielmals neu aufgelegt, modernisiert und verbessert – erfüllte die Rolle einer katholischen Grundübersetzung und wurde von der katholischen Kirche in Polen 367 Jahre lang benutzt.
Kontroversen und Debatten
HerausgeberInnen: Karl-Joseph Hummel und Michael Kißener
3. Auflage
HerausgeberIn: Bernhard Chiari
Im Frühjahr 2006, als die Erstauflage dieses Bandes erschien, standen in Afghanistan bereits seit längerem US-geführte Kräfte im Rahmen der Operation »Enduring Freedom« im Kampfeinsatz gegen den internationalen Terrorismus. Dieser Auftrag war deutlich von der Mission der internationalen Schutztruppe ISAF abgegrenzt, nämlich günstige Rahmenbedingungen für den Wiederaufbau im Land zu schaffen. In den afghanischen Südprovinzen eskalierten seither die Auseinandersetzungen mit den wiedererstarkten Taliban. Mittlerweile muss dort neben den Kräften der Antiterror-Koalition auch ISAF einen Krieg gegen deren Verbände führen. Das internationale Engagement im Land wird noch viele Jahre andauern, ohne dass derzeit erkennbar wäre, wann sich der nach westlichen Vorstellungen konzipierte afghanische Staat zu einem allein lebensfähigen und von allen Afghanen akzeptierten, friedlichen Gemeinwesen entwickelt haben wird.
Der »Wegweiser zur Geschichte: Afghanistan« liegt nun in einer dritten, erweiterten und aktualisierten Fassung vor. Er soll es interessierten Lesrinnen und Lesern ermöglichen, sich rasch über Geschichte und Kultur des Landes, aber auch über aktuelle Konfliktstrukturen zu informieren. Die dritte Auflage bildet nicht nur die Entwicklung bis Ende 2008 ab, sondern berücksichtigt gleichzeitig das lebhafte Feedback, welches das Militärgeschichtliche Forschungsamt (MGFA) aus den Reihen von mittlerweile mehr als 90.000 Lesern erreicht hat.