Browse results

You are looking at 21 - 30 of 914 items for :

  • Brill | Schöningh x
  • Search level: Titles x
Clear All
Zu einer Urszene der Hermeneutik
Das omnipräsente Scheitern des Verstehens ist ein entscheidender Motor hermeneutischer Theoriebemühungen. Nebst dem Nichtverstehen ist es vor allem das Missverstehen, das einen produktiven Ansatzpunkt zur Klärung elementarer hermeneutischer Sachverhalte darstellt.
Die Bedeutung von Missverstehensdiagnosen ergibt sich insbesondere aus ihrer intimen Verbindung mit dem Anspruch eines Richtig- bzw. Besserverstehens: Wer ein Misslingen konstatiert, muss über eine gewisse Vorstellung verfügen, was das Gelingen ausmacht. Das Missverstehen ist aber auch aufschlussreich, weil es einlädt, auf Varianten im Umgang mit Verstehensproblemen zu achten. Missverständnisse gelten in der Regel als Übel, weshalb sie zu vermeiden bzw. richtigzustellen seien. Aber nicht jedes Missverständnis wird korrigiert oder muss es werden.
Ein Spannungsfeld voller Ambivalenzen
Das „Projekt der Moderne“ ist ein Freiheitsversprechen, das nicht ohne seine christlichen Wurzeln verstehbar ist.
Die Umbrüche und Aufbrüche der späten Moderne sind durch tiefe Ambivalenzen gekennzeichnet. Dabei liegen ungeahnte Entwicklungschancen und zunehmende Risiken eng beieinander. Anschaulich wird dies an Phänomenen wie Individualisierung, Beschleunigung, Digitalisierung, Ökonomisierung oder Re-Nationalisierung. Ein Schlüssel, um die damit verbundenen Transformationsprozesse der späten Moderne human zu bewältigen, ist das Verständnis für das Unverfügbare, das sich der unmittelbaren Planbarkeit entzieht. Ohne dieses wandelt sich das Fortschrittsstreben in „rückschlägige Utopien“ (Eugen Biser). Das Christentum kann in dieser Dynamik eine orientierende und befreiende Kraft entfalten, jedoch nur dann, wenn es sich selbst radikal wandelt.
Challenges for Muslim and Christian Theology
The first book with a focus on free will theism with Christian and Muslim contributions on Divine Action.
Muslims and Christians both believe in a personal God who cares for humans and is present in the life of religious believers. They address God in their petitionary prayers, give thanks to God for God’s mercy and they long for God’s justice. But is it still possible to give thanks to God for our lives if so many others around us seem to suffer without just cause? How can we rely on the power of intercession and divine involvement, if so many other urgent pleas to God appear to go unanswered? This book formulates Muslim and Christian responses to these questions from important contemporary scholars from both traditions – as Ebrahim Moosa, Muhammad Legenhausen, Juliane Hammer, Gregory Boyd and both editors of the book.
These essays examine the relation between “philosophy,” an enterprise construed in various ways by Christian theologians, and the exegetical works of Greek and Byzantine interpreters. Though scholars often recognize the significance of philosophical traditions both for allegorical interpretation and for commentaries, they have paid less attention to the role of moral philosophy, for instance, in patristic moral exhortation. These essays explore wide a variety of ways philosophical traditions intersect with Eastern patristic exegesis.
Seit dem 6. Jahrhundert erfuhr der Osten eine Sonderentwicklung der christlichen Kunst. Eine besondere Rolle spielt dabei die Ikone, die als Bild die heilige Gestalt vertritt.

Die Auseinandersetzungen im Bilderstreit des 8./9. Jahrhunderts waren stark theoretischer Natur, brachten aber für längere Zeit ein Verbot christlicher Bilder mit sich. Nach dem Sieg der Befürworter von Bildern bildete sich im 11. Jahrhundert ein System heraus, das die Bilder im Kirchenraum, aber auch auf dem Templon (der Ikonostas) betraf. Waren zunächst Byzanz und der Balkan die führenden Regionen, so entstand mit der Taufe Russlands ein Gebiet, in dem die neueren Probleme – wie das Verhältnis zum Westen – bis zur Gegenwart ausgefochten werden.
Editor: Kurt Appel
This volume shows that the vulnerability and mortality of life are the starting points of its transcendence which exceeds all representability.
Only by renouncing fantasies of omnipotence of a theological, philosophical and scientific nature, human beings can advance to their destiny and introduce a New Humanism enabling a bond between all that is alive and between human beings and their transcendent dimension. This includes an understanding of time that no longer follows chronological-mechanistic constraints, a non-instrumental understanding of language that finds its dimension of depth in prayer and an understanding of God in which God is inseparably related to the openness of human existence. In traversing the arising avenues of thought, the four-part volume, written by three authors but to be read as a unity, is oriented towards a philosophy of central biblical passages, Hegel‘s The Phenomenology of Spirit, Musil‘s Man Without Qualities, Hölderlin‘s poetry and Lacan´s psychoanalysis.
Open Access
Series Editors: Kurt Appel and Jakob Deibl
JRAT Supplementa is an interdisciplinary, international, online open-access book series with a double-blind peer-review process. It is closely linked to the Interdisciplinary Journal for Religion and Transformation in Contemporary Society (JRAT). The Supplementa series was founded to supplement the journal with the publication of monographs, translations of important works and strongly focused anthologies. Both publications serve to introduce the research topics of the Research Centre “Religion and Transformation in Contemporary Society” (RaT, University of Vienna) into the international discourse. The aim of both JRAT and JRAT Supplementa is to investigate the contribution of religion to the cultural, political, legal, and aesthetic dynamics in present-day pluralistic societies.
Editor: Christof Mandry
Medicine, ethics, and theology embrace various ideas and concepts regarding human suffering – ranging from pain, suffering from loneliness, a lack of meaning or finitude, to a religious understanding of suffering, grounded in a suffering and compassionate God.

In the practices of clinical medical ethics and health care chaplaincy, these diverse concepts overlap. What kind of conflicts arise from different concepts in patient care and counseling, and how should they be dealt with in a reflective way? Fostering international interdisciplinary scientific conversations, the book aims to deepen the discussion in medical ethics concerning the understanding of suffering, and the caring and counseling of patients.
Die Eucharistiefeier als spirituelle und kognitive Dimension der Ekklesiologie bei Peter Brunner und Alexander Schmemann
Die Heimat des Verfassers (Siebenbürgen), die eine Region mit unterschiedlichen Bevölkerungen, Konfessionen und Religionen ist, ist ein guter Ort für die ständige Selbstreflexion im Licht der Anderen. In diesem Prozess tritt das Phänomen des Grenzlandes zu Tage, in dem die Alteritätsbildung eine fundamentale Rolle einnimmt.
Stellvertretend für Grenzlandbeschreibungen stehen zwei Theologen im Fokus dieser Arbeit, die ebenfalls als Grenzgänger zu bezeichnen sind: Peter Brunner und Alexander Schmemann. Beide waren wichtige Wegbereiter einer Liturgik als theologia prima in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Biographie dieser Theologen zeigt, dass sie ständig mit unterschiedlichen Arten von Grenzlanderfahrungen konfrontiert waren.
Pastoralkonzepte, Laienpartizipation und Liturgiereform in Frankfurt am Main 1945–1971
Author: Martin Belz
Wenige Institutionen der katholischen Kirche erfuhren zwischen 1945 und dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) so gravierende Veränderungen wie die Pfarrei. Sie avancierte zum Zentrum der Seelsorge, zur Zelle der Katholischen Aktion und zum primären Kirchort.
In Frankfurt am Main vollzog sich dieser Wandel wie unter einem Brennglas: Seelsorger entwickelten innovative Konzepte der Pastoral, Laien engagierten sich aus dem Glauben in Kirche und Gesellschaft. Liturgische Reformen und ökumenische Aufbrüche beförderten nachhaltig ein neues Verständnis der Pfarreien als Gemeinden, denen vielfach eine Pionierfunktion im Bistum Limburg zukam. So entstand eine plurale und weltoffene Stadtkirche. Auf Basis erstmals gesichteter Quellen analysiert die Studie exemplarisch die lokalkirchlichen Transformationen bis zum Beginn der siebziger Jahre. Sie leistet damit einen essentiellen Beitrag zur Limburger Bistums- und kirchlichen Zeitgeschichte.