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Tugendethik aus philosophischer, christlicher und muslimischer Perspektive
Über das Potential von Tugendethik für eine Orientierung in der Gegenwart nachzudenken, bedeutet auf der einen Seite, nach Gründen zu suchen, warum jeweils bestimmte personale Eigenschaften als der Kultivierung würdige Tugenden gelten sollten. Auf der anderen Seite ist ein Verständnis für den Sinn zu entwickeln, der bestimmten Tugenden innerhalb religiöser Traditionen zugesprochen wird und der sich nur angemessen würdigen lässt, wenn die Einbettung dieser Tugendkonzeptionen in die jeweiligen Religionskulturen wahrgenommen wird. Beiden Aspekten gehen die Beiträge des Bandes aus praktisch-philosophischer, neutestamentlicher, theologiegeschichtlicher und islamisch-theologischer Perspektive nach.
Christliche Soteriologie im Kontext islamischer Theologie
Der Erlösungsglaube bildet das Zentrum des Christentums und zugleich den Kern aller theologischen Konflikte mit dem Islam.
Das christlich Grundaxiom, dass Gott zum Heil aller Menschen in der Geschichte Jesu gehandelt habe, scheint aufgrund seiner anthropologischen, christologischen und trinitätstheologischen Implikate ein unüberwindbares Hindernis im christlich-islamischen Dialog zu sein. Diese Diagnose hängt allerdings von Voraussetzungen ab, von denen besonders im Hinblick auf eine gegenwärtige theologische Anthropologie keineswegs zwingend auszugehen ist.
Die vorliegende Studie arbeitet diese Problemkonstellationen auf und skizziert einen eigenen soteriologischen Entwurf, der sich einerseits neuzeitlichem Freiheitsdenken verpflichtet weiß und darin andererseits eine Öffnung für das christlich-islamische Gespräch ermöglicht, die auf ihre Chancen in der konkreten Auseinandersetzung mit gegenwärtigen islamischen Theologien geprüft wird.
Muslimische und christliche Annäherungen
Die Lehre von Jesus als dem Christus gilt als einer der wichtigsten Streitpunkte zwischen Islam und Christentum. Die Auseinandersetzung mit dieser Frage ist eine zentrale Aufgabe der Theologie der Gegenwart.
Der Band erkundet Annäherungen beider Religionen an Jesus, die die Rückfragen der jeweils anderen Religion im Blick haben und mit ihr in den Dialog treten. Zu Wort kommen vorwiegend systematische Theologinnen und Theologen beider Glaubensrichtungen, die ausgehend von ihrer jeweiligen Heiligen Schrift und der unterschiedlichen Wahrnehmung von Jesus von Nazaret nach Wegen suchen, das Eigene in einer Weise zu sagen, dass es in ein fruchtbares Gespräch mit der je anderen Religion eintreten kann.
Zwischen den beiden Herausgebern und ihren Teams an den Universitäten Paderborn und Münster entwickelte sich in den letzten Jahren ein intensiver Dialog, der hier dokumentiert und durch exemplarische Beiträge von außen bereichert wird.
Christliche Annäherungen. 3. Auflage
Gehört der Islam zu Europa? Wie soll sich der Westen zum Islam verhalten? Nicht nur der Westen, auch die christliche Theologie tut sich schwer mit dem Islam. Sie schwankt zwischen einem rein religionskundlichen Blick von außen und einer sich rechtfertigenden Abwehrhaltung, die im Grunde nur die Überlegenheit des eigenen Glaubens beweisen will.
Beide Alternativen sind verfehlt. Christliche Theologie ist vielmehr aufgerufen, ehrlich herauszufinden, ob und unter welchen Bedingungen sie den muslimischen Glauben würdigen kann, ohne ihre eigenen Wahrheiten zu verraten. Wie und unter welchen Umständen kann beispielsweise die Rezitation des Korans auch aus christlicher Sicht als Wort Gottes verstanden werden, und können auch Christen in Muhammed einen Menschen sehen, der in den Spuren der Propheten wandelt?
Das vorliegende Buch will genau das leisten: Eine christliche Würdigung des Islams, die gerade die Verschiedenheit beider Religionen als Wert zu entdecken vermag. Es möchte so zu einer Begegnung mit dem Islam einladen, die nicht nur Verstehen, sondern Liebe will – einer Begegnung, die uns hilft, uns selbst im Anderen neu zu entdecken und tiefer zu verstehen.
Kaum ein Feld ist zwischen Christen und Muslimen so umstritten wie die Erlösungslehre. Übereinstimmungen scheinen weder im Hinblick auf die menschliche Bedürftigkeit der Erlösung noch auf die Frage ihrer Wirklichkeit oder ihrer Vermittlung zu bestehen. Die Streitsache Erlösung vereint alle dogmatischen Brennpunkte des christlich-islamischen Gesprächs in einer Thematik, da in islamischer Perspektive weder die christlich-anthropologische Position der Erlösungsbedürftigkeit, geschweige denn die christologischen und trinitätstheologischen Konsequenzen des konkreten Erlösungsdenkens Raum zu finden scheinen. Insofern sich die christliche Soteriologie aber zusehends für eine moderne Anthropologie öffnet, sind die klassisch angenommenen Trennungslinien zwischen den Traditionen neu zu prüfen. Diesem Versuch widmet sich der vorliegende Band, der prominente Vertreter christlicher und muslimischer Theologie miteinander ins Gespräch bringt und Chancen sowie Grenzen des soteriologisch-interreligiösen Dialogs innovativ reflektiert und darin neue Annäherungsmöglichkeiten von Christen und Muslimen eröffnet.
Systematische und historische Reflexionen in religionspädagogischer Absicht
Author: Tuba Isik
Der Gesandte Muhammad gilt für Muslime als nachzuahmendes Ideal. Auch im Islamischen Religionsunterricht soll und wird er eine zentrale Rolle spielen.
Es bedarf einer theologischen Reflexion, um Überhöhungstendenzen in traditionsgespeisten Prophetendarstellungen entgegenzuwirken. Als erste an den methodischen Standards moderner westlicher Religionspädagogik ausgerichtete, islamisch-theologische Arbeit zeigt dieser Band unterschiedliche Diskurse traditioneller Apologetik islamischer Prophetie auf. In Hinblick auf den Islamischen Religionsunterricht würdigt er vor allem Muhammad in seiner regulativen Funktion und präsentiert ihn als geerdete Prophetengestalt.
Der vorliegende Band lotet Wege zu einem vertiefenden Gespräch zwischen christlichem und buddhistischem Denken aus. Er gibt Zeugnis von einem Dialog zwischen amerikanischen und deutschen Traditionen der Komparativen Theologie, der Philologie und der Buddhologie.
Obwohl Buddhismus und Christentum sich in ihrer langen Geschichte seit dem zweiten Jahrhundert vom Mittelmeer-raum bis nach Indien und China immer wieder vielfältig begegnet sind, haben die Gelehrsamkeit und die Gesprächskulturen, die beide entfalteten, bis heute noch kaum fruchtbare Berührung miteinander erfahren.
Das vorliegende Buch bietet angesichts dieser Situation der Nicht-Kommunikation ein Forum, auf dem namhafte komparative Theologen exemplarische Gesprächsversuche mit dem Buddhismus vorführen und umgekehrt Philologen und Buddhologen sich an ähnlichen Themen abarbeiten, um so die Möglichkeit von miteinander kommunizierenden Denkbewegungen zu erproben.
Perspektiven zukunftsfähigen interreligiösen Lernens
Erstmals wird in diesem Buch gefragt: Wie können Komparative Theologie und Religionspädagogik einander begegnen? Und welche neuen Formen des Miteinanders können daraus entstehen?
Interreligiöses Lernen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Die Entwicklungen der Weltpolitik, aber auch unser tägliches Miteinander verdeutlichen die Dringlichkeit einer Besinnung auf gemeinsame Grundlagen. Die Komparative Theologie sucht neue Wege von Dialog und Verständigung, ohne die Unterschiede zwischen den Religionen zu bestreiten. Mit der zweifach gestellten Frage, wie Komparative Theologie und religionspädagogische Ansätze sich gegenseitig – positiv – beeinflussen, verfolgt das Buch innovative Wege.
Wendepunkt im Verhältnis von Kirche und Judentum – bleibende Herausforderung für die Theologie
50 Jahre nach dem entscheidenden Wendepunkt des Verhältnisses der Kirche zum Judentum durch die bahnbrechende Erklärung Nostra Aetate 4 werden in diesem Buch die Konsequenzen theologisch neu vermessen.
Der Band nimmt eine Bestandsaufnahme vor, welche Herausforderungen und Irritationen sich aus Nostra Aetate 4 für das theologische Denken in verschiedenen Disziplinen und für die kirchliche Praxis ergeben. Die kurze, aber bahnbrechende Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils bedarf weiterer theologischer Begründungen, wenn nicht latente und explizite Ressentiments gegen Juden zu neuen Formen des Antisemitismus führen sollen. Die Beiträge nehmen den aktuellen Diskussionsstand kritisch unter die Lupe und reflektieren das eigene theologische Selbstverständnis. Sie entwickeln kreative Ideen, wie die Zukunft des Verhältnisses zum Judentum theologisch bestimmt und praktisch gelebt werden kann.
Die Christen und der neue Antisemitismus
Der neue Antisemitismus hat in Europa dramatische Ausmaße erreicht. Er kann und darf niemanden gleichgültig lassen. Am allerwenigsten die Christen. Drei Generationen nach der Shoah stehen gerade Christen vor der Herausforderung, jene solidarische Grundhaltung mit dem jüdischen Volk aufzubringen, die sie in der Nazi-Zeit so schmerzlich vermissen ließen. Das Buch macht deutlich: Es bedarf einer neuen Kultur christlicher Solidarität mit dem jüdischen Volk.
Vor 50 Jahren stellte das Zweite Vatikanische Konzil mit dem Dekret Nostra Aetate die Weichen zu einem neuen, positiven Verhältnis der katholischen Kirche zum Judentum. Mit Nostra Aetate wurde die jüdische Religion in ihrer heilsgeschichtlichen Bedeutung rehabilitiert und jede Form des Antisemitismus verurteilt. Doch heute, 70 Jahre nach der Shoah, steht Europa vor den Scherben seiner Aufklärungs- und Erinnerungspolitik. Auch die christlichen Kirchen müssen sich fragen: Erreichte ihr spätes Bekenntnis zum Judentum die Herzen und Köpfe der Gläubigen? Was wurde aus diesem revolutionären Aufbruch zur Versöhnung mit dem Judentum? Inspiriert das wiederentdeckte familiäre Verhältnis zwischen Judentum und Christentum die Glaubenspraxis der Christen?