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Grenzgänge zwischen Zen und christlicher Theologie
AutorIn: Astrid Heidemann
Der religionssoziologische Befund zeigt: Glaube und Religion sind zunehmend keine Sache von Tradition und Autorität, sondern von persönlicher Erfahrung. Viele sind angezogen vom Versprechen fernöstlicher Meditationswege, dem aktiv in der Welt lebenden Menschen einen Zugang zu Transzendenzerfahrungen zu eröffnen. Ist dieses Versprechen mit einem christlichen Glaubens- und Erfahrungsverständnis vereinbar?
Inwieweit bedarf der Erfahrungsbegriff in der neueren Theologie vor dem Hintergrund der Meditation in der Tradition des Zen-Buddhismus einer Revision? Die philosophisch-weltanschaulichen Implikationen von Zen und christlichem Glauben werden ausführlich auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin untersucht. Auch im Raum christlicher Kirchen haben Meditationsformen im Stil des Zen Verbreitung gefunden. Durch die philosophisch-theologische Reflexion dieser Praxis leistet das vorliegende Buch einen bedeutenden Beitrag zum Dialog zwischen Christentum und Zen-Buddhismus.
Opfergedanke und Glaubensgewissheit in Judentum, Christentum und Islam
Das Thema des religiösen Opfers spielt im Judentum, Christentum und Islam eine zentrale Rolle. Wie aber wirkt sich der Blick der Anderen auf Sühne, Martyrium und Erlösung auf das eigene Verständnis aus? Welche Herausforderungen entstehen für eine komparative Theologie? Der vorliegende Band nimmt sowohl theologische als auch religionshistorische Überlegungen und Ereignisse in den Blick, die den Opfer- und Martyriumsgedanken der drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam mitbestimmen. Sie erfahren in der Gegenwart pazifizierende und Gewalt legitimierende Neudeutungen. Vor diesem Hintergrund wird der Frage nachgegangen, ob das Opfer - im äußersten Fall das Martyrium - jeweils einer »erlösenden« Vergewisserung der Gottesbeziehung dienen kann, ohne dass die Gewalt in den Mittelpunkt des Geschehens und der Deutungen rückt. Oder ist es doch eher Ausdruck einer gewaltförmigen religiösen Selbst- und Gottesvergewisserung?
Das Gottesbild stellt in jeder Religion den Ausgangspunkt und das Zentrum für theologische Auseinandersetzungen mit den eigenen Glaubensinhalten und der Verhältnisbestimmung zu anderen Religionen dar. In Bezug auf andere Religionen – auch und besonders im christlich-muslimischen Gespräch – ist das Gottesbild immer wieder der zentrale Punkt, um die Differenzen zwischen den Religionen herauszustellen. Vor allem an das Christentum entstehen in diesem Zusammenhang Anfragen, wie sich das Bekenntnis zu einem dreifaltigen Gott und damit das Festhalten an der Trinität als konkreter Monotheismus ausweisen lässt. Aber auch für den Islam stellen sich eine Reihe von Fragen, die ausloten, wie man aus muslimischer Sicht die spekulativen Probleme lösen kann, auf die die Trinitätstheologie eine Antwort geben möchte.
Befreiungstheologische Konzepte in Islam und Christentum
Das Wort »Befreiungstheologie« ist in europäischen Ohren vorrangig christlich und mit Assoziationen zu Lateinamerika besetzt. Dabei ist das Anliegen der Befreiung des Menschen unverzichtbarer Bestandteil jeder modernen Theologie und kann nicht nur im Christentum, sondern genauso auch im Islam auf eine breite Auswahl an normativen Texten zurückgreifen.
In diesem Buch entfalten christliche und muslimische Theologinnen und Theologen zentrale Figuren und Ideen ihrer befreiungstheologischen Tradition und bieten Wege an, sie in unserer Kultur heimisch zu machen. Erstmalig im deutschen Sprachraum im Kontext befreiungstheologischer Debatten konturieren dabei wechselseitige systematischtheologische Anfragen zwischen Christentum und Islam die jeweiligen Beiträge. Zugleich stellt sich dieses Buch der Frage, inwiefern eine gemeinsame Theologie der Befreiung beider Religionen möglich ist.
Die Begegnung mit dem Islam ist in den letzten Jahren in Deutschland zu einem Phänomen geworden, das in der öffentlichen Diskussion eine bedeutende Rolle spielt und das auch in der Literatur zunehmend bedeutsamer wird.
Für das christlich-muslimische Gespräch und das Zusammenleben von Muslimen und Nichtmuslimen in Deutschland können durch die Untersuchung von Neuformatierungen muslimischen Denkens in der gegenwärtigen Literatur neue Impulse entwickelt werden. Aus literatur- und kulturwissenschaftlicher Perspektive stellt sich die Frage, wie insbesondere nach dem 11. September 2001 Diskurse des Fremden und des Eigenen konstruiert werden, in denen der Islam einerseits als Bedrohung und Herausforderung begriffen wird, in dem andererseits aber die deutsche Gesellschaft ihr eigenes Verhältnis zu Religion, Säkularisierung und Modernisierung neu reflektiert.
Das vorliegende Buch geht den Fragen nach, ob man aus christlicher Sicht religiöse Überzeugungen von Personen außerhalb des Christentums würdigen und wertschätzen kann und ob man die Vielfalt der Religionen als Wert entdecken kann, ohne die eigenen Wahrheitsansprüche unzulässig zu relativieren.
Erfordert die Entschiedenheit für den Unbedingtheitsanspruch des Christentums eine Abwertung der Ansprüche anderer Religionen? Oder sind aus einer tieferen Betrachtung der Welt der Religionen Versöhnungsmöglichkeiten denkbar? Die Beantwortung derartiger Fragen ist zweifellos eine der größten und schwierigsten Herausforderungen für die Theologie der Gegenwart. Ihre überzeugende Beantwortung ist nur möglich, wenn die Theologie einen grundlegenden Neuaufbruch wagt - eben den Aufbruch zu einer Komparativen Theologie, deren Grundriss hier vorgestellt wird.
Zur Dialogfähigkeit von Juden und Christen
HerausgeberIn: Josef Wohlmuth
Weit verbreitet ist die Rede von einem »christlich-jüdischen Dialog«. Ein dialogisches Miteinander zwischen Christen und Juden ist aber keine Selbstverständlichkeit. Im Lichte der tragischen Geschichte zwischen diesen Religionsgemeinschaften erscheint die Rede von einem Dialog - besonders im deutschsprachigen Kontext - sogar eher als eine Zumutung für das Judentum. Eine genauere Analyse der Rede von einem Dialog auf der Ebene des universalkirchlichen Lehramts der Römisch-Katholischen Kirche fördert dann auch eher bloße Rhetorik zu Tage und nicht eine tiefergehende Reflektion auf die theologischen und philosophischen Implikationen eines genuinen Dialogs zwischen unterschiedlichen Offenbarungsreligionen. Die Oberflächlichkeit reicht so weit, dass nicht einmal klar ist, warum gerade der Dialog ein geeignetes Mittel zur Begegnung zwischen Juden und Christen sein soll. Darauf antwortet diese Untersuchung.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
HerausgeberIn: Klaus von Stosch
Die vorliegende Reihe möchte das Gespräch der christlichen Theologien mit nichtchristlichem Nachdenken über die letzte Wirklichkeit beflügeln und ein Forum für die sich neu entwickelnde Forschungsrichtung der Komparativen Theologie bieten. Dabei geht es darum, Wege zum Verstehen nichtchristlicher Religionen auszuloten, in denen die Verschiedenheit der je anderen Weltzugänge angemessen gewürdigt wird, ohne die Geltungsansprüche der eigenen Religion in unzulässiger Weise zu relativieren. Zugleich geht es darum, Debatten zwischen christlichen Theologien und nichtchristlichen Weltzugängen nachzuzeichnen und so ein freundschaftlich-solidarisches Ringen um die eine Wahrheit aus der Sicht verschiedener Religionen zu stärken. Und schließlich soll hermeneutisch zu einem besseren Verstehen über Religionsgrenzen hinweg beigetragen werden. Getragen sind diese Bemühungen von der Einsicht, dass das bessere Kennenlernen der anderen immer auch eine Hilfe ist, um sich selbst besser zu verstehen und das eigene Nachdenken über Gott bzw. die letzte Wirklichkeit zu vertiefen.
Um diese Ziele zu erreichen, kommen in den Beiträgen zur Komparativen Theologie Theologen und Theologinnen bzw. Gelehrte verschiedener religiöser Traditionen miteinander und mit Vertreterinnen und Vertretern der Religions- und Kulturwissenschaften ins Gespräch, um so im interdisziplinären Gespräch die religionsbezogene Forschung zu vertiefen und im Methodenspektrum zu erweitern. Dabei werden gesellschaftlich brisante und für das interreligiöse Gespräch zentrale Fragestellungen ausgewählt und theologisch bearbeitet. Der Vergleich über Religionsgrenzen hinweg soll auf diese Weise Orientierungsleistungen für Menschen heute erbringen und das dialogische Profil der Theologien schärfen.
Geburt eines Imperiums
AutorIn: Linus Hauser
Die Ideologie, die Scientology zugrunde liegt - hier wird sie entlarvt!
Jeder meint zu wissen, worum es bei Scientology geht. Doch es gibt kaum etwas Geheimnisvolleres als dieses weltumspannende Imperium. Handelt es sich um eine Kirche, eine Sekte oder doch um ein bedrohliches Netzwerk, dessen Intentionen nichts weniger als verbrecherisch sind?
Das Spektrum im Urteil über Scientology ist groß: In manchen Ländern wie der Schweiz genießt sie den Status einer Kirche mit allen sich daraus ergebenden Vorteilen, während sie in anderen - etwa in Deutschland - sogar unter Beobachtung durch den Verfassungsschutz steht. Mittlerweile verfügt die Scientology-Organisation über ein weltumspannendes Netzwerk. Zahlreiche Stars und Sternchen, vor allem aus der Glitzerwelt Hollywoods, sind bekennende Anhänger und stehen in der Hierarchie der Organisation an exponierter, geradezu werbender Stelle. Filme über Scientology finden ein Millionenpublikum.
Wer sich selbst ein Urteil bilden möchte, was die ideologische Basis von Scientology ausmacht, muss zur Geburt des Imperiums zurück und sich mit der Entwicklung des Gedankengebäudes ihres Gründers Ronald Hubbard beschäftigen, der die Organisation über Jahrzehnte diktatorisch regiert und geformt hat.
Linus Hauser ist diesen Spuren detektivisch nachgegangen und legt die weltanschauliche Basis offen, auf der das Imperium fußt.