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In den gesellschaftlichen und politischen Diskussionen wird oft eine direkte Beziehung zwischen Religion und Gewalt erörtert, die darauf zielt, die Religion schlechthin als Ursache der Gewaltbereitschaft anzuprangern.
Die Quellen der monotheistischen Religionen Judentum, Christentum und Islam beinhalten ein Gewaltpotenzial, das im Laufe der Geschichte immer wieder von ihren Anhängern instrumentalisiert wurde. Diese Quellen können wir verstehen, wenn wir an ihre Aussagen nicht mit unserer heutigen Denkweise herangehen, sondern versuchen, sie aus der Perspektive ihrer Entstehungszeit zu erfassen. In diesem Buch haben sich christliche und muslimische Theologinnen und Theologen dem Thema Gewalt in der Bibel und im Koran gestellt. Anhand von Textbeispielen und hermeneutischen Zugangsweisen werden die Probleme angesprochen und Möglichkeiten zum Verständnis und zur Auslegung erörtert.
Fragen der Ethik und des Handelns Gottes im christlich-muslimischen Dialog.
Aus dem christlich-muslimischen Dialog kommen Impulse für die Wahrnehmung des Handelns Gottes und für ethische Überlegungen in einer immer pluraler werdenden Gesellschaft. Von besonderer Bedeutung ist in diesem Kontext die Frage nach der Freiheit des Menschen und die menschliche Verantwortung Gott gegenüber.
Bekannte Theologen und Theologinnen aus Islam und Christentum fragen nach dem Handeln Gottes und der Ethik. Dabei kommen insbesondere moderne Konzepte beider Religionen zur Ethikbegründung zum Tragen sowie die Auseinandersetzung um die Frage nach einem besonderen Handeln Gottes in der Welt, die Christologie und die Theodizeefrage.
Grundzüge einer anthropologischen Christologie im Angesichte Israels
Jesus ist der Erlöser aller Menschen. Aber kann ein Mensch Gott sein?
Das zu behaupten und zu glauben ist sowohl spirituell als auch intellektuell die höchste Herausforderung. Kaum weniger herausfordernd ist es, gleichzeitig an Gottes unverbrüchlicher Treue zu seinem ersterwählten Volk Israel zu glauben. An dieser Herausforderung ist das Christentum über Jahrhunderte scheinbar gescheitert. Nach dem Holocaust ist es fast ein Wunder, dass es noch Juden gibt und sie weiterhin in Kontakt mit dem Christentum stehen. Wie ist es vor dem Hintergrund der jahrhundertelangen Bestreitung eines positiven Existenzrechtes der Juden, besonders nach den ersten Konzilien, heute möglich, am christlichen Glauben festzuhalten? Und wie ist außerdem gleichzeitig das Zeugnis der Heiligen Schrift ernst zu nehmen, die von einer bleibenden Erwähltheit Israels ausgeht?
Engagierter Buddhismus und Befreiungstheologie im Dialog
Globale Herausforderungen wie das Armutsproblem und die Wirtschaftskrise stellen die Weltreligionen vor die Aufgabe, einen Beitrag zur Orientierung zu leisten, der in die Tiefe der religiösen Welt- und Selbstdeutung des Menschen hineinreicht. Welche Wege der Analyse und Bewältigung weisen das Christentum und der Buddhismus auf? Und wie können sich diese gegenseitig ergänzen und bereichern? Der vorliegende Band entschlüsselt mit schwerpunktmäßigem Bezug auf den Jesuiten Aloysius Pieris (Sri Lanka) und den Theravada-Mönch P.A. Payutto (Thailand) die ethische und soteriologische Systematik hinter den Positionen der Befreiungstheologie und des Engagierten Buddhismus. Wirtschaftsethisch konkretisiert wird der komparative Ansatz durch den interdisziplinären Brückenschlag zu den Wirtschaftswissenschaftlern Franz Josef Hinkelammert und Karl-Heinz Brodbeck. Als Wege zur Überwindung der versklavenden Macht des Mammon deckt Lukoschek die sowohl im Engagierten Buddhismus als auch in der Befreiungstheologie verwurzelten Komplementaritätspaare »Gnosis und Agape« sowie »Freiheit und Hingabe« auf. Der Dialog eröffnet Perspektiven zur vertieften Integration der einander ergänzenden und korrigierenden Pole.
Gespräche zwischen christlicher Theologie und jüdischem Denken
Seit einem Menschenalter im Gespräch. Die konstitutive Bedeutung jüdischen Denkens für die christliche Theologie in Deutschland zur Sprache zu bringen: Kaum ein anderer Theologe widmet sich dieser zentralen Aufgabe so intensiv und engagiert wie Josef Wohlmuth. Getrieben von der Suche nach Wahrheit und in steter Ehrfurcht vor dem Heiligen bearbeitet er die eigene Tradition, um deutend Gott, den Menschen und der Welt auf die Spur zu kommen. Sein wissenschaftliches Interesse an der Dogmen- und Konziliengeschichte verbindet sich dabei mit der Sensibilität für theologische Ästhetik und der unablässigen Auseinandersetzung mit Gegenwartsphilosophen - meist jüdischer Provenienz: Franz Rosenzweig, Walter Benjamin, Jürgen Habermas, Jean-Luc Marion, Jacques Derrida, Hans Blumenberg sowie Emmanuel Levinas.
Positionen und Perspektiven interreligiösen Lernens im Blick auf den Islam
Author: Max Bernlochner
Das interreligiöse Gespräch zwischen den Religionen wird meist nur auf einer einzigen Gesprächsebene geführt. Die Gesprächspartner argumentieren entweder lebenspraktisch oder historisch und - nicht selten - aneinander vorbei. Der Autor stellt hier ein didaktisches Modell zur Diskussion, das für die Konzeption gemeinsamer Lernphasen mit christlichen und muslimischen Schülerinnen und Schülern wertvolle Grundlagen und Entscheidungshilfen bietet.

Bei der interkulturell-interreligiösen Begegnung von Christen und Muslimen gilt es, verschiedene Lebenswelten, Glaubensüberzeugungen und ethische Lebenskonzepte gleichermaßen miteinander ins Gespräch zu bringen.
Grenzgänge zwischen Zen und christlicher Theologie
Der religionssoziologische Befund zeigt: Glaube und Religion sind zunehmend keine Sache von Tradition und Autorität, sondern von persönlicher Erfahrung. Viele sind angezogen vom Versprechen fernöstlicher Meditationswege, dem aktiv in der Welt lebenden Menschen einen Zugang zu Transzendenzerfahrungen zu eröffnen. Ist dieses Versprechen mit einem christlichen Glaubens- und Erfahrungsverständnis vereinbar?
Inwieweit bedarf der Erfahrungsbegriff in der neueren Theologie vor dem Hintergrund der Meditation in der Tradition des Zen-Buddhismus einer Revision? Die philosophisch-weltanschaulichen Implikationen von Zen und christlichem Glauben werden ausführlich auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede hin untersucht. Auch im Raum christlicher Kirchen haben Meditationsformen im Stil des Zen Verbreitung gefunden. Durch die philosophisch-theologische Reflexion dieser Praxis leistet das vorliegende Buch einen bedeutenden Beitrag zum Dialog zwischen Christentum und Zen-Buddhismus.
Opfergedanke und Glaubensgewissheit in Judentum, Christentum und Islam
Das Thema des religiösen Opfers spielt im Judentum, Christentum und Islam eine zentrale Rolle. Wie aber wirkt sich der Blick der Anderen auf Sühne, Martyrium und Erlösung auf das eigene Verständnis aus? Welche Herausforderungen entstehen für eine komparative Theologie? Der vorliegende Band nimmt sowohl theologische als auch religionshistorische Überlegungen und Ereignisse in den Blick, die den Opfer- und Martyriumsgedanken der drei abrahamitischen Religionen Judentum, Christentum und Islam mitbestimmen. Sie erfahren in der Gegenwart pazifizierende und Gewalt legitimierende Neudeutungen. Vor diesem Hintergrund wird der Frage nachgegangen, ob das Opfer - im äußersten Fall das Martyrium - jeweils einer »erlösenden« Vergewisserung der Gottesbeziehung dienen kann, ohne dass die Gewalt in den Mittelpunkt des Geschehens und der Deutungen rückt. Oder ist es doch eher Ausdruck einer gewaltförmigen religiösen Selbst- und Gottesvergewisserung?
Das Gottesbild stellt in jeder Religion den Ausgangspunkt und das Zentrum für theologische Auseinandersetzungen mit den eigenen Glaubensinhalten und der Verhältnisbestimmung zu anderen Religionen dar. In Bezug auf andere Religionen – auch und besonders im christlich-muslimischen Gespräch – ist das Gottesbild immer wieder der zentrale Punkt, um die Differenzen zwischen den Religionen herauszustellen. Vor allem an das Christentum entstehen in diesem Zusammenhang Anfragen, wie sich das Bekenntnis zu einem dreifaltigen Gott und damit das Festhalten an der Trinität als konkreter Monotheismus ausweisen lässt. Aber auch für den Islam stellen sich eine Reihe von Fragen, die ausloten, wie man aus muslimischer Sicht die spekulativen Probleme lösen kann, auf die die Trinitätstheologie eine Antwort geben möchte.
Author: Markus Mynarek
Der Autor veranschaulicht Schillers tiefe Spiritualität und Religiosität, wie sie sich in vielen Facetten und Nuancen seiner Persönlichkeit und seines Gesamtwerks manifestiert. Spiritualität als Primat des Geistes, der als konstitutives Element auch noch in allen Formen der Sinnlichkeit steckt. Religiosität als innerste Tendenz im Menschen zur Transzendenz, zum Transzendieren jeder real existierenden oder kirchlich organisierten Religion hin auf ein je Höheres, Größeres, Umfassenderes echter Religiosität, mittels derer sich das Individuum mit dem Sein, dem Universum oder welchen Entitäten und Energieformen auch immer verbunden fühlt, egal ob diese nun pantheistisch, theistisch, polytheistisch oder sonstwie aufgefasst werden. Der in dieser seiner rationalen und zugleich emotionalen Tiefenspiritualität von Mynarek wieder ans Licht gebrachte Schiller vermag auch die Spiritualität des Gegenwartsmenschen zu erhellen, neu zu motivieren und zu beflügeln.