HerausgeberIn: Christof Mandry
Medicine, ethics, and theology embrace various ideas and concepts regarding human suffering – ranging from pain, suffering from loneliness, a lack of meaning or finitude, to a religious understanding of suffering, grounded in a suffering and compassionate God.

In the practices of clinical medical ethics and health care chaplaincy, these diverse concepts overlap. What kind of conflicts arise from different concepts in patient care and counseling, and how should they be dealt with in a reflective way? Fostering international interdisciplinary scientific conversations, the book aims to deepen the discussion in medical ethics concerning the understanding of suffering, and the caring and counseling of patients.
HerausgeberIn: Reinhard Hoeps
Das Handbuch der Bildtheologie gibt eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes aus theologischer Perspektive. Der vierte Band widmet sich grundsätzlichen Fragen zwischen christlicher Religion und Kunst. Die Bildtheologie geht den Valenzen des Bildes im Christentum nach, entwickelt sie als theologische Perspektive und bringt sie in den Diskurs mit Kunst- und Kulturwissenschaften ein. Das Handbuch entwirft das Tableau der historischen und systematischen Fragen der Bildtheologie.In der Moderne ist das Verhältnis zwischen Christentum und autonomer Kunst problematisch geworden. Der vierte Band des Handbuchs der Bildtheologie beleuchtet die historischen wie systematischen Dimensionen dieses Spannungsverhältnisses. Band I: Bild-Konflikte Band II: Funktionen des Bildes im Christentum Band III: Zwischen Zeichen und Präsenz Band IV: Kunst und Religion
Das um 360/61 n. Chr. verfasste Geschichtswerk des Aurelius Victor behandelt die römische Kaisergeschichte von ihren Anfängen unter Augustus bis in die eigene Gegenwart des Verfassers. Die vorliegende Ausgabe bietet einen revidierten lateinischen Text und eine neue Übersetzung.Im Unterschied zu anderen Breviarien des 4. Jahrhunderts zeichnet sich das Werk durch seine moralischen Bewertungen sowie seinen anspruchsvollen Schreibstil aus. Seinen besonderen Quellenwert verdankt es den oft wichtigen und einzigartigen Nachrichten für die Geschichte des 3. und 4. Jahrhunderts, die im historischen Kommentarteil erörtert werden. Der philologische Kommentar erläutert Textgestaltung, Übersetzung und die eine oder andere sprachliche Besonderheit des Autors.
HerausgeberIn: York-Gothart Mix
Philip Otto Runge war – neben Caspar David Friedrich – nicht nur der bedeutendste deutsche Maler der Frühromantik, sondern auch einer der vielseitigsten Künstler des 19. Jahrhunderts, „ein Individuum, wie selten geboren“, wie Goethe sich über ihn äußerte. Seine Briefe, Schriften und auch kunstvollen Märchen werden in dieser kritischen Ausgabe vorgelegt und kommentiert.

Die Ausgabe beginnt mit dem Briefband 1795–1803 und dem dazu gehörigen Kommentarband. Dokumentiert wird Runges Kontakt mit einer Vielzahl seiner bedeutendsten Zeitgenossen: Ludwig Tieck, Clemens Brentano, Johann Wolfgang von Goethe, Caspar David Friedrich sowie August von Klinkowström, um nur einige wenige zu nennen.
Die vorliegenden Bände bieten erstmals alle Briefzeugnisse und stellen die im Autograf erhaltenen Quellen textkritisch nach Maßgabe editionswissenschaftlichen Kriterien vor. Damit ersetzt diese Edition auch die von K. F. Degner 1940 unter völkischen Vorzeichen publizierte Ausgabe Philipp Otto Runge. Briefe in der Urfassung, die aufgrund von Unstimmigkeiten und Lesefehlern die Briefe keineswegs in der buchstabengetreuen Verfassung abdruckt. Runges eigenwillige Orthografie, Zeichensetzung und Grammatik wurde beibehalten und nicht, wie in den Editionen von H. v. Maltzahn, K. Privat, H. Gärtner und P. Betthausen modernisiert oder stillschweigend korrigiert, um seinen charakteristischen, spontanen Briefstil zu dokumentieren. Skizzen wurden berücksichtigt, erstmals wurden auch Mitteilungen anderer Briefschreiber, die sich auf demselben Bogen befinden, transkribiert und aufgenommen.
Fragmente zur Geschichte der griechischen Poesie. Studien des Alterthums
HerausgeberInnen: Thomas Carl Schirren und Armin Erlinghagen
Mit diesem Band sind die Schriften aus dem Nachlass Friedrich Schlegels vollständig publiziert.

Hier wird eine dokumentarische Erstedition vorgelegt, die durch eine lückenlose Dokumentation der von Schlegel benutzten Quellen und Ausgaben die Forschung zu seinen frühen Studien der antiken Literatur auf eine ganz neue Grundlage stellt. Der Band bringt beide Hefte in der äußeren Form, wie sie der Autor angelegt hat, mit Haupttext und einer Marginalspalte. Im Kommentar werden neben Erklärungen zur Literaturtheorie Schlegels auch die Referenzen auf Quellen erschlossen. Umfangreiche Register ergänzen den Band. Erstmals wird es möglich, Gedankengang und Selbstkommentierungen in der Form ihrer Verschriftlichung zu dokumentieren und nachzuvollziehen.
Bearbeitet von Jyri Hasecker und Judith Schepers
HerausgeberIn: Hubert Wolf
Dieser Band bietet grundlegende Informationen zu rund 670 Personen, die in den Jahren 1542 bis 1700 an der Buchzensur durch Römische Inquisition und Indexkongregation beteiligt waren.Die bio-bibliografischen Einträge beleuchten nicht nur prominente, sondern auch zahlreiche vergessene Zensoren. Auf Basis umfangreicher Recherchen im Archiv der Glaubenskongregation bietet der Band vielfach bisher unbekannte Lebens- und Karrieredaten, die in besonderer Weise die Zensurtätigkeit der einzelnen Mitarbeiter in den Blick nehmen. Er stellt systematisch die wichtigsten Werke der Zensoren zusammen und verweist auf einschlägige Literatur. Erstmals wird außerdem die konkrete Gutachtertätigkeit der einzelnen Zensoren dokumentiert. Wer sich mit einem bestimmten Zensurfall beschäftigt, erhält damit umfassende Informationen über die beteiligten Personen.
Indexkongregation. Bearbeitet von Andreea Badea, Thomas Brockmann u. a.
HerausgeberIn: Hubert Wolf
Wie die Urteile der Indexkongregation zustande kamen, war jahrhundertelang streng geheim. Dieser Band lüftet den Schleier und dokumentiert sämtliche Kongregationssitzungen von 1607 bis 1700.Wer stand hinter den Verboten durch die Indexkongregation? Wie verliefen die Verfahren? Welche Bücher wurden zwar verhandelt, aber nicht verboten? Mithilfe des Repertoriums lassen sich solche Fragen jetzt schnell beantworten. Zu jeder Sitzung werden die verhandelten Werke, die teilnehmenden Kardinäle und Gutachter sowie die Gutachten angegeben, die Beschlüsse der Kongregation genau dokumentiert und die verhandelten Bücher bibliografisch exakt nachgewiesen. Zu vielen Fällen wird zudem auf weiteres Material im Archiv der Kongregation verwiesen.
Edition der Bandi von Inquisition und Indexkongregation 1601-1700. Bearbeitet von Thomas Brockmann und Florian Warnsloh unter Mitarbeit von Andrea Katharina Ottens und Hedwig Rosenmöller
HerausgeberIn: Hubert Wolf
Neuzugänge auf dem berühmt-berüchtigten „Index der verbotenen Bücher“ verkündete die katholische Kirche mithilfe besonderer Plakate, der Bandi. Der vorliegende Band umfasst sämtliche Verbotsplakate aus dem 17. Jahrhundert.Die Bandi wurden an den Türen der römischen Hauptkirchen und auf dem Campo de’ Fiori angeschlagen und an lokale Inquisitoren, Bischöfe und Nuntien verschickt. Sie lassen erkennen, wie sich die Aufmerksamkeit der Zensoren in der Römischen Inquisition und in der Indexkongregation immer neuen „Gefahren“ für die Gläubigen zuwandte. Die Bandi – und damit die Erstpublikationen der Buchverbote – werden für beide Zensurbehörden in chronologischer Reihenfolge im Volltext ediert. Die verbotenen Schriften sind bibliografisch exakt nachgewiesen. Erstmals dokumentiert dieser Band zudem die Weiterverbreitung der Buchverbote anhand zahlreicher zeitgenössischer Bando-Nachdrucke aus Italien, Frankreich und dem römisch-deutschen Reich.
Lehrbuch aufgrund des Codex Iuris Canonici. Band I-IV
HerausgeberIn: Ludger Müller
Das Lehrbuch in vier Bänden bietet einen umfassenden Überblick über die seit der Promulgation von 1983 neue Gesetzeslage im Kirchenrecht.
In einem Ergänzungsband wird die Neufassung des Ehenichtigkeitsverfahrens dargestellt, die durch berichtigende Eingriff Papst Franziskus‘ notwendig geworden war.
Das Werk soll in erster Linie der kirchlichen Praxis im akademischen Studium, in Gesetzgebung, Verwaltung und Rechtsprechung der Kirche dienen.