Nach Titel durchsuchen

Eine Untersuchung zu Optatus von Mileve, Appendix V und zum Verhältnis von Staat und Kirche im 4. Jahrhundert
AutorIn: Klaus Rosen
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Die Ehre des Kriegers und die Not des Staates. 3. Auflage
AutorIn: Werner Dahlheim
Eine der bedeutendsten Caesar-Biographien - um ein Nachwort erweitert - jetzt als broschierte Sonderausgabe!
Pressestimmen zur Erstauflage:

»Als ausgezeichneter Stilist versteht es Dahlheim, [...] die Quellen sprechen zu lassen, so daß ein höchst lebendiges und facettenreiches Gemälde Caesars und der Republik entsteht [...]«
Frankfurter Allgemeine Zeitung

»Dahlheim versteht es hervorragend, sich aus der Enge einer Biographie zu lösen, den Blick auch von seinem Helden zu wen-den und die Voraussetzungen und Folgen seines weltgeschichtlichen Auftritts zu schildern [...]. Der Autor erklärt, was zum Verständnis notwendig ist, wie beiläufig und ohne zu langweilen.«
Berliner Zeitung

»Werner Dahlheims vorzügliche Biografie des römischen Feldherrn und Diktators Caesar beschreibt dessen spektakulären Werdegang im Rahmen einer breit angelegten politisch-sozialen Analyse der späten Republik und ihrer meist versagenden Oberschicht.«
Praxis Geschichte
Risiken der Oberschicht in der Zeit von Augustus bis zum Ende der Severer
Sozialer Abstieg war auch bei der römischen Oberschicht ein aktuelles Thema und wird hier erstmals in einer umfassenden Monographie untersucht.
Wie der römische Historiker Tacitus einst zu seinem Bedauern feststellte, musste er immer wieder auf Absteiger aus der Oberschicht eingehen. Solche Fälle finden sich in antiken Texten zuhauf. Gerade der Misserfolg offenbart deutliche Risse im stilisierten Selbstbild der Elite und ermöglicht vertiefte Einsichten in Bereiche, die sich bislang eher dem Blick entzogen haben. Das Risiko eines sozialen Absturzes war bereits in den gesellschaftlichen Strukturen angelegt. Es manifestierte sich folgerichtig im Denken der Oberschicht und wirkte sich auf ihr Handeln aus.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Die Entwicklung der Strategie seit der Antike
AutorIn: Beatrice Heuser
Ein großer Wurf, seit langem erwartet: die Geschichte des strategischen Denkens bis zur Gegenwart, verfasst von einer erstrangigen Kennerin. Über die Entwicklung von Strategie zu schreiben, ist eine Herausforderung. Der Inhalt des Begriffs hat sich im Laufe der Geschichte erheblich verändert. Nicht mehr die bloße Kunst des Feldherrn (des strategós) ist Strategie. Ihr Inhalt wird heute vielmehr durch gesellschaftliche Institutionen, Normen und Verhaltensmuster und ganz besonders durch die Politik, von der sie geleitet wird, und die Kultur, von der sie beeinflusst ist, bestimmt. Beate Heuser folgt in ihrer großen Darstellung dem von Clausewitz abgeleiteten heutigen Konsens unter Experten: Strategie ist Einsatz aller verfügbaren Mittel, vor allem des Mittels der Streitkräfte, zu politischen Zwecken, mit dem Ziel, dem Gegner die eigene Politik und den eigenen Willen aufzuzwingen. In einer souveränen tour d’horizon entfaltet sie die westlichen Ideen zum Großen Krieg. An den Anfang stellt sie klassische antike Autoren wie Vegetius und verfolgt dann über die Jahrhunderte hin die Vorstellungen der Verfasser von Schriften über Kriegführung, ob sie nun den Begriff 'Strategie' verwendeten oder nicht (er wurde nach der Antike erst um 1800 wieder gebräuchlich). Die Spannweite umfasst Verfasser und Werke aus Frankreich, Spanien und Italien, Deutschland, England, den USA und Russland bis hin zu aktuellen angelsächsischen Autoren, deren Theorien heute das Themenfeld dominieren.
Geschichte - Mythen - Politik
AutorIn: Frank Kolb
Gab es ein Troia? Nein! Gab es einen Troianischen Krieg? Nein! Auswandernde Griechen haben eine im Mutterland entstandene Sage an einer bronzezeitlichen Ruinenstätte im nordwestlichen Kleinasien verankert, deren damaligen Namen wir nicht kennen und die Schliemann ausgegraben hat. Viel bedeutender als jener Ort sind die Darstellung des Mythos´ in Homers Ilias und seine spätere politische Instrumentalisierung.

Frank Kolb bietet ein faszinierendes, aber zugleich entlarvendes Bild von »Troia« und der Troia-Forschung. Er zeigt, dass das Bemühen, den Mythos mit dem Spaten des Archäologen als Geschichte zu erweisen, methodisch verfehlt und erfolglos war und zu wissenschaftlich fragwürdigen Vorgehensweisen führte. Der »Schicksalshügel der Archäologie« wurde zu einem Skandalhügel.

Dieses allgemeinverständlich und spannend geschriebene Buch präsentiert die mit dem Troia-Mythos, der homerischen Ilias und den Ausgrabungen seit Schliemann verbundenen Probleme auf dem neuesten Stand der Forschung. Es bettet die Troia-Frage in die Frühgeschichte des Ägäisraumes, Anatoliens und des Vorderen Orients ein. Es zeigt ferner, wie der Troia-Mythos durch die Jahrhunderte bis heute für politische, gesellschaftliche und wirtschaftliche Zwecke instrumentalisiert worden ist.
Altägypten und seine Nachbarkulturen im Spiegel der aktuellen Forschung
HerausgeberInnen: Carola Vogel und Rolf Gundlach
Ramses II. und die Schlacht von Kadesch prägen bis heute die Vorstellungen, die man gemeinhin mit altägyptischer Militärgeschichte verbindet. Der berühmten Schlacht folgte Jahre später ein nicht minder prominenter Friedensschluss zwischen den kriegführenden Großreichen Ägypten und Chatti. Dessen vertragliche Regelung gilt als erster Friedensvertrag der Weltgeschichte. Das vorliegende Buch ist der erste systematische Versuch, die altägyptische Militärgeschichte zu erfassen. Erstmals werden alle für das Thema zur Verfügung stehenden Quellengattungen von ägyptologischen Fachvertretern diskutiert und auf ihre militärhistorische Aussagekraft überprüft. Dabei half die Einbeziehung der Nachbardisziplinen Altorientalistik, Biblische Archäologie und Alte Geschichte und der von der modernen Militärhistorie erarbeiteten theoretischen Grundlagen bei der Standortbestimmung. Die Beiträge beruhen mehrheitlich auf den Ergebnissen des 1. Symposions für Ägyptische Militärgeschichte, das vom gleichnamigen Arbeitskreis an der Universität Mainz veranstaltet wurde.
AutorIn: Harald Mielsch
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
I. Abteilung (Band 1-3). Architektur, Darstellungen, Texte, archäologischer Befund und Funde der Gräber QH 24 - QH 209. Aus dem Nachlaß verfasst und herausgegeben von Karl-J. Seyfried und Gerd Vieler
AutorIn: Elmar Edel
HerausgeberInnen: Karl-J. Seyfried und Gerd Vieler
In den Jahren 1959-1984 hat der verstorbene Bonner Emeritus für Ägyptologie Prof. Dr. Elmar Edel in über 20 Feldkampagnen einen Großteil der Felsgräbernekropole der Qubbet el-Hawa (Aswan) an der Grenze von Oberägypten zu Nubien freigelegt und dokumentiert. Es handelt sich dabei um die Begräbnisstätten der lokalen Elite aus dem Ende des Alten Reiches (ca. 2300 v. Chr.). Deren Hauptaufgabe bestand in der Ausführung und Kontrolle des Afrikahandels mittels mehrmonatiger Expeditionszüge in das umgebende Ausland (Sudan, Rotmeerküsten, aber auch Levante). Dementsprechend manifestieren sich in der Architektur, der Dekorationen (Bild und Text) sowie in den Beigaben der Grabanlagen nicht nur lokale Begräbnissitten, sondern auch die Aneignung des kulturspezifischen Welt- und Jenseitsbildes in selten reicher und gut erhaltener Form. Dazu wird in dieser Quellenpublikation das Material zum größten Teil als kommentierte editio princeps vorgelegt.