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AutorIn: Abdelhak Zoubir
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Das Scheitern der internationalen Krisenprävention vor Kriegsausbruch
AutorIn: Rafael Biermann
Das Kosovo rückte 1998/99 aus der Peripherie ins Zentrum der Weltpolitik, als die internationale Gemeinschaft mit hektischer Krisendiplomatie, dann mit Luftoperationen der NATO der serbisch-albanischen Gewaltspirale Einhalt gebot. Doch wie hat sich dieser Konflikt, der über ein Jahrzehnt im Schatten der Weltpolitik heranreifte, aufgebaut? Warum waren die internationalen Bemühungen um seine Eindämmung so halbherzig und so widersprüchlich? Und welche Schlußfolgerungen lassen sich aus ihrem Scheitern für künftige Kri-senprävention und -vermittlung ziehen? Rafael Biermann verbindet in seinem Buch wissenschaftliche Klarheit mit pointiertem Urteil. Und er erschließt weithin Neuland, kann er sich doch neben der Literatur auf eine Fülle von Zeitzeugengesprächen stützen, die er zwischen Bonn und Prishtina, Berlin und Washington geführt hat. Überdies hatte er vertraulichen Zugang zu einer Vielzahl von Interna der deutschen Jugoslawien-politik der 1990er Jahre.
Kein Buch hat die Rezeption des römischen Rechts in Europa so beeinflusst wie die sog. Glossa ordinaria. Als deren Autor gilt der im 13. Jh. in Bologna tätige Rechtslehrer Accursius. Dessen Leistung wird gesehen in der kompilatorischen Verarbeitung der seit dem 11. Jh. den Quellen des römischen Rechts hinzugefügten Glossen zu einer Magna Glossa. Über die Qualität der Arbeit des Accursius ein fundiertes Urteil zu fällen, ist die Absicht dieser Untersuchung. Sie betrifft mit dem Digestum vetus eines der beiden Hauptfächer der Rechtslehre des Mittelalters. Ihr Resultat ist, dass Accursius nur der Bearbeiter eines älteren, von Azo verfassten Buches ist, das unvollendet geblieben war. Durch die Ermittlung der Stufen in der Entstehung des Textes wird sichtbar, was die Arbeit des Accursius wirklich gewesen ist, wie in ihr der Kommentar sich formal verändert, von dem antiken Text abzusetzen beginnt. Die Untersuchung leistet so einen Beitrag zur Geschichte der juristischen Literatur im Mittelalter und bringt die Kenntnis der Handschriften des Digestum vetus ein Stück voran.
Die deutsche Sicherheits- und Verteidigungspolitik in einer Welt des Wandels 1990-2000
Die Wiedervereinigung Deutschlands stellte auch die Sicherheits- und Verteidigungspolitik der Bundesrepublik vor neue Aufgaben, Perspektiven und Probleme. Franz-Josef Meiers gründliche Studie analysiert das Handeln der Bundesrepublik und den Wandel ihres Rollenverständnisses in vier zentralen Problembereichen, die die deutsche Politik im euro-atlantischen Zusammenhang von 1990 bis 2000 maßgeblich bestimmt haben: die institutionelle und operative Stärkung der Gemeinsamen Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik (ESVP), die NATO-Reform als Reaktion auf die neuen Anforderungen eines grundlegend gewandelten sicherheitspolitischen Umfeldes, die Auslandseinsätze der Bundeswehr außerhalb des NATO-Vertragsgebietes und die Reform der Bundeswehr. Anhand des empirischen Befunds werden überdies die Interpretationen der dominierenden Denkschulen der Internationalen Beziehungen überprüft und das Verhalten Deutschlands theoriegeleitet verortet und prognostiziert.
Amerikanische Außenpolitik von 1898 bis zur Gegenwart. Eine Jahrhundertgeschichte. 3. Auflage
AutorIn: Klaus Schwabe
Klaus Schwabe analysiert eine Jahrhundertgeschichte, die Geschichte des Aufstiegs der Vereinigten Staaten zur heute einzigen Weltmacht. Er hat ein Buch geschrieben, das sich vor allem durch das auszeichnet, was den hitzigen Debatten der letzten Jahre über die Rolle Amerikas auf der Bühne der Weltpolitik so oft fehlt: Beherrschung der historischen Fakten und abgewogenes Urteil.
AutorIn: Karl Korinek
Die Studie sucht die verschiedenen Bezugslinien zwischen Staat und Kunst deutlich zu machen und zu ordnen: Diese Beziehungen ergeben sich zum einen aus der Kunstfreiheit und zu anderen aus der Verantwortung des Staates für die Regelung der Voraussetzungen und Folgen künstlerischen Schaffens und der Förderung von Kunst.
Zur internationalen Verflechtung als Wirkungsbedingung moderner Staatlichkeit
Welche Bedeutung bleibt dem souveränen Nationalstaat in einer Ära, in der zahlreiche Ordnungsbedürfnisse über die einzelstaatlich organisierbaren Räume hinausreichen? Welche Wirkungen gehen von seiner transnationalen Einbindung auf die Elemente Gebiet, Volk, Gewalt aus? Das Staatengemeinschaftliche ist der Versuch, auf die instabile Lage durch gemeinsames Wollen zu reagieren. Nur als Teil einer überwölbenden Gesamtheit hat der Staat noch eine Gestaltungschance, kann er das Losbrechen überhängender Lawinen verhindern.
Untersuchungen zur Geschichte der Idee vom "Unrichtigen Recht"
Unrecht im Mantel des Gesetzes – die 'Radbruchsche Formel' aus dem Jahre 1946 hat die nach dem Krieg intensiv geführte Auseinandersetzung mit nationalsozialistischem Unrecht geprägt. Bislang weitgehend unbeachtet blieb, dass andere Juristen bereits vor Gustav Radbruch ähnliche Gedanken schon während der Zeit der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft vor Studenten und in Veröffentlichungen geäußert haben. Im Fokus der Untersuchung stehen hierbei Heinrich Rommen, Wilhelm Sauer, Walther Schönfeld und Erik Wolf. Rommen war tief im katholischen Glauben verwurzelt und kritisierte bereits 1936 in seinem Buch 'Die ewige Wiederkehr des Naturrechts' das nationalsozialistische System. Sauer vertrat die Auffassung, daß auch Führerbefehle 'unrichtiges Recht' sein können. Der Nachlass des Tübinger Professors und späteren evangelischen Pastors Schönfeld konnte für diese Arbeit erstmals ausgewertet werden. Das Wirken Schönfelds erscheint hiernach in einem neuen Licht.
Die Sicherheitspolitik Deutschlands, Frankreichs und Großbritanniens in den Neunzigern
AutorIn: Wolfram Hilz
Ein europäisches Führungstrio, bestehend aus Deutschland, Frankreich und Großbritannien, ruft bei den EU-Partnern traditionell Ängste vor einer Dominanz der „Großen“ über die „Kleinen“ hervor. Ohne eine enge Zusammenarbeit der „big three“ und die Bildung eines faktischen „directoire européenne“ bliebe Europa angesichts vielfältiger Herausforderungen aber führungslos und handlungsunfähig. Der Band untersucht den Umgang mit diesem Dilemma anhand sicherheitspolitischer Herausforderungen in den 90er Jahren. Den Ausgang hierfür bilden die außen- und sicherheitspolitischen Traditionen der drei Staaten und ihre Erfahrungen mit der wechselseitigen bilateralen und trilateralen Kooperation, insbesondere die Anstrengungen der Europäer zur Erlangung eigenständiger sicherheitspolitischer Handlungsfähigkeit und die Versuche, die Konflikte im ehemaligen Jugoslawien in den Griff zu bekommen. In beiden Fällen sahen sich die drei Regierungen nicht nur mit der Herausforderung konfrontiert, gemeinsam mit ihren europäischen und außereuropäischen Partnern geeignete Konzeptionen und praktische Anwendungsverfahren zu finden, sondern sie mußten auch ihre nationalen Zielsetzungen und Politiken enger koordinieren. Dies wurde nach 1990 nur in Ausnahmefällen erreicht. Das Buch geht en Ursachen hierfür nach – sie reichten vom Festhalten an traditionellen nationalen Handlungsmustern über die Unvereinbarkeit institutioneller Präferenzen bis zur Inkonsistenz von „Worten und Taten“ der verantwortlichen Akteure.
Bedingungen für die Begegnung von früher Kirche und römischen Imperium
AutorIn: Paul Mikat
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.