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AutorIn: Werner Güth
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Die Bundeswehr und das Erbe Baudissins. Herausgegeben im Auftrag der Führungsakademie der Bundeswehr Hamburg
HerausgeberIn: Elmar Wiesendahl
Wie kein anderer hat der große Militärreformer Wolf Graf von Baudissin mit der von ihm entwickelten Inneren Führung den Geist und das Binnengefüge der Bundeswehr vor ihrer Transformation von der Verteidigungsarmee zur international operierenden Einsatzarmee geprägt. Innere Führung hieß für Baudissin, die Führungsphilosophie und das Berufsleitbild der Armee an die politischen und gesellschaftlichen Bedingungen anzupassen, die er zu Zeiten der Neuaufstellung demokratisch zuverlässiger Streitkräfte in der Bundesrepublik vorfand. Dies ist ein halbes Jahrhundert her. Heute, im 21. Jahrhundert, steht die Bundeswehr vor radikal ge-wandelten Herausforderungen: durch neue interna- tionale Konfliktszenarien, ein erweitertes Einsatz-spektrum und tiefgreifende Veränderungen der deutschen Gesellschaft. Darauf muss sie Antworten fin-den. Um diese geht es dem vorliegenden Band.
Humane Vorkernstadien und Präimplantationsdiagnostik aus der Sicht der Christlichen Gesellschaftslehre
AutorIn: Mareike Klekamp
Am ersten Tag seiner Existenz ist der Mensch in Deutschland vollkommen recht- und damit schutzlos. Auch die Soziallehre hat diese Problematik noch nicht erkannt. Humane Vorkernstadien werden in Deutschland zu Tausenden biopsiert, diagnostiziert, eingefroren und verworfen, weil das zum 1.1.1991 in Kraft getretene, deutsche Embryonenschutzgesetz den Menschen erst ab dem Embryonalstadium vor derartigen Zugriffen bewahrt. Im Vorkernstadium hat das Spermium die äußere Membran der Eizelle bereits durchdrungen. Die in Deutschland tätigen Reproduktionsmediziner nutzen diese rechtliche Lücke in zweierlei Hinsicht. Zum einen wird die Präimplantationsdiagnostik in Form der Polkörperbiopsie durchgeführt, um Chromosomenfehlverteilungen zu erkennen. Zum anderen werden überzählige Vorkernstadien aus künstlichen Befruchtungen verworfen oder eingefroren. Zuletzt im Jahrbuch 2001 dokumentierte das Deutsche-IVF-Register 74 000 kryokonservierte Vorkernstadien. Das Buch leistet einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Vorkernstadien. Die rechtliche und ethische Zulässigkeit dieses Umgangs mit dem Menschen in seiner frühesten Phase muss dringend vom Gesetzgeber geprüft werden. Auch das Dokument der Glaubenskongregation zur künstlichen Befruchtung 'Donum Vitae' müsste auf diese Problematik eingehen
Herausforderungen im Nahen und Mittleren Osten
AutorIn: Lars Berger
Der Konflikt zweier Welten: Der islamistische Terrorismus und der Anti-Terrorkrieg der USA stehen seit dem Attentat vom 11. September 2001 weltweit im Mittelpunkt öffentlichen Interesses. Lars Berger, Amerika-Experte und Islamwissenschaftler, legt, gestützt auf einen reichen Fundus amerikanischer und arabischer Quellen, die erste umfassende Darstellung über das Wechselspiel zwischen der Außen- und Innenpolitik der USA, der Entwicklung in Nah- und Mittelost und den Strategien des islamistischen Terrorismus vor. Ihr zeitlicher Rahmen erstreckt sich vom ersten Anschlag auf das World Trade Center 1993 über den Terrorakt vom 11. September und Afghanistan bis zum Irak-Krieg George W. Bushs und seinem offenkundigen Scheitern. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Analyse des Zusammenhangs zwischen dem strategischen Kalkül und den Aktionen der islamistischen Terroristen, den Reaktionen der Öffentlichkeiten und Regierungen in den USA und der arabischen Welt und den Gegenstrategien der Präsidenten Clinton und George W. Bush - innen-, außen- und sicherheitspolitisch. Ein Buch, dem weite Beachtung gewiss ist!
AutorIn: Otto Depenheuer
Gewalt ist im freiheitlichen Ver-fassungsstaat beim Staat monopolisiert, rechtlich domestiziert und demokratisch legitimiert. Als fundamentalistischer Terror kehrt sie indes mit ursprünglicher Willkür und atavistischer Brutalität auf die politische Bühne zurück. Wie kann der freiheitliche Rechtsstaat seine Existenzform gegenüber seiner islamisch-fundamentalis-tischen Negation verteidigen? Kann sich die rechtlich gehegte Staatsgewalt gegen die barbarische Gewalt eines global agierenden terroristischen Netzwerkes behaupten, ohne ihr Ethos zu verraten? Kennt die Not des Staates kein Gebot des Rechts? Oder ist er umgekehrt an seine Rechtsordnung und deren Prin-zipien ausnahmslos gebunden mit der Folge: Fiat iustitia pereat mundus? Muss der Rechtsstaat auch den Feind als Rechtssubjekt achten? Darf er um seiner Existenz willen in letzter Konsequenz sogar unschuldige Menschen opfern? Diesen existentiellen Fragen der Rechtsstaates geht die Studie vor dem Hintergrund der aktuellen terroristischen Bedrohung durch den islamischen Fundamentalismus nach.
Überlegungen zur Säkularität, zur Neutralität und zum religiös-weltanschaulichen Fundament des modernen Staates
Die Problematik des Verhältnisses von Staat und Religion ist so alt wie die Menschheitsgeschichte. Stets hat sich die Frage gestellt, wie sich organisierte politische Herrschaft mit der von Herrschern und Beherrschten geglaubten religiösen Wahrheit verträgt, sich mit ihr verbinden oder doch wenigstens vereinbaren lässt. Beim Nachdenken über die rechte Beziehung von Staat und Religion stößt man auf wirkmächtige Mythen: Den Mythos von der Entstehung des modernen Staates als Vorgang der Säkularisation, den Dämon des »christlichen Staates« und die Mär vom weltanschaulich-religiös neutralen Staat des Grundgesetzes.

Die vorliegende Schrift betreibt Entmystifizierung und entwickelt Gegenthesen: Der Staat des Grundgesetzes ist – wie der moderne Staat überhaupt – gegenüber den verschiedenen Religionen und Weltanschauungen nicht neutral. Diese Erkenntnis sollte zugleich den Weg freimachen für eine staatliche Religionspolitik, die nicht alle Religionsgemeinschaften gleich behandelt, sondern nach ihrer säkularen Gemeinwohlförderlichkeit unterscheidet und dementsprechend staatlichen Schutz und staatliche Förderung bewusst ungleich verteilt.
AutorIn: Josef Isensee
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
AutorIn: Eckart Klein
Der Staat denkt nicht seinen Untergang, sondern in den Kategorien der Dauer. Er will die Gegenwart beherrschen und die Zukunft gestalten. Versuche, diese Aufgabe ohne Berücksichtigung der Vergangenheit und Tradition zu leisten, sind gescheitert. Die Gegenwart kann sich nur der Dialektik von Vergangenheit und Zukunft entfalten. Dem entspricht, dass die Vorstellung vom Brüche vermeidenden, also kontinuierlichen Dasein und Wirken des Staates eine wesentliche Basis seiner Legitimation in den Augen der Bürger ist. Doch inwieweit ist der Staat Herr über die Zeit? Hält er ihrem Ablauf und Verlauf stand, ist er gegen sie gewappnet, kann er sie sich für seine Zwecke zunutze machen? Die Studie diskutiert, wie der Staat das Ziel der Verstetigung im internationalen und nationalen Raum zu erreichen sucht. Das von ihm (mit-)gestaltete Recht erweist sich als das maßgebliche Instrument, mit dem er dem Zeitablauf rechtliche Relevanz zuweist oder versagt. Be- und Entschleunigung erweisen sich als machtpolitische Faktoren. Auch die strukturelle und institutionelle Ausformung des Staates bietet Möglichkeiten, um Kontinuität als kontrollierten Wandel zu gewährleisten.
Herausgegeben im Auftrag des Militärgeschichtlichen Forschungsamtes
HerausgeberInnen: Dieter H. Kollmer und Bernhard Chiari
Aus dem Inhalt: I. Historische Entwicklung • Geschichte bis zur Landung der Portugiesen im 15. Jahrhundert / Bernhard Chiari • Wirtschaftliche und geographische Erschließung der Westküste Afrikas von der Frühen Neuzeit bis zum Beginn des Kolonialismus / Martin Rink • Kongo-Freistaat und Belgisch-Kongo 1908-1960 / Dieter H. Kollmer • Deutscher Einfluss / Wolfgang Petter • Das autoritäre Regime General Mobutus / Helmut Strizek • Der Ruanda-Genozid von 1994 / Peter Hazdra • Der Kongo seit 1994 / Denis Tull • Europäische Sicherheitsinteressen / Sven Grimm • Afrikanische Sicherheitsinteressen / Wolf Kinzel • Internationales Umfeld und UN-Einsatz / Thomas Breitwieser • Aktuelle Sicherheitslage / Volker Ressler II. Strukturen und Lebenswelt • Regionale Anarchie als globale Problematik / Volker Matthies • Umgang mit Krieg und Gewalt im Kongo/ Denis Tull • Stammesstrukturen und Ethnizität / Eric Muller • HIV-Aids als Sicherheitsproblem / Sarah Tietze • Lokale Initiativen, zivilgesellschaftliche Gruppen / Christiane Kayser • Die Rolle der katholischen Kirche / Marco Moerschbacher • Literatur, Kunst und Musik / Bernhard Chiari • Wirtschaft und Bodenschätze / Rainer Tezlaff • Kinshasa: Portrait einer Hauptstadt / Dominic Johnson Zeittafel / Erinnerungsorte / Literaturhinweise / Internettipps / Index
AutorIn: Abdelhak Zoubir
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.