Nach Titel durchsuchen

Symposium der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
HerausgeberIn: Maximilian Lanzinner
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
National identity and the Totalitarian Other
AutorIn: Stefan Hirt
Hitler in den USA - vielfältige und oft widersprüchliche Bilder von Adolf Hitler können als Spiegel US-amerikanischer Identität gelesen werden, um dominante Macht- und Freiheitsvorstellungen zu entlarven.
Ein Bild ist immer mehr als nur »Bild«. In einem Bild sammeln sich die Wünsche, Ängste und Vorstellungen einer Kultur. Ein Bild kann aber auch ein Instrument sein. So haben die Nationalsozialisten Hitler nicht einfach nur dargestellt, sondern sein Bild für ihre Politik instrumentalisiert. Stefan Hirt geht der Frage nach, was mit diesem »Hitler-Bild« passiert ist, als es auf die US-amerikanische Pop-Kultur traf: wie wurde es von der US-amerikanischen Tradition gefiltert, zu welchen Projektionen lud es ein, wie wurde es schließlich zu einem der großen Verkaufsschlager dieser Pop-Kultur? Und: Was sagt uns der Wandel dieses Bildes über die USA und ihr Bild von sich selbst?
Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft. 23. Jahrgang 2013
HerausgeberInnen: Ulrich Breuer und Nikolaus Wegmann
Aus dem Inhalt:
Ulrich Breuer, Nikolaus Wegmann: Editorial
Abhandlungen
Alberto Bonchino: Vom Urozean zu Tränen der Natur. Baader und Schubert zwischen Freiberger und Dresdner Romantik (1788-1808)
Ulrich Breuer: Ethik der Ironie? Paratextuelle Programmierungen zu Friedrich Schlegels Idee der Komödie und Ludwig Tiecks Der gestiefelte Kater
Jan Urbich: Friedrich Schlegels frühromantischer Symbolbegriff. Überlegungen zum poetologischen Problemhorizont der Goethezeit
Interview
Dagmar Lorenz: Intellektueller mit Bauchlandung? Ein Gespräch über Friedrich Schlegel mit Ulrich Breuer und Armin Erlinghagen
Funde
Hans Dierkes: Vier unveröffentlichte Briefe Dorothea Veits und Friedrich Schlegels aus dem Jahr 1802
Labor
Philipp Weber: »Conjuncturen des Zufalls«. Zu Natur und Bildung bei Friedrich Schiller und Novalis
Mit Rezensionen von Manuel Bauer, Alberto Bonchino, Christopher Busch, Mark-Georg Dehrmann, Armin Erlinghagen, Maren Jäger, Norman Kasper, Kai Kauffmann, Joel B. Lande, Thomas Meissner und Christine Waldschmidt
Der Band versammelt die Beiträge der Tagung »Friedrich Schlegel und die Philologie« an der Freien Universität Berlin im April 2012, die sich erstmals in umfassender Weise dem disziplinären Potential des bisher allenfalls rudimentär ausgeschöpften Beitrags Friedrich Schlegels zur modernen Philologie widmen. Um diesen Beitrag vor dem Hintergrund aktueller Debatten trennscharf bestimmen und differenziert einschätzen zu können, werden zum einen zentrale Aspekte der Philologie Friedrich Schlegels mit den gegenwärtigen Entwicklungen in der Philologie und den Medienkulturwissenschaften verknüpft. Zum anderen arbeiten die vier Abteilungen des Bandes die Einflüsse (Genealogie), die Wirkung (Rezeption), die spezifischen Merkmale und Formen (Studium) und die fachspezifische Bedeutung (Disziplin) der Philologie Friedrich Schlegels heraus.
AutorIn: Michael Hampe
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
AutorIn: Matthias Brzoska
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Periodicals, Biography, and Nationalism in the Early Republic
»The Professionalization of the American Magazine« zeigt auf, dass hinter den oft angenommen idealistischen Gründen für die Publikation von Zeitschriften in der frühen amerikanischen Republik viel häufiger als angenommen ein bloßes Profitstreben stand.
Auf einer breiten Basis von Primärliteratur und Archivalien analysiert die Studie die Zeitschriftenproduktion in ihrer Gesamtheit, die Publikationsgeschichte des in Philadelphia erschienenen Magazins »Port Folio« sowie die Zeitschrift in ihrer Rolle im Nationaldiskurs während des Krieges von 1812. Über die Kurzbiographie als exemplarisches Genre zeigt sie klar auf, wie Zeitschriften in der frühen Republik funktionierten, welche Zwänge und Möglichkeiten zur Gestaltung sie besaßen und wie ihre komplexen Zusammenhänge nur unter dem Gesichtspunkt eines finanziellen Profitstrebens erklärbar werden.
Zu Wissenschaft, Politik und Religion bei Novalis
AutorIn: Remigius Bunia
Gegen die Vernunft hilft keine Kunst.
Den rationalistischen Annahmen, die die westliche Kultur seit 400 Jahren prägen, ist auch der Romantiker Novalis nicht entkommen. Die romantische Poetik fußt auf dem tiefen Glauben an die Vernunft.
Die Gegenwart hat sich dem Rationalismus fest verpflichtet: Man muss vernünftig handeln, sich klar ausdrücken und die Zukunft planen. Nicht einmal die aktuelle Wirtschaftskrise hat den Glauben an die Vernunft erschüttert. Die Romantik gilt als historische Gegnerin des allseligmachenden Glaubens an die Vernunft. Doch der Autor zeigt, dass Novalis, einer der prominentesten Romantiker, dem Rationalismus fest verbunden ist. Doch nimmt er ihn so ernst, dass er ihn überdreht, und seine Unzulänglichkeiten werden sichtbar. Damit zeigt uns Novalis’ Denken, wo die Grenzen des Rationalismus liegen - und wie schwer es ist, den Verheißungen der Vernunft zu entkommen.
Arthur Moeller van den Bruck und der Wandel des Konservatismus
AutorIn: Volker Weiß
Das Leben und Werk Moeller van den Brucks (18761925) sind in den letzten Jahrzehnten in Vergessenheit geraten, dabei war der Kulturkritiker eine der Schlüsselfiguren im Radikalisierungsprozess des deutschen Nationalismus.
Moeller van den Bruck, Bohemien und Faschist. Als Kunsttheoretiker nahm er regen Anteil an der Avantgarde des Kaiserreichs und der Weimarer Republik, als Autor des Buchs »Das dritte Reich« entwarf er die Programmatik der »Konservativen Revolution« und bereitete so den Weg für den Aufstieg der NSDAP. Wie kaum ein anderer steht er für eine »alternative Moderne von rechts«, die sich jenseits einer liberal-fortschrittlichen Demokratisierung entwickelte. Dem Leben und Werk dieses Schriftstellers, der Autoren wie Oswald Spengler, Hans Grimm und Carl Schmitt beeinflusste, wird mit dieser Arbeit erstmals vollständig Rechnung getragen. Sie bietet eine umfassende Einbettung des Autors in den ästhetischen und politischen Diskurs seiner Zeit und zeichnet durch die Auswertung bislang unbekannter Archivquellen ein völlig neues Bild von der Rezeption Moeller van den Brucks während der Zeit des Nationalsozialismus.
Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft. 22. Jahrgang 2012
HerausgeberInnen: Ulrich Breuer und Nikolaus Wegmann
Athenäum – das ist die berühmte Zeitschrift der Brüder Schlegel. Der Name war zugleich Titel für ein Forschung- und Bildungsprogramm mit höchsten Ansprüchen. Insbesondere mit den philologischen, kritischen und philosophischen Arbeiten Friedrich Schlegels hat das Athenäum die Romantik begründet.

Das neue Athenäum macht Schlegels bahnbrechende Neuerungen für die aktuelle Forschung in Philologie und Medienkulturwissenschaft produktiv. Zugleich rückt von Friedrich Schlegel aus die ganze Romantik in den Blick: Literatur, Sprache, Kunst, Musik, Recht und Staat, Philosophie, Religion und Natur. Das Jahrbuch ist also interdisziplinär und übernational, offen für Sachwissen, Selbstreflexion und Irritation. Es enthält neben dem Editorial, das sich aktuellen Themen widmet und sie auf Überlegungen Friedrich Schlegels bezieht, neue Beiträge zur Schlegel- und zur Romantikforschung, die zuvor ein Peer-Review-Verfahren passiert haben müssen. Zudem bietet es neue Funde, Diskussionen, Interviews, Features, Berichte und Experimente sowie einen Rezensionsteil.