AutorInnen: Judith Wolf und Martin Dabrowski
HerausgeberInnen: Judith Wolf und Martin Dabrowski
Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit sind für die gegenwärtigen Debatten um die Aufgaben und Grenzen des Sozialstaats zentral. Aber gibt es überhaupt die eine Gerechtigkeit? Oder müssen nicht verschiedene Modelle "sozialer Gerechtigkeiten" unterschieden werden? Was hat die christliche Sozialethik in diesem Zusammenhang in die Diskussion über die Zukunft des Sozialstaats einzubringen? In fünf Themenfeldern analysieren die Autoren aus unterschiedlichen sozialwissenschaftlichen Blickwinkeln und im interdisziplinären Dialog Grund- und konkrete Anwendungsfragen der Bereitstellung sozialer (Dienst-)Leistungen durch den Staat, die freie Wohlfahrtspflege und auch durch den Markt. Diskutiert werden u.a. verschiedene Vorstellungen von Gerechtigkeit, mögliche Auswirkungen eines Grundsicherungsmodells auf den Arbeitsmarkt und die sozialethische Beurteilung von Rationierungen im Gesundheitswesen. Ziel der Reihe "Sozialethik konkret" ist es, den spezifischen, wissenschaftlichen Beitrag der christlichen Sozialethik zu konkreten gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und sozialen Problemstellungen herauszuarbeiten. Im Dialog mit anderen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der jeweils analysierten Problemstellung erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.
AutorIn: Otto Pöggeler
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
HerausgeberIn: Horst Schmieja
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Ihre Bedeutung für die geschöpfliche Vernunft und die analoge Urgrunderkenntnis von Mensch, Welt und Gott. Philosophische Grundlegung einer personalen Anthropologie
AutorIn: Vincent Berning
Das Buch stellt auf dem Boden einer ontologischen Ordnungsphilosophie eine personale Anthropologie vor. Sie steht dem erkenntnistheoretischen Realismus des Thomismus nahe und will die Spannung zu Positionen früherer und gegenwärtiger Philosophie, der Geistes- und Naturwissenschaften argumentativ und gewinnbringend austragen. Dabei geht es nicht nur um den metaphysischen Aufbau des Menschen als stofflich inkarniertes, von der unzerstörbaren Geistseele geformtes Geschöpf, sondern darüber hinaus um das Getragen- und Umfaßtstein der menschlichen Natur von der ontologischen, Subsistenz als einmaliger, von Gott geschaffener Person. Diese ist befähigt als verleiblichtes, sinnenhaft-geistiges Wesen nicht nur diskursiv verstehend zu erkennen, sondern vernunfthaft zusammenschauend die Ursprungshaftigkeit aller Wahrheiten und Guthaftigkeit der Dinge in den göttlichen Ideen, bzw. den ewigen Schöpfergedanken Gottes, als Person auf analoge Weise zu gewahren. Insofern vollenden sich alle Vollzüge des Menschen in der schöpferischen, personalen Liebe. Das gilt ebenso wie für die Erkenntnis (theoretische Vernunft) für das sittliche Verhalten (praktische Vernunft) und für das schöpferische, insbesondere künsterliche Werkschaffen in ihrer Auswirkung auf die Gesellschaft und die Kultur, deren entscheidendes Fundament die Familie ist.
Die Selbstindividuation reiner Subjektivität und Fichtes Wissenschaftslehre. Mit einem durchlaufenden Kommentar zur Wissenschaftslehre "nova methodo"
AutorIn: Ulrich Schwabe
In der Philosophie ist spätestens seit Kant die Rede vom transzendentalen Ich geläufig, das dem empirischen, individuellen Ich gegenübersteht und Fundie-rungsaufgaben übernimmt, die letzteres niemals er-bringen könnte. Das Anliegen des vorliegenden Buches ist es, das Verhältnis von individuellem und transzendentalem Ich zu klären. Diese Aufgabe wird in drei Abschnitten zu erfüllen versucht: Im ersten geht es darum, die Annahme eines transindividuellen Ich zu plausibilisieren. Der zweite Teil versucht sodann, das Verhältnis von individuellem und transindividuellem Ich systematisch und ohne Rückgriff auf klassische Autoritäten aufzuklären. Der dritte Abschnitt bemüht sich schließlich darum, im Rahmen eines durchlaufenden Kommentars zur Wissenschaftslehre nova methodo die Übereinstimmung der vorangegangenen systematischen Ausführungen mit der Philosophie J. G. Fichtes zu demonstrieren und dadurch zugleich Fichtes Wissenschaftslehre transparent zu machen.
AutorIn: Bernhard König
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
AutorIn: Wolfram Hogrebe
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
Perspektiven der Orientierung
Unsere Welt steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Werden sie ein neues Bild des Menschen nach sich ziehen? Wie können wir selbst die Zukunft des Menschen bestimmen und von welchem Selbstbild wollen wir dabei ausgehen? Die Frage nach der Zukunft des Menschen ist nur beantwortbar im Rück-griff auf unsere Ursprünge: auf die Grundlagen unserer Kultur, auf unsere Deutung der Geschichte, auf das Potential von Religion und Glaube, auf die Selbstbilder in Literatur und Kunst, auf die Quellen und den Kern unserer Bildung. In neun Vorlesungen im Berliner Guardini Kolleg sind namhafte Referenten aus dem In- und Ausland der Leitfrage nach der Zukunft des Menschen aus der Sicht von Philosophie und Theologie, von Wissenschaft und Ethik, von Literatur und Kunst, von Gesundheit und Bildung, von Politik und Ökonomie nachgegangen. Dabei galt besondere Aufmerksamkeit der Bedeutung, die in diesem Zusammenhang dem christlichen Glauben und seinen Potentialen zukommt.
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.