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„Sterben für den Glauben“ war ein Rahmenthema in der Sektion Politische Wissenschaft bei der Jahresversammlung der Görres-Gesellschaft in Erfurt 2002 – „Islam und Politik“ war parallel Thema in der Sektion Religionswissenschaft. Die Arbeit beider mit erstrangigen Autoren besetzten Sektionen ist in dem vorliegenden hochaktuellen Band zusammengefasst. Inhalt: Einführung Hans Waldenfels: Der Islam – Religion und Politik Hans Maier: Religion und Gewalt Rotraud Wielandt: Islam und Gewalt Hort Bürkle: Kampf im Namen der Religion. Vom „Heiligen Krieg“ zu den Gebeten für den Frieden in Assisi Adel Theodor Khoury: Sterben für den Glauben. Motive und Gedankenwelt militanter Gotteskrieger Wolfgang Kluxen: Aufklärung aus dem Islam? Die Rolle der mittelalterlichen Philosophie Heiner Bielefeldt: Menschenrechte in der islamischen Diskussion Thomas Lemmen: Die Islamische Charta des Zentralrats der Muslime in Deutschland e. V. (ZMD)
Impulse der Ästhetik Franz Rosenzweigs für eine Theologie gottesdienstlicher Musik
Author: Thomas Eicker
Die Musik in den christlichen Gottesdiensten hat die Menschen zu allen Zeiten fasziniert und sie in Tiefen erreicht, die dem gesprochenen Wort verwehrt bleibt. Das II. Vatikanische Konzil hat diese Bedeutung der liturgischen Musik erkannt und ihren hohen Wert beschrieben. In der Fortführung dieser grundsätzlichen Würdigung stellt sich die vorliegende Arbeit den grundlegenden theologischen, spirituellen, und ästhetischen Fragen geeigneter gottesdienstlicher Musik. Im Gespräch mit der Religionsphilosophie Franz Rosenzweigs eröffnet sich nicht nur ein Blick in die Faszination jüdischen Denkens, gleichzeitig werden die gemeinsamen liturgischen Wurzeln von Judentum und Christentum bewusst. Auf diesem Hintergrund können Kriterien entwickelt werden, die der Diskussion um eine angemessene, menschenzugewandte und traditionsverbundene Musik im Gottesdienst wertvolle Hilfe geben.
Festgabe für Johannes Beutler SJ zum 70. Geburtstag
Das Johannesevangelium: in den christlichen Kirchen und ganz allgemein gilt es weithin als Zeugnis einer antijüdischen Frontstellung im frühen Christentum. Pauschal ist dort von „den Juden“ die Rede, die gar als „Teufelskinder“ bezeichnet werden, immer wieder wird von „ihrem“, dem jüdischen Gesetz gesprochen, von dem sich der göttliche Logos bzw. Jesus deutlich abhebe. Die in Folge der Shoa schmerzlich gewonnene Sensibilität für die jüdischen Wurzeln und die jüdische Gestalt des christlichen Glaubens hat zu einer weitreichenden Neubesinnung geführt und auch zu einer exegetischen Neubetrachtung des Johannesevangeliums. Die vorliegenden Studien eines internationalen und ökumenischen Kreises von Wissenschaftlern entwerfen ein differenziertes Bild von der Aufnahme, Anverwandlung und kontroversen Diskussion der grundlegenden Überzeugungen küdischer Tradition durch die johanneische Theologie.
Zum Status des "Jüdischen" in der Trinitätstheologie des 20. Jahrhunderts
Author: Bernhard Wunder
Die bis heute ausgebliebene explizite Reaktion des Trinitätsdiskurses auf die Schoa hat nun eine fundamentale These hervorgebracht, die in ihrer Spitze bereits vom selben Gott in Judentum und Christentum und damit vom gemeinsamen Ursprung des Jüdischen wie des Christlichen spricht. Ob und inwiefern der Status des Jüdischen im Trinitätsdiskurs des 20. Jahrhunderts mehr als eine Art polemische Variante der trinitarischen Gottrede darstellt, wird davon abhängen, dass die bis heute motivgeschichtliche Hermeneutik der trinitarischen Gottrede zu diskursanalytischen Perspektiven hingeführt wird. In diesen Zusammenhängen wird das vorliegende Buch einen wichtigen Beitrag leisten.
Einführungen in das Denken Franz Rosenzweigs
Author: Bernhard Casper
Der jüdische Philosoph Franz Rosenzweig ist in der Frage, wie zu Religionen ein Zugang gewonnen werden kann, für die religionsphilosophische Forschung immer zentraler geworden. Gründet Religion in Vernunft oder in bloßer geschichtlicher Faktizität? Rosenzweig war der erste, der im 20.Jh. zeigte, wie beides zusammenspielt. Rosenzweigs Denkansätze, auf die schon früh u.a. Walter Benjamin und Karl Löwith aufmerksam machten, wurden für Emmanuel Lévinas wegweisend und werden heute weltweit in ihrer Bedeutung gerade auch für die Theologie diskutiert. Bernhard Casper, der „Nestor der deutschen Rosenzweigforschung“ (H.J.Görtz), legt hier seine in zwei Jahrzehnten entstandenen wichtigsten Reflexionen über das Denken Rosenzweigs vor.
Konstruktionen des Kollektiven und Konzepte individueller Krankheit im psychiatrischen Diskurs um 1900
Der ‚nervöse Jude’ ist um 1900 ein Topos der inner- und außerpsychiatrischen Fachdiskurse. Dieser Topos steht im Mittelpunkt des interdisziplinär angelegten Bandes. Er exemplifiziert die Vorstellungen seiner Zeit, nach denen erbliche Anlagen und kulturelle Errungenschaften zu Krankheitsursachen avancierten. Die Gesundheit des Einzelnen schien von Erbanlagen seiner Ethnie und Umwelteinflüssen seiner Kultur zugleich bedroht. Die spezifische Attraktivität dieses Topos lag vor allem darin, dass man mit seiner Hilfe kollektive Entitäten innerhalb von Medizin und Psychiatrie beschreiben konnte. Auch die Psychoanalyse und die psychoanalytische Psychosomatik begreift die individuelle Lebensgeschichte vor allem auch als Ausdruck einer allen Menschen gemeinsamen, gleichsam prähistorischen Seelenstruktur, so dass gewisse Einflüsse der Moderne zu Symptomen der Überforderung führen sollen. Die Frage nach den Transformationsprozessen zwischen individueller Krankengeschichte und kollektiver Gruppenidentität wird hier von verschiedenen Perspektiven aus thematisiert.
Zur gemeinschaftsbildenden Funktion institutionalisierten Betens im Judentum und Christentum
Beten: ein fundamentaler und indispensabler Vollzug religiöser Praxis. In der theologischen und religionsphilosophischen Forschung treten sowohl das persönliche als auch das gemeinschaftliche Gebet gegenwärtig verstärkt als Orte theologischer Erkenntnis und menschlicher Selbst- und Weltdeutung in den Blick. Nirgends spiegelt sich die auf wenige prägnante Aussagen reduzierte Theologie einer Gemeinschaft stärker wider als in tradierten Gebetstexten. Der auf einem internationalen Symposion basierende Band rückt mit Untersuchungen zum Achtzehnbittengebet (Amida) und zum Vaterunser zwei „Stammgebete“ der jüdischen und christlichen Liturgie in den Mittelpunkt, denen weitere Bezugstexte zur Seite gestellt werden.
Was typisch jüdisch ist, schien lange Zeit selbstverständlich zu sein. Der geschärfte Blick der Antisemitismusforschung hat indes gezeigt, welche unterschiedlichen Bilder vom Jüdischen es gibt und wie diese im Laufe der Zeit instrumentalisiert wurden. „Das Jüdische“ nämlich ist – wie „das Christliche“ auch – nicht einfach gegeben, sondern auf vielfältige Weise gemacht. Wenn in Wissenschaft, Politik und Literatur vom „Jüdischen“ die Rede ist, konstruiert dieses Reden seinen Gegenstand. Um das zu plausibilisieren, was sie als jüdisch darstellen, nutzen Texte wiederkehrende argumentative Schemata, Metaphern und Kontraststrukturen. Gerade wissenschaftliche Texte vermitteln durch ihren Gestus der Objektivität einen vorgeblich eindeutigen Begriff von dem, was typisch jüdisch ist und müssen deshalb einer besonders kritischen Analyse unterzogen werden. Gezeigt werden soll, mit welchen Redestrategien Literatur und Wissenschaft ihre Konstruktionen des Jüdischen als „wahr“ auszugeben versuchen.
Der vergessene Tierschutz der Bibel
Author: Margarete Hille
Einheit und Vielfalt des Judentums in hellenistisch-römischer Zeit