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Politische Publizistik als patriotische Pflicht
Author: Ludmila Gelwich
Politikberater, Publizist, Historiker: Die Fallstudie gewährt einen Einblick in das ebenso facettenreiche wie fragwürdige Wirken eines Intellektuellen, der sein politisches Handeln als patriotische Pflicht begriff.
Theodor Schiemann (1847-1921) nahm in der Russlandpolitik des Deutschen Kaiserreichs eine bedeutende Stellung ein. Als Osteuropahistoriker beriet er über viele Jahre die politischen Führungsschichten Berlins bis hin zu Kaiser Wilhelm II. Als Publizist wirkte er mit seiner Interpretation der Zarenherrschaft über die Grenzen Deutschlands hinaus. Dabei lavierte er beständig zwischen Wissenschaft, Politik und Publizistik – immer darauf bedacht, auch die eigenen außenpolitischen Interessen ins Spiel zu bringen.
Handlungsoptionen und Netzwerke am Hof Sigismunds III. Wasa
Volume Editors: Oliver Hegedüs and Kolja Lichy
Der polnische Königshof in der Zeit Sigismunds III. Wasa war eine wichtige Plattform europäischen Informationsaustauschs, dynastischer Netzwerke und der Koordination konfessionell geprägter Politik.
Ausländische Diplomaten suchten den Kontakt zum Hof, wie dort auch diplomatische Missionen ins Ausland organisiert wurden. Im Spannungsfeld zwischen den politischen Ansprüchen des Sejms und den dynastisch-politischen Interessen des Monarchen entspann sich damit ein Handlungsfeld, dessen Analyse einen Blick auf das Funktionieren europäischer Verflechtungen ermöglicht und zugleich zeigt, welche Handlungsoptionen dem Monarchen und dessen Umgebung im Rahmen der polnisch-litauischen Mischverfassung zukamen.
Metamorphosen eines medialen Phantoms 1950–2020
UFOs sind nicht außerirdischen Ursprungs, sondern deutsche Flugscheiben, erfunden am Ende des Zweiten Weltkriegs: Dieser populäre Mythos kursiert nicht erst seit der Spielfilmreihe „Iron Sky“.
Gerhard Wiechmann hat sich auf die Suche nach dem Ursprung des medialen Phantoms gemacht – und Unerwartetes entdeckt. Die Karriere der Geschichte von den „Nazi-UFOs“ ist eine sehr deutsche Angelegenheit, die in der jungen Bundesrepublik maßgeblich vorangetrieben wurde. Ausgerechnet die Bundeswehr trug dazu bei, den Mythos zu legitimieren. Über akribische Recherchen werden die Personen, Presseorgane und TV-Sendungen identifiziert, die das Thema von Zeitungsmeldungen der 1950er Jahre bis in die Gegenwart fortschrieben. Entstanden ist eine ebenso spannende wie nachdenklich machende Geschichte über die Entstehung von „fake news“ im analogen Zeitalter.
Das Athenäum – Jahrbuch der Friedrich Schlegel-Gesellschaft versteht sich als Organ der Schlegel-Philologie sowie als Forum für die Romantikforschung in all ihren theoretischen und methodischen Ausdifferenzierungen.
Aus dem Inhalt:
• Matthias Löwe: „Pluralism ist unser innerstes Wesen“.
Romantik und Demokratie

• Constantino Luz de Medeiros: The Reception of Early German Romanticism in Brazil

• Peter Pohl: Über Identifikation, Überidentifikation. Friedrich Schlegels Camões-Interpretation und ihre Folgen

• Anja Gerigk: Hyperromantik. Zum Lucinde-Komplex bei Juli Zeh ( Corpus Delicti) und Dietmar Dath ( Die Abschaffung der Arten)
Gesamtausgabe: 4 Bände
Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert. Die komplexe Geschichte des Bildes in der Kirche wird ausgehend von der Intention der Darstellungen auf den verschiedenen Bildträgern aufgezeigt und die Weise der damit verbundenen Argumentation fundiert dargelegt. Eingebettet in allgemeine historische Entwicklungen wird der Wandel der Themenkreise beschrieben. In der Einleitung werden die Prinzipien der Arbeit erläutert. Teil 1 (Alte Kirche) behandelt die Entstehung einer christlichen Bildkunst am Grabe (auf Sarkophagen und in Katakomben) und den späteren Übergang in die Kirchdekoration. Nach gleichen Prinzipien werden in Teil 2 die Bildkunst des Mittelalters, in Teil 3 die der Neuzeit und in Teil 4 die andersartige Entwicklung in der Ostkirche geschildert.
Author: Carmen Messerer
Ziel des Corpus ist es, alle wesentlichen Texte, die sich mit den Beziehungen zwischen den ägyptischen Priestern und der römischen Obrigkeit befassen, in einer neuen Edition zugänglich zu machen.
Es handelt sich dabei im Einzelnen um Edikte, behördliche Regelungen, Anmeldungen von Kindern von Priestern, Beschneidungsanträge, Steuerquittungen, Personenlisten, Tempelinventare, Rechnungen, Käufe von priesterlichen Ämtern, amtliche Berichte, Beschwerden und Petitionen. Der Band IV enthält Dokumente zum Opfer von Kälbern, zur Beschaffung von Leinen für die Bestattung heiliger Tiere sowie Texte zu Konflikten innerhalb des Klerus.
Das Archiv des P. Köln Sarapion (P. Köln Sarapion)
Volume Editor: Riccardo Vecchiato
Der zweite Band hat das Archiv eines Beamten namens Sarapion zum Inhalt, der am Anfang des 2. Jhs. v.Chr. verschiedene Posten in der Getreide- und Finanzverwaltung bekleidete. Besonders beachtlich ist, dass die Texte aus dem memphitischen Gau stammen, aus einer Region, aus der wir nur wenige weitere Papyrustexte besitzen.
Ein frühhellenistisches Lexikon poetischer und dialektaler Wörter
Volume Editor: Riccardo Vecchiato
In den vorliegenden Bänden werden Papyri aus den unpublizierten Beständen der Kölner Papyrussammlung ediert: Ein außergewöhnliches Lexikon poetischer und dialektaler Wörter aus dem 3./2. Jh. v.Chr. und dokumentarische Papyri, die aus den ersten Jahrzenten des 2. Jhs. v.Chr. stammen. Der erste Band umfasst die kommentierte Edition von sieben Papyrusfragmenten eines frühhellenistischen Lexikons. Das wohl interessanteste formale Charakteristikum dieses Textes ist die vollständige alphabetische Anordnung der Lemmata, die sich sonst nur in nachchristlicher Zeit belegen lässt. Zu den wesentlichen inhaltlichen Merkmalen des Textes gehört einerseits der Einsatz der Dialektalforschung zur Erklärung literarischer Wörter, andererseits das Interesse für dichterische Vokabeln, vor allem homerische, aber auch aus der Tragödie und der Lyrik.
Editor: Kurt Appel
This volume shows that the vulnerability and mortality of life are the starting points of its transcendence which exceeds all representability.
Only by renouncing fantasies of omnipotence of a theological, philosophical and scientific nature, human beings can advance to their destiny and introduce a New Humanism enabling a bond between all that is alive and between human beings and their transcendent dimension. This includes an understanding of time that no longer follows chronological-mechanistic constraints, a non-instrumental understanding of language that finds its dimension of depth in prayer and an understanding of God in which God is inseparably related to the openness of human existence. In traversing the arising avenues of thought, the four-part volume, written by three authors but to be read as a unity, is oriented towards a philosophy of central biblical passages, Hegel‘s The Phenomenology of Spirit, Musil‘s Man Without Qualities, Hölderlin‘s poetry and Lacan´s psychoanalysis.
Open Access
Dokumente zur Gründung und Frühgeschichte der Academia Theodoriana. Unter Mitwirkung von Gerhard Franke, mit Übersetzungen von Gerhard Ludwig Kneißler
Die 1614 gegründete Academia Theodoriana ist die älteste Hochschule in Westfalen. Ihre Gründungsurkunden, Statuten und weitere Texte werden hier erstmals in einer lateinisch-deutschen Edition vorgelegt.
Diese Edition der Gründungsurkunden, Statuten und weiterer Texte zur Paderborner Jesuitenuniversität macht erstmals verstreute Dokumente in deutscher Übersetzung zugänglich. Die Quellen werden ergänzt durch eine historische Einführung, durch Informationen zur überlieferten Textgestalt und Erläuterungen des Übersetzers. Aufschluss über Beweggründe zur Gründung dieser Universität im Konfessionellen Zeitalter gibt ein Panegyricus zu Ehren Fürstbischof Dietrichs von Fürstenberg, der sie gestiftet hat. Die Dokumente ermöglichen jetzt Vergleiche mit anderen (Jesuiten-)Universitäten bezüglich der Studieninhalte, der Prüfungen und hinsichtlich ihrer inneren Verfassung.