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Das Verhältnis von Recht und Religion hat sich in den letzten Jahren zu einem der Kernthemen der Forschung zur Frühen Neuzeit entwickelt. Eine wachsende Zahl von Monographien sowie Forschungsprojekte zur Rechtsgeschichte, Theologie, Philosophie, Ökonomie und Kunst belegen diese Entwicklung.

Mit dieser neuen Reihe soll der interdisziplinäre und interkonfessionelle Dialog über Recht und Religion in der Frühen Neuzeit gefördert werden. Sie wird von international anerkannten Wissenschaftlern herausgegeben und von RefoRC-Mitgliedern wie der Universität Leuven und der Leucorea Stiftung Wittenberg unterstützt. Die Publikationssprachen sind Englisch und Deutsch. Die Redaktion begrüßt ausdrücklich die englische Übersetzung herausragender Werke, die ursprünglich in anderen Sprachen veröffentlicht wurden.
Der Blick der Besatzer 1940-1944
AutorIn: Bernd Wegner
Paris nimmt unter den im Zweiten Weltkrieg besetzten Städten einen besonderen Platz ein: Für die deutschen Besatzer war die Stadt ein von vielerlei Klischees besetzter Sehnsuchtsort, für die Pariser ein Raum gefährlicher Balance zwischen Widerstand und Kollaboration.Bernd Wegners Buch zeichnet ein Bild davon, wie deutsche Soldaten und zivile Besatzer Paris in den Jahren des Krieges sahen. Die französische Hauptstadt in deutscher Hand – das war keine gemeinsame Realität, sondern eine Fülle konkurrierender, oftmals widersprüchlicher Erfahrungen. Wegner gibt in seiner dokumentarischen Collage einer größtmöglichen Vielfalt zeitgenössischer Stimmen und Bilder Raum. Im kritischen Blick des Historikers werden diese Eindrücke vom Leben der Besatzer zwischen Siegeseuphorie und Zukunftsangst in ihrer Doppeldeutigkeit erkennbar: Sie zeigen auf den ersten Blick nur das, was die Besatzer sehen und berichten wollten. Aber dennoch scheint hinter Ihnen die harsche Wirklichkeit einer besetzten Stadt auf.
Zum Reflexionszwang historischer Forschung
Technisierungsprozesse verändern derzeit die Lebenswelt in einer Weise, wie es zuvor nur der Industrialisierung attestiert wurde. Diese Herausforderungen der Gegenwart provozieren die historische Technikforschung, neue und große Fragen zu stellen.

Im Sinne einer gegenwartsorientierten Geschichtsschreibung kann Technikgeschichte nur dann zu aktuellen Debatten beitragen, wenn sie sich dem Zwang zur kritischen Reflexion stellt und neue Konzepte, Herangehensweisen und Untersuchungsfelder entwickelt. Der Band macht daher Vorschläge zur Erforschung von Digitalisierungs- und Globalisierungsprozessen sowie zur Reflexion des Menschseins in einer technisierten Welt. Weiter nimmt der Band zur Ausrufung des Anthropozäns und zur Problematik der unterschiedlichen Temporalitäten von Technik Stellung.
AutorIn: Carmen Messerer
HerausgeberIn: Birgitt Haneklaus
Die Nordrhein-Westfälische Akademie der Wissenschaften und der Künste ist eine Vereinigung der führenden Forscherinnen und Forscher des Landes. Sie wurde 1970 als Nachfolgeeinrichtung der Arbeitsgemeinschaft für Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen gegründet. Die Akademie ist in drei wissenschaftliche Klassen für Geisteswissenschaften, für Naturwissenschaften und Medizin sowie für Ingenieur- und Wirtschaftswissenschaften und in eine Klasse der Künste gegliedert.

Mit Publikationen zu den wissenschaftlichen Vorträgen in den Klassensitzungen, zu öffentlichen Veranstaltungen und Symposien will die Akademie die Fach- und allgemeine Öffentlichkeit über die Arbeiten der Akademie und ihrer Forschungsstellen informieren.
AutorIn: Konrad Vössing
Gut einhundert Jahre lang haben sich die Vandalen in Nordafrika gehalten (429–534). Die Forschung war und ist fasziniert von Geiserich, dem berühmten ersten König und Gründer des afrikanischen Vandalenreiches; dessen Spätzeit erhält dagegen weit weniger Aufmerksamkeit. Dabei ist der Untergang der Vandalen, die sich unter König Gelimer vergeblich gegen die Invasion der byzantinischen Truppen des Generals Belisar wehrten, ebenso interessant wie die unmittelbar vorangehende Zeit unter König Hilderich. Dieser hatte 523 versucht, seinem Reich eine neue Grundlage zu geben. Beide Phasen lassen erkennen, worauf die Herrschaft der Vandalen gründete und was sie am Ende scheitern ließ.
HerausgeberIn: Konopka Torsten
Im Sommer 2011 erlangte der Südsudan nach einem der längsten und blutigsten Bürgerkriege des afrikanischen Kontinents seine Unabhängigkeit vom Sudan. Doch auch nach der Abspaltung kehrte in keinem der beiden Länder dauerhaft Frieden ein. Der Südsudan rutschte im Dezember 2013 selbst in einen Bürgerkrieg katastrophalen Ausmaßes. Während vor allem die Nachbarstaaten für beide Länder die Initiative für Friedensbemühungen ergriffen haben, sind die Vereinten Nationen mit gleich drei Missionen in den beiden Staaten vertreten. Auf Beschluss des Deutschen Bundestags beteiligt sich auch die Bundeswehr an zwei dieser Missionen – UNAMID in der westsudanesischen Region Darfur und UNMISS im Südsudan. Mit diesem Band setzt das Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr seine erfolgreiche Reihe »Wegweiser zur Geschichte« fort. Ausgewiesene Fachleute bieten einen Überblick über die wichtigsten historischen Ereignisse und greifen kulturelle, soziale, wirtschaftliche und politische Themen auf, die für das Verständnis der beiden Staaten und die dort herrschenden Konflikte von Bedeutung sind.
Historiographie vom Mittelalter bis zum Jahr 2000
Der Berliner Historiker Wolfgang Neugebauer schildert, wie vom Mittelalter bis heute das Wissen von der preußischen Geschichte und unser Bild von Preußen entstanden ist. Auf Grundlage einer reichen, nicht zuletzt handschriftlichen Quellenbasis kann Neugebauer zeigen, dass das Interesse an Preußen aus der Gesellschaft selbst, insbesondere aus dem Bildungsbürgertum kam.
Die politisch-nationalistische Instrumentalisierung des Preußen-Themas hingegen erweist sich als ein erstaunlich spätes Phänomen. Über die Gelehrten hinaus geraten Geschichtsvereine und Laienhistoriker, Publikationskulturen und Zeitschriftennetze der jeweiligen Epoche in den Blick – Geschichtsschreibung wurde als gesellschaftliche Veranstaltung betrieben. So geht dieses Buch mit seinem weiten Horizont über die klassische Wissenschaftsgeschichte hinaus. Es ist eine umfassende Wissensgeschichte Preußens und zeigt exemplarisch, wie historisches Wissen im gesellschaftlichen Zusammenhang entsteht.
3 Bände
HerausgeberIn: Winfried Baumgart
Mit dieser Ausgabe ist die bewährte »Quellenkunde« in einer grundlegend aktualisierten Fassung wieder greifbar für Studium und Forschung. Das Werk verzeichnet die veröffentlichten Quellen größeren Umfangs zur deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis 2000. Die Titel werden bibliographisch genau erfasst und kommentiert. Erstmals sind Verweise auf digital verfügbare Quellen aufgenommen. Berücksichtigt sind selbstständige Dokumentationen (zeitgenössische Druckwerke oder spätere wissenschaftliche Akteneditionen) und auch monographische Traditionsquellen (wie Memoiren).
Band 2: 1815 bis 1918
HerausgeberIn: Winfried Baumgart
Mit dieser Ausgabe ist die bewährte „Quellenkunde“ in einer grundlegend aktualisierten Fassung wieder greifbar. Das Werk verzeichnet die veröffentlichten Quellen größeren Umfangs zur deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis 2000. Die etwa 5.200 Titel werden bibliographisch genau erfasst und kommentiert. Erstmals sind Verweise auf digital verfügbare Quellen aufgenommen. Berücksichtigt sind selbstständige Dokumentationen (zeitgenössische Druckwerke oder spätere wissenschaftliche Akteneditionen) und auch monographische Traditionsquellen (wie Memoiren).
Band 3: 1919 bis 1990
HerausgeberIn: Winfried Baumgart
Mit dieser Ausgabe ist die bewährte „Quellenkunde“ in einer grundlegend aktualisierten Fassung wieder greifbar. Das Werk verzeichnet die veröffentlichten Quellen größeren Umfangs zur deutschen Geschichte der Neuzeit von 1500 bis 2000. Die etwa 5.200 Titel werden bibliographisch genau erfasst und kommentiert. Erstmals sind Verweise auf digital verfügbare Quellen aufgenommen. Berücksichtigt sind selbstständige Dokumentationen (zeitgenössische Druckwerke oder spätere wissenschaftliche Akteneditionen) und auch monographische Traditionsquellen (wie Memoiren).