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Als initiative Vorgabe an eine analytische Musikpädagogik gibt das Buch präzise Antworten auf zentrale Fragen zum Musikunterricht: • Was heißt Musikalische Bildung? • Was ist Musikunterricht? • Was kann Schule dazu beitragen? • Welche Musik soll für den Unterricht ausgewählt werden? • Wie kann man im Musikunterricht sachverbindlich und bildungsförderlich arbeiten? Es bietet eine Fülle von Argumenten und Anregungen für die theoretische Auseinandersetzung mit dem Gegenstand sowie für dessen unterrichtspraktische Bewältigung.
Für Violine und Klavier
Im Zaubergarten, das Titelbild vom Autor, zu dem 2015 eine Komposition mit romantisch-impressionistischen Klängen entstand. Sie will aus dem Alltag in eine zauberhafte Welt, in einen Zaubergarten entführen. Man stelle sich vor, dass man durch eine breite Pforte in einen riesigen Garten, umwoben von blühenden Pflanzen, hohen, beblätterten Bäumen, Seen mit Schwänen und vielleicht exotischen Tieren gelangt. Gleichsam im Einklang mit der Violine, die nach dem 1. Thema das Klavierspiel fortsetzt und ergänzt, kann man sich das Leben und Singen von Vögeln, Schnattern, Brummen und Surren von Tieren im Zaubergarten vorstellen, gleichsam hören. Beeindruckend sind auch Boden- und Wasserpflanzen, die hin- und wegtauchend ein Wechselspiel mit sich treiben, sowie das Rauschen mächtiger Baumkronen. Nach diesem Verweilen im Zaubergarten nähert man sich nun froh und entspannt seinem Ausgang – das l. Thema wird am Ende wieder aufgegriffen.
Dokumentation und Reflexion eines Experiments psychoanalytischer Musikinterpretatioon in der Gruppe
HerausgeberInnen: Rudolf Heinz und Frank Rotter
Musik – vergleichsweise ein Stiefkind „angewandter Psychoanalyse“? Etwas weniger wohl nach dieser unserer, ehedem recht erfolgreichen, Veröffentlichung der „Dokumentation“ und der – vordringlich philosophischen, psychopathologischen und soziologischen – „Reflexion“ eines einschlägigen innovativen Gruppenexperiments. Dessen Neuauflage, einvernehmlich mit dem inzwischen leider verstorbenen Mitherausgeber, Frank Rotter, unserer Späteinbringung in Lacan-nahe Unternehmen dieser Art dienen möge, dazu geeignet ob ihres leicht schon hybriden Charakters zwischen psychoanalytischer Konvention und deren pathognostischer Umwendung – auf Musik angewandte Psychoanalyse, die sich als Übergangschance zu einer solchen, dezidiert der entsymbolisierten Dinge selbst, erweist.
Die Auswirkungen von Chorklassenunterricht auf Konzentrationsfähigkeit, Stressbewältigung, Arbeitsverhalten, Selbstwertgefühl und das allgemeine Schulklima im Rahmen einer zweijährigen Längsschnittstudie
Chorklassenunterricht ist seit einigen Jahren eines der zentralen Themen im Musikunterricht der öffentlichen Schulen. Im Rahmen einer umfangreichen Längsschnittstudie mit vier Kontrollpunkten wurden nun erstmals die außermusikalischen Auswirkungen von regelmäßig erteiltem Chorklassenunterricht in weiterführenden Schulen wissenschaftlich untersucht. Das Buch bietet neben der Darstellung der Studie und ihrer Ergebnisse auch einen Überblick zur Geschichte der Sing- und Chorklassen in Deutschland, einer Darstellung einzelner bedeutender Modelle, sowie der Studien, die sich mit den Auswirkungen von erweitertem Musikunterricht, insbesondere mit Schwerpunkt Singen beschäftigen. Es konnte belegt werden, dass Chorklassenunterricht nach dem beschriebenen Modell das Selbstwertgefühl der teilnehmenden Schüler und ihre Fähigkeit zur Stressbewältigung positiv verstärkt.
Eine empirische Studie im sonderpädagogischen Kontext
AutorIn: Eva Mittmann
Das Thema vorliegender Studie ist im Bereich der empirischen Unterrichtsforschung angesiedelt und zielt darauf ab, die musikalischen Potenziale und Entwicklungsmöglichkeiten hörgeschädigter Kinder im Grundschulalter genauer zu bestimmen. Im Hinblick auf die rasanten Fortschritte der Hörtechnik erscheint es notwendig, auf der Grundlage der Evaluation von Lernprozessen curriculare Angebote zu modifizieren. Das hierzu eingesetzte und erprobte Musikcurriculum mit den Schwerpunkten Instrumentalspiel und Gesang orientiert sich an den Inhalten des Lehrplans für allgemein bildende Grundschulen und ist darauf ausgerichtet, dass Kinder mit Hörbeeinträchtigungen die Welt der Musik für sich entdecken, erleben, spielen und selbst gestalten lernen. Ein in dieser Weise ressourcen- und anwendungsorientierter musikpädagogischer Unterrichtsansatz bedeutet ein „Ernst-Nehmen“ der Betroffenen hinsichtlich ihres musikalischen Selbstkonzepts und schließlich einen Zugewinn künstlerischer und musikdidaktischer Erfahrungsmöglichkeiten, zugeschnitten auf eine intermediale Lernkultur in ästhetischen Erfahrungsfeldern, die für die Persönlichkeitsentwicklung eines jeden Schülers unverzichtbar ist. Die Welt der Musik für alle Kinder gleichermaßen zu eröffnen gibt einen wertvollen Denkanstoß zur Inklusionsdebatte und stellt ermittelte Erkenntnisse aus der Lehr- & Lernforschung für die Verwertung in der Unterrichtspraxis zur Verfügung.
Eine kunstwissenschaftliche Betrachtung
AutorIn: Cordula Meier
Anselm Kiefer (*1945) zählt heute zu den renommierten Künstlern unserer Zeit. Sein inhaltlich mehrfach aufgeladenes Werk, das Geschichte und Poetik miteinander verbindet, entzieht sich durch die eigentümliche Herausstellung des Gemachtseins einer eindeutigen Lesart als künstlerische Erinnerungsarbeit. Den oftmals großformatigen Arbeiten ist ein objekthafter Charakter zu eigen. Dadurch überspielt und dekonstruiert Kiefer die Grenzen der klassischen Gattungshierarchie. Die Vermessung des reziproken Zusammenspiels von formalen und inhaltlichen Besonderheiten ist Gegenstand dieser Untersuchung. Dabei rücken die Transformation von Stofflichkeit und die Rezeption mythologischer Denkfiguren in den Mittelpunkt der Betrachtung. In exemplarischen Einzelanalysen von Werken aus der sogenannten deutschen Phase bis 1991 werden die Besonderheiten von Kiefers Arbeiten anschaulich erläutert und fügen sich zu einem hervorragenden Einstieg in das Werk des Künstlers.
Klingende Brücken zwischen Jung und Alt
Die Seniorin am Schlagzeug, die gemeinsam mit jungen Menschen Musik macht, ist die Idee dieses mehrfach preisgekröntes Pilotprojekts, das 2003 im CJD Braunschweig begonnen wurde: Jugendliche und Senioren kommen über die Musik zusammen und bauen an einer klingenden Brücke, die die Generationen verbindet. Bei diesem Erfahrungsaustausch entstehen Musicals und Singspiele, in denen Jung und Alt kreativ aktiv sind. Die Befragung von Jugendlichen und Senioren gibt einen Einblick in die Motivation der Teilnehmer. Die wissenschaftliche Begleitforschung ermöglicht es, die Wirkung intergenerativer Projekte auf die Teilnehmer zu betrachten. Dieses Handbuch für intergenerative Musikpädagogik soll anderen Menschen den Start eines intergenerativen Projekts erleichtern. Lassen Sie sich inspirieren von den Ideen dieses Buches. Nutzen Sie die konkreten Anregungen und Praxistipps für Ihre Arbeit in Jugendeinrichtungen und Jugenddörfern, in Schulen, Altenheimen, Kirchengemeinden oder im Krankenhaus.
Zur Qualität von Musik-Lernsoftware und ihrer empirischen Überprüfung
Innerhalb der wissenschaftlichen Forschung ist ein gravierender Mangel an empirischen Erhebungen zur Entwicklung, zum Einsatz und zur Evaluation von Lernsoftware im Musikbereich festzustellen. Das Problem erscheint nicht zuletzt auch deswegen unverständlich, weil es mittlerweile eine Fülle verschiedener Musik-Lernprogramme auf dem Markt gibt, die gerne und häufig von den Verbrauchern gekauft werden. Ob solche Programme auf (fach-) didaktisch und medienpsychologisch sinnvolle Weise zu Lernerfolgen führen und welcher Art diese sind, ist bis heute kaum empirisch erhoben worden. Inhalt dieser Arbeit ist deswegen nicht nur ein Nachdenken darüber, wie Musik-Lernsoftware gestaltet sein muss, damit fachdidaktisch sinnvoll, effektiv und nachhaltig gelernt werden kann. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Frage, ob und unter welchen Bedingungen bereits vorhandene und kommerziell vertriebene Musik-Lernsoftware sinnvoll in die Lehre integriert werden kann. Basierend auf einem in der Medienpsychologie bereits erfolgreich eingesetzten Evaluationsmodell werden in der vorliegenden Untersuchung zwei Programme – zur Allgemeinen Musiklehre und zur Gehörbildung – auf zweierlei Weise kritisch geprüft: objektiv über eine (kriteriumsorientierte) Analyse und subjektiv über eine (wirkungsorientierte) Befragung der Lernenden. Die Ergebnisse sind eindeutig: Musik-Lernsoftware kann Musiklernen fördern und unterstützen – wenn sie nicht reiner Selbstzweck bleibt und die Vorteile des Mediums Computer unabhängig von marktwirtschaftlichen Überlegungen genutzt werden.