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Author: Hans Rothe
Tolstojs Hauptwerk, der Roman Krieg und Frieden, ist wahrscheinlich einer der meist gelesenen Romane der Weltliteratur. Dies lag nicht allein am Stoff, der künstlerischen Darstellung der nach-revolutionären Napoleonzeit, sondern ebenso an Tolstojs Erfindungsgabe wie an seiner Schreib- und Darstellungskunst.
Author: Lisa Ebert
Since its publication, Emily Brontë’s Wuthering Heights has given rise to an unusual plurality of interpretations, leading to the impression that the novel somehow resists interpretation. The author offers a new reading of the novel that takes this effect into account by investigating its reason: ambiguity is a thematic focal point and structural key element of the novel.
This study is concerned with the ambiguity of Wuthering Heights which arises through a complex interplay of distinct but interdependent ambiguities of perception, narration, and the narrated world. In particular, it shows how specific ambiguous utterances (e.g. a clash of implicatures and presuppositions) are linked with each other and contribute to the global ambiguity of the text. In this way, not only the function of ambiguity for understanding Wuthering Heights is explored but also the function of Wuthering Heights for understanding ambiguity. The book should thus be of interest not only to Brontë scholars and Victorianists but also to literary scholars and linguists in general.
Fragmente zur Geschichte der griechischen Poesie. Studien des Alterthums
Mit diesem Band sind die Schriften aus dem Nachlass Friedrich Schlegels vollständig publiziert.

Hier wird eine dokumentarische Erstedition vorgelegt, die durch eine lückenlose Dokumentation der von Schlegel benutzten Quellen und Ausgaben die Forschung zu seinen frühen Studien der antiken Literatur auf eine ganz neue Grundlage stellt. Der Band bringt beide Hefte in der äußeren Form, wie sie der Autor angelegt hat, mit Haupttext und einer Marginalspalte. Im Kommentar werden neben Erklärungen zur Literaturtheorie Schlegels auch die Referenzen auf Quellen erschlossen. Umfangreiche Register ergänzen den Band. Erstmals wird es möglich, Gedankengang und Selbstkommentierungen in der Form ihrer Verschriftlichung zu dokumentieren und nachzuvollziehen.
Die Briefe der frühen Jahre, die den Zeitraum von den 1790er Jahren bis zum Ende der französischen Herrschaft am Rhein im Winter 1813 umfassen, geben Einblick in die Gedankenwelt und die geistige Entwicklung des jungen Görres. Sie illustrieren seine Begeisterung für die Ideale der französischen Revolution und seine politische Desillusionierung, sie zeigen ihn als jungen Familienvater, als ambitionierten naturphilosophischen Autor und als engagierten Mitstreiter der Heidelberger Romantik und spiegeln seine vielseitigen Interessen und Arbeitsprojekte, von der Naturwissenschaft über die asiatische Mythologie bis hin zur Literatur des Mittelalters. Darüber hinaus dokumentiert Görres’ intensive Korrespondenz mit anderen Gelehrten den wissenschaftlichen Diskurs und die wechselseitige Befruchtung in den Kindertagen der orientalistischen und germanistischen Forschung.

Beiträge zur 14. Internationalen Fachtagung für mittelalterliche und frühneuzeitliche Epigraphik, Düsseldorf 2016
Transfer und Aneignung kultureller Techniken und Errungenschaften stehen seit langem im Fokus des Forschungsinteresses. Auch die Epigraphik ist im Rahmen der Erforschung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Inschriften mit den Voraussetzungen, Abläufen und Ergebnissen von Kulturaustausch konfrontiert. Inschriften auf Grabdenkmälern, im öffentlichen Raum und in Kirchen, aber auch auf schlichten Alltagsgegenständen gewähren Einblicke in den Umgang unserer Vorfahren mit Traditionen und Neuerungen, mit historischen Vorbildern, neuen religiösen Strömungen oder wechselnden kulturellen Einflüssen. Die Autoren des Tagungsbandes stellen Beispiele aus verschiedenen europäischen Ländern vor, die sich über einen Zeitraum von 1000 Jahren erstrecken.
Ein Experiment in drey Theilen
„Alle Kunst soll Wissenschaft, und alle Wissenschaft soll Kunst werden“, fordert Friedrich Schlegel 1797 im Lyceum. Ausgehend von dieser Proklamation erprobt die Arbeit experimentell, inwiefern ein wissenschaftlicher Balanceakt zwischen Theorie und Literatur wissenschaftlich fruchtbar gemacht werden kann. Die romantische Poesie ist eine „progressive Universalpoesie“ – so wird das Wesen romantischer Texte mit den Friedrich Schlegel zugesprochenen Worten bis heute definiert. Dabei zeichnet sich die Fülle und Heterogenität der Literatur der Romantik durch eine nicht fixierbare Dynamik aus: Romantische Literatur oszilliert. Das wirft zwei Fragen auf, deren Beantwortung sich die Arbeit mithilfe innovativer methodischer Verfahren widmet: Wie lässt sich dieses romantische Oszillieren konkret analysieren? Und wie kann ein wissenschaftlicher Umgang mit einer sich der Theoretisierung, Definition und Systematisierung verweigernden Literatur gewährleistet werden?
Apparition Narratives of the Early English Enlightenment
Empirical Form and Religious Function provides a fresh perspective on the rise of empirical apparition narratives in the Anglophone world of the Early Enlightenment era.
Drawing on both well-established and previously unknown sources, Michael Dopffel here offers a fundamental reappraisal of one of the defining narrative genres of the 17th and 18th centuries. Intricately connected to evolving discourses of natural philosophy, Protestant religion and popular literature, the apparition narratives portrayed in this work constitute a hybrid genre whose interpretations and literary functions retained the ambiguity of their subject matter. Simultaneously an empirically approachable phenomena and a religious experience, witnesses and writers translated the spiritual characteristics of apparitions into distinct literary forms, thereby shaping conceptions of ghosts, whether factual or fictional, to this day.
Erster Teil (Juni 1802–Dezember 1805). Kommentar
Editor: Hans Dierkes
Der Band kommentiert Friedrich und Dorothea Schlegels Briefwechsel während ihres Aufenthaltes in Paris und Köln von Mitte 1802 bis zum Beginn der ersten provisorischen Professur Schlegels in Köln Ende 1805.

Der Kommentarband erschließt Überlieferungsgeschichte, Druckgrundlage und Vernetzung der Briefe. Vor allem aber klärt er einlässlich – im literaturgeschichtlichen wie im werkgeschichtlichen Kontext – die bislang von der Schlegelforschung wenig beachteten biografischen, historisch-politischen und schriftstellerischen Hintergründe von Dorothea und Friedrich Schlegels Aufenthalt in Paris und Köln bis Ende 1805. Dabei können nicht nur bisherige Missverständnisse berichtigt werden, sondern es werden auch neue Dokumente – insbesondere zur Würzburger und Kölner Berufungsgeschichte – erschlossen und der Forschung erstmals zugänglich gemacht.
Untersuchungen zur Verhältnisbestimmung von Einheit und Mannigfaltigkeit in der literarischen Romantik
Einheit der Romantik? Was die Ganzheitlichkeit der romantischen Literatur im Widerspiel von Ich und Welt ausmacht – Einsichten in eine zentrale Problematik der Moderne.Die Studie erkundet die literarische Romantik als einheitliches Phänomen und differenziert dabei die romantische Dichtung von sogenannten Romantischen Philosophien und Spezialdisziplinen, setzt aber zugleich den Komplex der Problemlagen um 1800 in Beziehung zur metaphysisch-erkenntnistheoretischen Entwicklung des 18. Jahrhunderts. Zentral ist hierbei das von der Romantik aus der Aufklärung übernommene Verständnis der Einheit in der Mannigfaltigkeit.
Raumfahrt- und Technikenthusiasmus in Deutschland 1923–1963
Daniel Brandau legt eine umfassend recherchierte Kulturgeschichte der deutschen Raumfahrtbegeisterung vor – und schildert, wie Technikenthusiasmus in Skepsis umschlug.
Von der Weimarer Republik bis in die 1960er Jahre organisierten sich deutsche Raumfahrt-Interessierte in Vereinen, in denen sie an Raketen bastelten und für militärische wie zivile Visionen warben. Viele dieser Visionäre und Ingenieure verschrieben sich dem NS-Regime und entwickelten die Großrakete als Waffe. Den neuen, nunmehr friedlichen Raumfahrt- und Technikvisionen der Nachkriegszeit wurde daher mit Misstrauen begegnet. Während in der Bundesrepublik eine Debatte über die gesellschaftliche Kontrolle des Wissens der Techniker entbrannte, prallte in der DDR in der ‚Raketenfrage‘ die Kritik am Faschismus und seinen Waffensystemen auf die sozialistische Raumfahrt-Utopie. Durch zahlreiche Abbildungen werden auch die kosmischen Bildwelten der 1920er bis 1960er Jahre dem Leser vor Augen geführt.