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The scholarly purpose of the volume is to restate and describe the historical reception of John Duns Scotus’ meta-physics, which, by taking the real concept of “being as being” as the first object of first philosophy, laid the ground-work for what scholars have called “the second beginning of metaphysics” in Western philosophy.
Scotus outlined a theory of transcendental concepts that includes an analysis of the concept of being and its prop-erties, and a general analysis of modalities and intrinsic modes, paving the way for a view of metaphysics as a sci-ence of “possible being.” From the fourteenth to the eighteenth century Scotists invented and developed special concepts that could embrace both real being and the being of reason. The investigation of the metaphysics of the transcendentals by subsequent thinkers who were guided by Scotus is the central focus of the present collective book.
Herausforderungen ethischer Bildung
HerausgeberIn: Markus Tiedemann
Wen oder was schützen die Menschenrechte? Wie weit reicht die Pflicht zur Nothilfe? Wie passen universalistische Prinzipien und kulturelle Diversität zusammen? Welche Aspekte kultureller Identität sind schützenswert, reformbedürftig oder gar rassistisch? Der vorliegende Band thematisiert prinzipielle Unterscheidungen, empirische Befunde und konkrete Unterrichtsplanungen für die Schule und den gesellschaftlichen Diskurs.
Die Gestaltung und Bewertung von Migration haben Gesellschaft und Bildungssystem vor erhebliche Herausforderungen gestellt. Die politischen, sozialen und kommunikativen Verwerfungen wurden und werden zunehmend von konfrontativen Positionen geprägt. Vorurteile und Stereotypen greifen um sich. Allzu oft fehlt es an der Bereitschaft, die Argumente der Gegenseite ergebnisoffen zu prüfen und die eigene Position einer kritischen Reflexion zu unterziehen. Der vorliegende Band thematisiert die Frage, wie sich der Ethikunterricht dieser Aufgabe stellen kann. Berücksichtigt werden theoretische Unterscheidungen, empirische Befunde und unterrichtspraktische Konzepte.

Schlussdokumentation
Bei diesem Forschungsprojekt wird sowohl der individuelle, als auch der systemische Aspekt der Schizophrenogenese berücksichtigt. Da die Ursache der Schizophrenie in der Wechselwirkung zwischen Individuum und Gesellschaft gesehen wird, wird diese Störung nicht als genetisch bedingt, sondern als eine Antwort des Individuums auf umweltbedingte Einschränkungen und damit als reversibel betrachtet. Als Hauptkonflikt führt der Annäherungs-Vermeidungs-Konflikt zu verdrängten Inhalten und Wahnbildern. Zur Untersuchung der Symptomatik enthält diese Arbeit acht eigenständige Kapitel mit je einem Testprogramm mit eigens dafür entwickelten Items für die zu prüfenden Eigenschaften. Band 1 enthält Kapitel A bis D; Band 2 Kapitel E bis H. Dieser Band 3 enthält die Schlussdokumentation.
Die dialektische Selbstentfaltung der innergöttlichen Qualitäten des Seins
Die ontologischen Qualitäten des Nous stellt im Anschluss an die Nous-Logik der Idee die differenten ontologischen Qualitäten von Seele, Leben und Stoff und weiter auch der Quantität der Mathematik in der noetischen Abbildlichkeit zum Einen-Sein in ihren je dialektisch-logischen Strukturen dar. So sind sie dann die Qualitäten des wahrhaft Seienden des Nous als die dialektische Selbstentfaltung dieser innergöttlichen Qualitäten des Seins. Als solche sind sie zunächst die intelligible Materie oder diese Qualitäten in ihrem Ansichsein. Weiter müssen sie dann von der Nous-Logik der Idee angeeignet, reflektiert und begriffen werden als die ihrigen, so dass sie in dieser absoluten Subjektivität der dialektisch-logischen Idee an und für sich in dieser Idee aufgehoben sind, so dass dann weiter dieses Resultat die Holistische Idee des Nous oder dieser in seiner qualitativ differenten ontologischen dialektischen Gesamtheit ist.
Philosophiebeiträge zur Kunst
AutorIn: Rudolf Heinz
Rechtsgrund der redigierten Neuauflage der recht marktgängigen „Omissa aesthetica“: deren vorzeiten vordringlich kunst-philosophischen Relevanz in eigener Sache, belegt in ausgewählten diversen Beiträgen. Sie reichen von musikbezogenen, ebenso Literatur und a fortiori Bildende Kunst – die „Objekte“ von Heide Heinz – betreffende Theorieabhandlungen bis hin zu ausführlicher Kunstkasuistik. In beiden Ausrichtungen, den theorieversierten wie den exegetischen, dem Umfang nach prävaliert, freilich der Rehabilitation unbedürftig, das „Wuppertaler Tanztheater“ Pina Bauschs.
AutorIn: Harald Schmid
Die vorliegenden Essays hängen inhaltlich zusammen, können aber auch als Einzelstudien gelesen werden. Sie untersuchen zentrale Aspekte der modernen Welt, die anhand von Einzelstichworten thematisiert werden. Damit wird nicht zuletzt der Tatsache Rechnung getragen, dass es angesichts der Komplexität der heutigen Verhältnisse ausgeschlossen erscheint, Großthemen wie Wirklichkeit, Geschichte, Dasein, Komplexität, Realität usw. als Systemform zu behandeln. Es kann lediglich darum gehen, Systembedingungen aufzuzeigen, Strukturen zu erläutern und Inhalte sichtbar zu machen, die allesamt zentrale Probleme der modernen Welt berühren. Deren Intelligibilisierung innerhalb eines Wirklichkeitsspiels gehört zu den wichtigsten Aufgabenstellungen einer Textierung und Realisierung einer Welt in ihrem gegenwärtigen Zustand.
Über einen Zusammenhang von Endlichkeit und personaler Lebensform des Menschen
AutorIn: Michael Quante
Der Tod prägt die menschliche Lebensform und beschäftigt die Philosophie seit ihren Ursprüngen auf vielfältige Weise. Ein zentraler Diskussionsstrang geht von der Frage aus, ob der Tod für den Menschen ein Übel sein kann. Ist es rational, den Tod zu fürchten, oder geht er uns gar nichts an? Eine zweite Diskussion kreist um den Zusammenhang von Personsein und Wissen um den Tod. Muss ich mich angesichts meines Todes radikal vereinzeln, um mich überhaupt als Individuum erfassen zu können? Welche Rolle spielt die Erfahrung des Todes anderer Menschen hierbei? In beiden Debatten geht es um die Frage, wie wir uns zum Faktum der Endlichkeit unserer menschlichen Existenz verhalten sollten.
Untersuchungen zum rätselhaften Phänomen der Zeit
Diese philosophiegeschichtliche Darstellung über die unterschiedlichen Beschreibungs- und Erklärungsversuche „Zeit“ als seelisches, existenziales, gesellschaftliches oder bewußtseinsimmanentes, wie auch als astronomisches oder physikalisches Phänomen zu deuten, weist auf eine lange Geschichte im Kontext der Veränderungen der Lebenswirklichkeit der Menschen hin. Wies erst das theologische Mittelalter den Weg zu einem eigenständigen Naturbegriff, folgte ihm zeitgleich geistesgeschichtlich die Wiederaufarbeitung und Klä-rung der aristotelischen und platonischen Denkvoraussetzungen und schied im Christentum die Glaubenswahrheit von der Wissens¬er-kenntnis. Zeit als Orientierung und Rahmenbedingung konnte über ihre Entgrenzung in die Transzendenz wirksame Mechanismen der praktischen Lebensführung entwickeln, die der lebensweltlichen Arbeit ihren übergeordneten Sinn verlieh. „Zeit“ als ordnungs- und weltgestaltender Orientierungshorizont erfuhr mit der Einführung der Uhrzeit ein strengeres und auf Pünktlichkeit hin ausgerichtetes Koordinations- und Kontrollverhalten, das sowohl individuell wie gesellschaftlich mit der Zunahme der Objekt-welt ein beschleunigtes Synchronisationsmanagement erforderte. „Homo temporalis“ erschien auf der Weltbühne und als abstraktes Konstrukt schien wie selbstverständlich das gesellschaftliche Anforderungsprofil an Fahrt auf zu nehmen ohne dass an der gleichmäßig verlaufenden Zeit etwas verloren oder hinzugewonnen wäre.
Rechtssoziologie menschlicher Entwicklung
Wie kommt es zu Verbrechen? Diese stellen sich bei der Beantwortung der Frage nach deren Entstehung unweigerlich in einen engen Zusammenhang mit den Bräuchen. Gewohnheiten, Regeln und Gesetze, dann aber vor allem auch Meinungen, Ideen und ganze Ideengebäude zementieren jenes gesellschaftliche Zusammenleben, das wir den Staat nennen. Wann wird dieser besser, wann schlechter? Große Autoren unserer menschlichen Kultur haben diesen Problemen schon immer nachgespürt. Eine Wiederbesinnung und Anknüpfung an diese Großen der Menschheitskultur kann Linderung bringen.
Umweltpolitik im Bereich von Energie, Boden und Wachstum gehört zu den Kernfragen nationaler und internationaler Politik. Wie können globale, gerechte und nachhaltige Lösungen aussehen?
In diesem Sammelband der Reihe „Sozialethik konkret“ wird die vielschichtige Problematik einer globalen und gerechten Umweltpolitik aufgegriffen und aus der Sicht unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen diskutiert. Im Diskurs der verschiedenen Wissenschaften sollen eine ausgewogene Beurteilung der Thematik erreicht, Vorschläge zur konkreten Gestaltung von Reformprozessen und konkrete Ausgestaltungen der Umweltpolitik erarbeitet und offene und weiterführende Fragestellungen identifiziert werden.