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In diesem Band sind die lateinischen Autoren des ausgehenden 4. und frühen 5. Jahrhunderts zusammengestellt, die über die Profangeschichte vom 3. bis zum 5. Jh. berichten. Dabei stehen sie zu den von ihnen beschriebenen Ereignissen schon in einer größeren und oft kritischen Distanz und würdigen, im Unterschied zu den im Modul B behandelten Sammelbiographien, stärker die historischen Zusammenhänge. Den Hauptplatz im Band nimmt die Epitome de Caesaribus (D 3) ein, die neben Übernahmen aus Aurelius Victor, aus Eutrop oder aus der Enmannschen Kaisergeschichte zahlreiche Passagen einer Quelle enthält, die auch von Ammianus Marcellinus benutzt worden ist und die Übereinstimmungen mit der spätgriechischen Tradition (Eunap bzw. Zosimos und Zonaras) zeigt. Geboten werden ein neuer Text, eine Übersetzung sowie ein reichhaltiger philologisch-historischer Kommentar. Daneben werden die Überreste der Historiker Nicomachus Flavianus, Sulpicius Severus und Renatus Profuturus Frigeridus vorgestellt.
Politischer Mythos und historische Semantik einer spätantiken Ordnungsmetapher
Wie wurde kaiserliche Herrschaft im spätantiken Ostrom begründet? Um dies zu ergründen, lotet der vorliegende Band für den Zeitraum von etwa 457 bis 550 n. Chr. systematisch den Stellenwert republikanischer Deutungsangebote aus und ergänzt so die Forschung, die sich auf den als Sakralisierung bezeichneten Prozess der christlichen Überformung traditioneller Kommunikationsformen konzentrierte. Methodisch werden Zugänge der Historischen Semantik und der metaphorologischen Begriffsgeschichte genutzt. Das betrachtete Jahrhundert zeichnet sich durch einen Rechtfertigungsdruck dafür aus, weshalb die tradierte imperiale Monarchie die für das römische Gemeinwesen (res publica) angemessene Herrschaftsform darstelle. Die Kombination aus teils traditionellen, teils innovativen Formen von Monarchiekritik, Endzeiterwartungen und dem Umstand, dass auf ehemals römischem Boden Reiche entstanden, die von keinem Kaiser beherrscht wurden, entfaltete eine bedrohliche Begründungslast, auf die reagiert werden musste.
Mit einem Beitrag von Johannes Wienand
Volume Editors: and
In der späten Kaiserzeit dominierte eine Zwischenform von Panegyrik und Geschichtsschreibung, deren Zeugnisse mit diesem Band für das vierte und frühe fünfte Jahrhundert vorgestellt werden. Dabei geht es vor allem um die Reste von Darstellungen der Regierung Konstantins und Julians (Praxagoras, Bemarchios, Eustochios, Iulianus Imperator, Biblidion, Kyllenios, Oreibasios, Kallistion, Magnos von Karrhai, Eutychianos, Philagrios, Seleukos von Emesa). Mitberücksichtigt werden auch einige Sonderfälle, insbesondere der erste Teil des Anonymus Valesianus, der eng mit der panegyrischen Zeitgeschichtsschreibung der Epoche Konstantins verbunden ist, sowie einige Epen, die in ihrer detaillierten historiographischen Struktur mit der panegyrischen Zeitgeschichte eng verwandt sind.
Geschichte und Archäologie
Die von Imperien ausgelösten Dynamiken, ihre Entstehung, Transformationen und Auflösung haben die antike Geschichte in Zentralasien, der Mittelmeerwelt und Kontinentaleuropa entscheidend mitbestimmt. Konflikte und Kooperationen zwischen Imperien ebenso wie der Einfluss imperialer Ordnungen auf Regionen oder auch einzelne Städte stehen im Zentrum sowohl der aktuellen althistorischen wie auch der archäologischen Forschung.
Die Reihe soll einen privilegierten Publikationsort für zukunftsweisende, auch interdisziplinäre und kulturell übergreifende Studien bieten, die nicht nur die Mittelmeerwelt, sondern auch gemeinsam und in Wechselwirkung mit ihr die zentralasiatische Landmasse umfassen, die durch archäologische Methoden jetzt wesentlich besser erforscht werden kann als noch vor zwanzig Jahren. Die Reihe ist offen für deutsch- und englischsprachige Publikationen.

Die Beiträge zur Reihe werden durch einen internationalen wissenschaftlichen Beirat mittels peer reviewing geprüft.
In dem groß angelegten interdisziplinären Forschungs- und Editionsprojekt Kleine und fragmentarische Historiker der Spätantike an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf werden die sogenannten kleinen oder nur fragmentarisch überlieferten Werke zur spätantiken Geschichte systematisch erfasst und in zweisprachigen Textausgaben mit einem ausführlichen philologischen und historischen Kommentar für die weitere wissenschaftliche Erforschung zugänglich gemacht.

Darüber hinaus ermöglicht die deutsche Übersetzung auch dem Nicht-Spezialisten eine Beschäftigung mit diesen zum Teil nur schwer zugänglichen und wenig beachteten griechischen und lateinischen Quellentexten – nicht zuletzt im Studium, wo die Epoche der Spätantike inzwischen zum festen Bestandteil des Curriculums geworden ist. Die Edition ist sowohl gedruckt wie auch als E-Book erhältlich.

Herausgeber der Reihe sind Prof. Dr. Bruno Bleckmann (Alte Geschichte) und Prof. Dr. Markus Stein (Klassische Philologie)
Konnektivität, Konkurrenz und Kooperation
Author:
Der vorliegende Band nähert sich dem Zeitalter der hellenistischen Imperien durch eine Regionalstudie zur Herrschaft der Dynastie der Ptolemäer, deren Imperium sich in seinen Glanzzeiten im 3. Jh. v. Chr. auf weite Teile des östlichen Mittelmeers erstreckte. Exemplarisch erforscht es den ptolemäischen Imperialismus damit von seinen Rändern her, indem das periphere Gebiet Syrien-Palästinas in den Mittelpunkt rückt. Es war traditionelles Verbindungstor zwischen der mediterranen, asiatischen und nordafrikanischen Welt, Schauplatz einer Reihe von Kriegen und ein stets umstrittener imperialer Raum in direkter Nachbarschaft zum Seleukidenreich. Die Studie entwirft ein dichtes Bild der ptolemäischen Herrschaft, das die tragende Rolle und den prägenden Einfluss lokaler Eliten auf imperiale Praktiken ebenso diskutiert wie die Wechselwirkungen zwischen lokaler und zentraler Ebene und die Verflechtung des ptolemäischen Imperialismus in einem hochkompetitiven Umfeld konkurrierender Reichsbildungen.
Die Reihe ist abgeschlossen
Neue Folge. 2. Reihe: Forschungen zu Gregor von Nanzianz
Die Reihe ist abgeschlossen.
Der Doppelband umfasst zum einen das als „Enmannsche Kaisergeschichte“ (B 1) bekannte, aber nicht mehr im Original erhaltene lateinische Geschichtswerk aus dem 4. Jahrhundert, das hier als Rekonstruktion auf der Basis späterer Autoren vorgelegt wird.
Zum anderen enthält der Band das um 370 n. Chr. verfasste Breviarium des Rufius Festus (B 4), der zu den Benutzern der „Enmannschen Kaisergeschichte“ gehörte und in seinem knappen Werk die Expansion des Imperium Romanum anhand der einzelnen Provinzen nachzeichnete. Der lateinische Originaltext des Breviarium wird von einer deutschen Übersetzung und einem philologisch-historischen Kommentar begleitet.
Ein frühhellenistisches Lexikon poetischer und dialektaler Wörter
Volume Editor:
In den vorliegenden Bänden werden Papyri aus den unpublizierten Beständen der Kölner Papyrussammlung ediert: Ein außergewöhnliches Lexikon poetischer und dialektaler Wörter aus dem 3./2. Jh. v.Chr. und dokumentarische Papyri, die aus den ersten Jahrzenten des 2. Jhs. v.Chr. stammen. Der erste Band umfasst die kommentierte Edition von sieben Papyrusfragmenten eines frühhellenistischen Lexikons. Das wohl interessanteste formale Charakteristikum dieses Textes ist die vollständige alphabetische Anordnung der Lemmata, die sich sonst nur in nachchristlicher Zeit belegen lässt. Zu den wesentlichen inhaltlichen Merkmalen des Textes gehört einerseits der Einsatz der Dialektalforschung zur Erklärung literarischer Wörter, andererseits das Interesse für dichterische Vokabeln, vor allem homerische, aber auch aus der Tragödie und der Lyrik.