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Wider einen Gegner des Gesetzes und der Propheten. Zweisprachige Ausgabe. Eingeleitet, übersetzt und herausgegeben von Hermann-Josef Sieben
Editor / Translator: Hermann Josef Sieben
Dieses Werk Augustins erscheint hier erstmals in deutscher Übersetzung. Sein Hauptziel ist der Nachweis, dass der Gott des Alten Testamentes derselbe ist wie der Gott des Neuen Testamentes.
Diese kleinere Arbeit Augustins ist in letzter Zeit zu Unrecht in den Hintergrund getreten. Sie wird hier neu präsentiert und erschlossen. Auf klare und prägnante Weise behandelt sie zentrale Themen christlicher Theologie: die Erschaffung der Welt und des Menschen, den Sündenfall und die Frage nach dem Ursprung des Bösen (Theodizee). Neben diesen klassischen Themen bietet sie aber auch Erörterungen etwa über den Zusammenhang zwischen dem jüdischen und dem christlichen Opferkult. Insgesamt eröffnet dieses Werk einen Einblick in die ausgereifte Theologie des späteren Augustinus.
Materialitäten und Semantiken des Buchs bei Anne Carson und Judith Schalansky
Vorgestellt werden zwei unkonventionelle Beispiele neuerer Literatur, bei denen die Gestalt des Buchs, seine Materialität und Architektur, als konstitutive Dimensionen des literarischen Werks selbst zu gelten haben: Anne Carsons Leporello-Buch "Nox" und Judith Schalanskys "Verzeichnis einiger Verluste". Carsons wie auch Schalanskys Buch entstanden als Dokumente des Erinnerns und nehmen Bezug auf Abwesendes bzw. Abwesende: Carson gestaltete "Nox" als Memorialbuch für ihren verstorbenen Bruder; es enthält Fetzen persönlicher Erinnerungsstücke sowie fragmentarische Notizen. Schalanskys „Verzeichnis einiger Verluste“ bietet eine Zusammenstellung von Essays, Sachinformationen und Photos, die sich auf zwölf verschwundene Objekte, Orte, Kunstwerke oder natürliche Wesen beziehen.
Topografie eines Diskurses
1918, am Ende des Ersten Weltkriegs, fanden die Deutschen nicht in den Frieden zurück. Die »Schmach von Versailles« trug wesentlich zum Aufstieg Hitlers und zum Ausbruch des Zweiten Weltkriegs 1939 bei. Welche Rolle spielte die Religion, als der Krieg in den Köpfen und in der Öffentlichkeit weitertobte? Das Buch beantwortet diese Frage am Beispiel Münchens: Hochburg des Katholizismus, mit starken evangelischen und jüdischen Minderheiten, und gleichzeitig »Hauptstadt der NS-Bewegung«. Kinder lernten den Krieg schon in der ersten Klasse. Totengedenkfeiern griffen die ehemaligen Kriegsgegner erneut an. Denkmäler und Friedhöfe heroisierten den toten Kämpfer und schrieben sein Vermächtnis. Wahlplakate und Karikaturen schürten die Aggression. Der Pazifismus hatte einen schweren Stand gegen Patriotismus und politische Justiz. Die Presse spiegelte und schürte ‚Volkes Stimme‘.
Vom militärischen Desaster zum moralischen Triumph
Seine schwerste Niederlage im Siebenjährigen Krieg erlitt Friedrich II. nicht gegen Österreich und die Franzosen, sondern gegen Russland in der Schlacht von Kunersdorf. Die Überheblichkeit des Preußenkönigs und sein schematisches taktisches Vorgehen drohten zum Untergang seines Staates zu führen. Nur die großen politischen und operativen Differenzen auf Seiten der feindlichen Allianz verhinderten, dass sie den Erfolg ausnutzte. So konnte Friedrich II. den Widerstand in einer aussichtslos erscheinenden Lage fortsetzen und schließlich den Krieg mit ungeschmälertem Territorium überstehen. Mit Willenskraft, Geschick und Glück bewältigte er die letzten Kriegsjahre bis zum Ausscheiden Russlands aus der gegnerischen Koalition und verwandelte so das militärische Desaster von Kunersdorf am Ende in einen moralischen Triumph.
Theologische Ästhetik im christlich-islamischen Gespräch
Author: Cordula Heupts
Wie kann die Schönheit und Herrlichkeit Gottes erlebt und verstanden werden? In Christentum und Islam lassen sich ganz unterschiedliche ästhetische Zugänge zur Offenbarung finden. Die Autorin der vorliegenden Studie wählt die Herrlichkeitstheologie des katholischen Theologen Hans Urs von Balthasar, der die Wucht der Gestalt Jesu Christi beschreibt, als Grundlage für den christlich-islamischen Dialog. Balthasars Theologie wird komparativ-theologisch in ein Gespräch gebracht mit dem Denken Navid Kermanis und Ahmad Milad Karimis, für die die Schönheit Gottes in der Rezitation des Koran erlebt werden kann. Die Autorin leistet einen wichtigen Beitrag für den ästhetischen Zugang zur christlichen und islamischen Offenbarung sowie zur Öffnung der Theologie Balthasars für den Dialog mit dem Islam. In der Studie wird gezeigt, wie durch den Dialog das Verständnis der religiösen Traditionen bereichert werden kann.
A Commentary on De ciuitate Dei 10
This theological and philological commentary provides a detailed description of Augustine’s argument and reveals the areas where Augustine misrepresents or oversimplifies Porphyry’s thought in the Deregressu animae and other works.
This work establishes a new foundation for any future work on Porphyry’s Deregressu animae. Via comparison with Porphyry’s extant Greek works and fragments, the commentary sheds light on seven key topics in Augustine’s presentation:
1) the ‘spiritual soul,’
2) the nature of theurgy,
3) the report that Porphyry attributes passsiones to the gods,
4) the coherence of the De regressu animae with Porphyry’s other works, in particular his De philosophia ex oraculis and Epistula ad Anebontem,
5) the report on the purifying principia,
6) Porphyry’s views on reincarnation, and
7) the universal way of salvation.
Verdeckte deutsch-niederländische Rüstungsproduktion und die Firma IvS 1922-1945
1922 wurde das Ingenieurbüro für Schiffbau (IvS/ Inkavos A.G.) unter der Leitung von Dr. Hans Techel in Den Haag gegründet. Auf diesem Wege sollten durch eine geheime Kooperation mit den Niederlanden die technische Erfahrung und der Technologievorsprung des Deutschen Reiches im U-Bootbau erhalten bleiben – obwohl der Versailler Vertrag dem Deutschen Reich die U-Bootrüstung untersagte. Kurz nach seiner Gründung bezog das IvS seine Büros im selben Gebäude wie die Schiffbauliche Abteilung der niederländischen Marine. Hieraus ergab sich eine enge Zusammenarbeit in der U-Boot-Konstruktion. So im Bereich des Rumpfdesigns, der Torpedoausstoßvorrichtungen und der Torpedos, Sehrohre, Echolote, Schallortungsgeräte und des Schweißens von hochfestem Stahl. Die Ergebnisse der Kooperation beeinflussten sowohl die U-Booteigenbauten der Niederländischen Marine wie jene des IvS für seine ausländischen Kunden. Gegenüber diesen erfüllten beide Parteien ihre vertraglichen Verpflichtungen zwischen 1922 und 1940. 1945 übernahm die niederländische Regierung das IVS. Es wurde erst 1957 geschlossen.
A rare scholarly attempt to focus on the last decade of Augustine’s life, this volume highlights the themes and concerns that occupied the aged bishop of Hippo and led him to formulate some of his central notions in the most radical fashion. Augustine of Hippo’s last decade from 420 to 430 witnessed the completion of some of his most infl uential works, from the City of God to the Unfi nished Work against Julian of Eclanum, from On the Trinity to the Literal Commentary on Genesis. During this period Augustine remained fully engaged as bishop and administrator, but also began to curate his legacy, revising his previous works and pushing many of his earlier ideas to novel and at times radical conclusions. Yet, this last period of Augustine’s life has received only modest scholarly attention. With a cast of international scholars, the present volume opens a conversation and makes the case that the late (wild) Augustine deserves at least as much attention as the Augustine of the Confessions.
Das um 360/61 n. Chr. verfasste Geschichtswerk des Aurelius Victor behandelt die römische Kaisergeschichte von ihren Anfängen unter Augustus bis in die eigene Gegenwart des Verfassers. Die vorliegende Ausgabe bietet einen revidierten lateinischen Text und eine neue Übersetzung.Im Unterschied zu anderen Breviarien des 4. Jahrhunderts zeichnet sich das Werk durch seine moralischen Bewertungen sowie seinen anspruchsvollen Schreibstil aus. Seinen besonderen Quellenwert verdankt es den oft wichtigen und einzigartigen Nachrichten für die Geschichte des 3. und 4. Jahrhunderts, die im historischen Kommentarteil erörtert werden. Der philologische Kommentar erläutert Textgestaltung, Übersetzung und die eine oder andere sprachliche Besonderheit des Autors.
Griechenland. Fragile Ordnungen und die Politik der Kultur
Griechenlands jüngste Vergangenheit ist von tiefgreifenden Veränderungen in der Wirtschaft, der Gesellschaft und der politischen Kultur gekennzeichnet. Finanzkrise, Staatsverschuldung, hohe Arbeitslosigkeit und die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen unter denen ein Großteil der griechischen Bevölkerung seit mehr als einem Jahrzehnt lebt, nicht zuletzt die drastischen Probleme der Fluchtmigration drängen die einst dominante Wahrnehmung in Bildern von mediterranen „Küsten des Lichts“, der Folklore und des antiken Griechenlands und seiner Architektur zurück. Die Beiträge des Länderschwerpunktes zeigen einen Ausschnitt der aktuellen vielfältigen ethnologisch ethnografischen Forschung Griechenlands. Sie verdeutlichen die engen Verknüpfungen von gesellschaftspolitischer Situation, Forschungsfeldern, Frage- und Problemstellungen. Sie handeln von Grenzregimen und Zugehörigkeitssetzungen, Strategien von Solidarität, und nehmen die globalisierte Creative Economy, Dynamiken religiösen Wandels sowie Politiken des kulturellen Erbes in den Blick. Die am Beispiel Griechenlands erkennbare Fragilität gesellschaftlicher und sozialer Ordnungen und die damit verbundenen Krisenerscheinungen bzw. -wahrnehmungen werden unter dem Spezialthema „Fragile Ordnungen und die Politik der Kultur“ breiter diskutiert. Die Beiträge sind Ergebnisse einer gemeinsamen interdisziplinären Tagungssektion von Europäischer Ethnologie und Soziologie. Sie fokussieren Transformationsprozesse von Zeitkonzepten, der Lebensgestaltung über alltagspraktische Ordnungsstrategien, von Realitätsbewertungen mit dem Infragestellen des lebensweltlichen Commonsense und die Folgen.