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Eine umfassende Studie der auf Papyrus und Stein überlieferten Gesetzeserlasse, Befehlsbriefe und amtlichen Mitteilungen und Weisungen der Herrscher des ptolemäischen Ägypten (305–30 v. Chr.). Die Studie bespricht die ptolemäische Partikulargesetzgebung zu Militäradministration, Landwirtschaft, Landverteilung, Prozessrecht, Verwaltungsrecht, Amtsdisziplin und Kultlandschaft und diskutiert das Asylrecht und das Phänomen der Amnestie in ihrer ägyptischen Ausprägung.
Das Verhältnis von Recht und Religion hat sich in den letzten Jahren zu einem der Kernthemen der Forschung zur Frühen Neuzeit entwickelt. Eine wachsende Zahl von Monographien sowie Forschungsprojekte zur Rechtsgeschichte, Theologie, Philosophie, Ökonomie und Kunst belegen diese Entwicklung.

Mit dieser neuen Reihe soll der interdisziplinäre und interkonfessionelle Dialog über Recht und Religion in der Frühen Neuzeit gefördert werden. Sie wird von international anerkannten Wissenschaftlern herausgegeben und von RefoRC-Mitgliedern wie der Universität Leuven und der Leucorea Stiftung Wittenberg unterstützt. Die Publikationssprachen sind Englisch und Deutsch. Die Redaktion begrüßt ausdrücklich die englische Übersetzung herausragender Werke, die ursprünglich in anderen Sprachen veröffentlicht wurden.
A Sourcebook
Volume Editors: Elena Marushiakova and Vesselin Popov
This ground-breaking book is an impressively extensive collection of primary historical sources in various languages that reflect the history of the Roma (formerly referred to as ‘Gypsies’ in local languages). The selection of the included materials reflects the authentic voice of the Roma them - selves, and presents their visions and the specific goals pursued by the Roma civic emancipation movement. The source materials are published in original and translated in English, and are accompanied by explanatory notes and summarising comments discussing the specific historical realities and their interrelation to the Romani emancipatory movement in Central and Eastern Europe, thus presenting a comprehensive picture of the historical processes.
Open Access
Unter Mitarbeit von Torsten Konopka
Der Band beschreibt die wichtigsten Aspekte der historischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung Malis sowie der vier Staaten Mauretanien, Burkina Faso, Niger und Tschad, mit denen Mali seit 2014 die „G5 Sahel“ bildet.
Anfang 2012 rebellierten Tuareg-Gruppen in Malis Norden. Die Rebellen riefen den unabhängigen Staat „Azawad“ aus. Die Kontrolle übernahmen jedoch bald Dschihadisten. 2013 intervenierten Frankreich und mehrere afrikanische Staaten. Mit ihrer Hilfe konnten die urbanen Zentren Malis zurückerobert werden. Doch langfristige Stabilität stellte sich nicht ein. Auch Malis Nachbarstaaten Burkina Faso und Niger wurden in den vergangenen Jahren immer labiler. Zahlreiche Karten und Abbildungen sowie ein umfangreicher Serviceteil ergänzen die Informationen über die ausgewählten Staaten.
Besaß Otto von Bismarck unverhandelbare politische Vorstellungen, die das von ihm geschaffene Reich prägten? Und was lebt von seinem politischen Erbe noch in unserem demokratisch verfassten Gemeinwesen fort? Der Band fragt nicht nur danach, welche Ideen und Institutionen Bismarcks das deutsche Kaiserreich möglicherweise überlebten, sondern auch, wieviel vom ursprünglichen Bismarckreich 1918 überhaupt noch übrig war. Geht es in der ersten Sektion um die Rolle Preußens vor und unmittelbar nach 1918, untersucht die zweite die föderale Verfasstheit des Deutschen Reichs und den Zusammenbruch der deutschen Dynastien. Nach der Erörterung der Liberalisierung bzw. Parlamentarisierung des Bismarckreichs und des damit verbundenen politischen Wandels zwischen 1890 und 1918 beleuchtet der letzte Abschnitt Aspekte der nationalen Verfasstheit des Kaiserreichs.
Energiewende im Badezimmer 1880-1939
Author: Nina Lorkowski
Die Arbeit untersucht den Wandel der Energienutzung im Privathaushalt am Beispiel der Körperpflege in Deutschland. Im Mittelpunkt stehen dabei Geräte zur Warmwasserbereitung, die als Bestandteil komplexer Ordnungen wie Wohnen und Energieversorgung untersucht werden. Die Autorin nimmt dabei einen Zeitraum in den Blick, als in Deutschland weder Badezimmer noch moderne Geräte zur Warmwasserbereitung bereits massenhaft im Haushalt Verbreitung gefunden hatten. Doch wurden Anwendungsmöglichkeiten für den privaten Haushalt diskutiert und ausprobiert. Auch flossen die ersten Erfahrungen von Nutzern in die Entwicklung von Geräten oder Konzepten für den Massenwohnungsbau ein. Durch die Einbeziehung von Egodokumenten und weiteren Hinweisen auf die Aneignung der Geräte im Privathaushalt kann die Weiterentwicklung insbesondere der elektrischen Warmwassergeräte als Aushandlungsprozess zwischen Herstellern, Energieversorgungsunternehmen und Nutzern beschrieben werden.
Series Editors: Karsten Brüggemann and Mati Laur
Seit 2006 geben Mati Laur (Universität Tartu) und Karsten Brüggemann (Universität Tallinn) in enger Kooperation mit Kollegen der Universität Lettlands in Riga ein deutschsprachiges Jahrbuch heraus, das aktuelle Forschungen zur baltischen Geschichte veröffentlicht. Die FzbG sind eine vorrezensierte wissenschaftliche Zeitschrift der estnischen Akademischen Historischen Gesellschaft (Akadeemiline ajalooselts). Sie verstehen sich als ein akademisches Journal im Bereich der historischen Area studies, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Austausch verschiedener nationaler Historiografien auf wissenschaftlicher Grundlage zu betreiben. Über den jeweils engen sprachlichen Rahmen der einzelnen Staaten Estland, Lettland und Litauen hinaus soll nicht zuletzt die innerbaltische fachliche Kommunikation gefördert werden. Die FzbG pflegen einen regionalen Schwerpunkt auf dem „historischen“ Baltikum (Estland, Livland und Kurland, d.h. ungefähr die heutigen Republiken Estland und Lettland), doch sind auch Beiträge zur litauischen Geschichte willkommen, da Litauen spätestens seit dem 20. Jahrhundert einen integralen Bestandteil „baltischer“ Geschichte bildet. Der zeitliche Rahmen der Artikel reicht aber von der Frühzeit bis zur post-sowjetischen Periode. Wir sind darüber hinaus insbesondere an Beiträgen interessiert, die sich mit den überregionalen Zusammenhängen in Nordosteuropa auseinandersetzen. Die Sprachen dieser Zeitschrift sind Deutsch und Englisch mit Zusammenfassungen in der jeweils anderen Sprache. Dass die meisten Beiträge auf Deutsch publiziert werden, folgt einer historischen Tradition, da ein Großteil sowohl des Quellenbestands als auch der Historiografie zum historischen Baltikum deutschsprachig ist. Die Herausgeber halten die Heranziehung von Fachleuten aus den Nachbarländern und anderen nicht-baltischen Staaten für eine ihrer wichtigsten Aufgaben, wofür auch das internationale Redaktionskollegium steht. Dabei ist vor allem an den umfangreichen Rezensionsteil gedacht, der über die wichtigsten neuesten Publikationen zur baltischen Geschichte informieren soll. Die mittlerweile erschienenen Bände demonstrieren, dass „baltische Geschichte“ heute einen wesentlichen regionalen Aspekt der Geschichte des Ostseeraums und damit ganz Europas (inkl. Russlands) darstellt. In den ersten zehn Jahren ihres Bestehens haben die FzbG Beiträge von Autorinnen und Autoren aus den drei baltischen Staaten, Deutschland, der Russländischen Föderation, Finnland, Schweden, Dänemark, Österreich, den Niederlanden, Italien, den USA und Kanada publizieren können. In diesem Sinne sieht sich die Redaktion in einem wachsenden internationalen Resonanzrahmen. Mati Laur (Tartu University) and Karsten Brüggemann (Tallinn University) in close cooperation with colleagues from the University of Latvia in Riga have been editing a German-language yearbook presenting fresh studies on the history of the Baltic states. “Forschungen zur baltischen Geschichte” (Studies on Baltic History, FzbG) since 2006. The Studies on Baltic History (FzbG) is a peer-reviewed academic journal of the Estonian Historical Academic Society (Akadeemiline ajalooselts). They see themselves as an academic journal in the field of historical area studies that wants to encourage the scientifically-based exchange between the various national historiographies. Transgressing the small respective linguistic spheres of the nation states Estonia, Latvia and Lithuania, the FzbG wants to contribute to the inner-Baltic professional discussion about the past. The regional focus of the journal lies in the historical Baltikum, the former Baltic provinces of the Russian Empire (Estland, Livland and Kurland, roughly the modern states of Estonia and Latvia), but contributions to Lithuanian history are also welcome because since the 20th century Lithuania forms an integral part of “Baltic” history. The time frame of articles published in FzbG, however, ranges from prehistory to the post-Soviet period. Moreover, we encourage in particular contributions that deal with the transregional interconnections in the broader geographical area of North-Eastern Europe. This journal publishes texts in German and English with summaries, respectively, in English and German. The majority of articles are published in German, in which we follow the historical tradition since a major part of the archival sources and the older historiography about the Baltikum is in German. The main task of the editors and the international editorial board is the involvement of experts from neighbouring and other non-Baltic countries. This is especially true for the extensive section of reviews informing about the latest publications on Baltic history. So far the published volumes of FzbG demonstrates quite successfully that the history of the Baltic states today is an important aspect of the past of the Baltic Sea area and thus the whole of Europe including Russia. During the first ten years of its existence, FzbG enjoyed the participation of authors from the three Baltic States, Germany, Russian Federation, Finland, Sweden, Denmark, Austria, Netherlands, Italy, USA and Canada. In this understanding, the editors see themselves corresponding to a growing international resonance space.
Schöningh and Fink Early Modern and Modern History E-Books Online, Collection 2021 is the electronic version of the book publication program of Verlag Ferdinand Schöningh and Wilhelm Fink Verlag in the field of Early Modern and Modern History in 2021.

Coverage:
Early Modern History, Modern History, Global History, History of Central and Eastern Europe, Atlantic History, Jewish History, Church History, Reformation History, History of Ideas, History of Science, Book History, History of Warfare
Ereignis - Narrativ - Erinnerungsort
Die »heldenhafte Verteidigung der Brester Festung« vom Sommer 1941 gehörte in der Sowjetunion zu den zentralen Staatsmythen und zu den wichtigsten Erinnerungsorten. Hier soll der Krieg begonnen haben, hier sollen die »ersten Ziegel im Fundament des Großen Sieges« gelegt worden sein. Die Dauer der Kämpfe wurde von realen acht auf 32 Tage aufgebauscht, für Kriegsgefangene war im Narrativ kein Raum. In diesem Buch wird die Militärgeschichte des Ereignisses neu geschrieben. Dabei werden Topoi des offiziellen sowjetischen Narrativs mit Quellenbefunden kontrastiert und dessen Entstehung und Entwicklung nachgezeichnet. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Umgang mit den in deutsche Gefangenschaft geratenen Festungsverteidigern. Schließlich werden Geschichte und Formen der Erinnerung untersucht. Im Zentrum steht dabei die Gedenkstätte »Brester Heldenfestung« mit ihren Museen.
Biografische Skizzen zur Hofkultur einer fürstbischöflichen Residenz
Die Kulturgeschichte des fürstbischöflichen Hofes in Neuhaus ist ein bislang wenig beachtetes Thema. Zu Unrecht. Vor allem die internationalen Beziehungen des Hofes auch jenseits der konfessionellen Grenzen verdeutlichen, dass Neuhaus in der Frühen Neuzeit ein Zentrum für Künstler und Gelehrte war. Der biographische Zugriff stellt die Akteure des fürstbischöflichen Hofes in den Mittelpunkt. Ihre personalen Netzwerke verbanden die höfische Kultur in Neuhaus mit den Höfen des Alten Reichs und vor allem mit Italien. Im Zentrum des Bandes stehen die Künstler, Gelehrten und Mitglieder des Hofstaates, die mit ihrer Tätigkeit die Kultur des Hofes prägten. Ihr Bezug zu Neuhaus und ihr Beitrag zur Gestaltung des Neuhäuser Hoflebens werden herausgearbeitet und so ein Einblick in den Alltag der fürstbischöflichen Residenz ermöglicht. Damit ist der Band auch für ein breites Publikum von Interesse. Das Buch ist reich bebildert und über ein Ortsregister erschlossen.