Browse results

You are looking at 61 - 70 of 947 items for :

  • Upcoming Publications x
  • Just Published x
Clear All
In: Unschärfe – Der Umgang mit fehlender Eindeutigkeit
In: Unschärfe – Der Umgang mit fehlender Eindeutigkeit
In: Migration
Revisionen & Präzisierungen
Author: Rudolf Heinz
Zu gewärtigen sind diesmal – in der etablierten Tradition der „Pathognostischen Interventionen“: • intellektuelle Außenbeziehungen (u.a. zu Beuys, zu Burckhardt); • Informationen zu lokalen Eigenveranstaltungen (z.B. über unser pathognostisches Kasuistikseminar); • eigene Vorträge nebst „Fortschreibungen“ (siehe: „Sinne und Krankheit“); • eigene Abhandlungen und Rezensionen (e.g. über Evolutions-biologie). „Interventionen“ sei weitherzig verstanden im Sinne von „gelegenheitlichen Äußerungen“. Die Grenzen zwischen „Revisionen und Präzisierungen“ sind gewiss fließend, verifizierbar insbesondere an den ausführlichen „Fortschreibungen“. Wie immer dient auch dieser Sammelband der Bekundung des weitverzweigten Entwicklungsstands der Pathognostik.
Praxisumsichten. Psychoanalytische und psychoanalysetranszendente Retrospektive
Author: Rudolf Heinz
„Praxisumsichten“ – wider die fama meines therapieabwendigen Intellektualismus –, die selbstauferlegte Balance zwischen der Inflation des Praxisbegriffs und dessen kasuistischen Verengung, und, nicht weniger, zwischen Autobiographika und abdriftigen Theorieeinlagen, allenthalben zentriert um das kriteriale Innovationsverhältnis zwischen herkömmlicher Psychoanalyse und Pathognostik. Trotz aller Selektionssorgfalt der thematischen Dokumente resultierte so immer noch ein Stückwerk, gemessen an der Abundanz meiner Praxisbeteiligungen und deren internen Problemen. Den Sujets nach reicht, ausholend umsichtig, mein, sei es direkt, sei es indirekt therapeutisches, Praxisengagement, lokal bis international, in zahlreiche einschlägige Institutionen hinein, unter anderen in prominente wie das „Psychoanalytische Seminar Zürich“ und die „Neue Wiener Gruppe/Lacanschule“ von August Ruhs. Subsidiär aufschließend gedacht schließlich die Reproduktion früherer psychopathologisch relevanter Eigentexte dazu
Apo-kalypse des Abbilds. Videnden zu Photoarrangements von Heide Heinz
Author: Rudolf Heinz
Epochal überversorgt mit Abbildern, also Fotografien, bleibe die nachdrückliche Frage virulent, was denn genau diese Gattungsleidenschaft des Bildermachens ausmache. Zur Antwort ratsuche man bei der Bildenden Kunst selbst, insbesondere der künstlerischen Moderne, deren in die Defensive geratenen ästhetisch-intellektuellen Versionen – folgend hier den oftmals auslegend mythologisch gestützten „Photoarrangements“ von Heide Heinz –, exemplarisch belehrt über die dekonstruktionsmotivierte Offenlegung der einschlägig genealogischen Entstehungs-, Ausrichtungs- und Erhaltungsbedingungen, kurzum: die „Apokalypse des Abbilds“
Eine philosophisch-komparatistische Studie zu Karl Jaspers und Ernst Tugendhat
Author: Michael Voith
Die Problematisierung der paradoxen Wendung immanente Transzendenz führt auf das geistige Kampffeld zwischen Phänomenologie, Metaphysik, Ethik, Anthropologie und Existenzphilosophie. In einer komparatistischen Betrachtung der Werke von Karl Jaspers und Ernst Tugendhat arbeitet diese Studie einige Teilabschnitte des Grenzverlaufs zwischen philosophischer Anthropologie und Existenzphilosophie heraus. Auch wenn die inhaltliche Beschäftigung beim Abschreiten des Grenzverlaufs mal auf die eine, mal auf die andere Seite gelangt, steht in der vorliegenden Untersuchung die existenzphilosophische Perspektive im Vordergrund. Gleichwohl bilden die anthropologische Struktur menschlichen Seins, ihre existenzielle Sinngebung sowie die ethischen Aspekte einer Selbstwerdung ein miteinander verzahntes Gedankengeflecht, in das die beiden Standpunkte von Jaspers und Tugendhat aufgenommen werden sollen. Die Studie thematisiert dabei zwei Problemstellungen: Zum einen sollen die bei Ernst Tugendhat diskutierten existenzphilosophischen Inhalte als Haltungen einer analytischen Existenzphilosophie betrachtet werden. Zum anderen soll in dem philosophischen Konzept von Karl Jaspers der Topos der immanenten Transzendenz als eine anthropologische Struktur erschlossen werden, in dem insbesondere die beiden Theoreme Kommunikation und In-Situation-Sein Relevanz erhalten. Letzteres bildet das zentrale Anliegen der Studie.
Eine semiotische Annäherung an den Begriff der Langeweile
Die Beantwortung der Frage, was Langeweile sei und wie es dem Menschen überhaupt möglich ist, sich zu langweilen.
Eine Phänomenologie der kapitalistisch-bürgerlichen Ökonomie
Mit den ideellen Entstehungsbedingungen des „kapitalistischen Geistes“ im 16. Jahrhundert dehnte sich über die Jahrhunderte hinweg formgebend die ökonomische Omnipräsenz des Wert- und Tauschverkehrs von Produkten oder Waren in alle gesellschaftlichen wie politischen Bereiche aus. In status nascendi erweisen sich der Benthamsche Utilitarismus wie der Freiheitsbegriff von John Stuart Mill für die angelsächsische Auffassung eines ökonomischen laissez-faire Stils als tragend. In der soziologischen Rezeption der calvinistisch-religiösen Weltanschauung von Max Weber und dem zeitlich nachfolgenden Zusammentreffen auf die Rationalität der kapitalistischen Produktionsweise verbanden sich beide Sphären miteinander. Änderte sich mit den maschinell-technischen Produktionsverfahren die Arbeitswelt fundamental und beherrschten die Lebensbedingungen der entwerteten menschlichen Arbeitskraft, prognostizierte die marxistische Theorie die Selbstauslöschung der kapitalistisch-bürgerlichen Gesellschaftsformation, die an ihren inhärenten Widersprüchen scheitern würde. Im Gegenzug dazu hat sich die im Lehenswesen bereits vorgezeichnete infrastrukturelle Bürgerverwaltung allmählich mit dem ablösenden Bürgertum durch die Institutionalisierung von Bildungseinrichtungen, wie der Urbanisierung ländlicher Gebiete in Deutschland unter der Gefolgschaft des gebildeten Beamtentums in bürokratische Verwaltungsstrukturen gegossen. Innerhalb des vielgliedrigen Wirkungsspektrums nationaler wie supranationaler komplexer wirtschaftlicher Transaktionen dominierte alsbald die Geldwirtschaft als systemstabilisierender bedeutsamer Faktor für Wirtschaftskreisläufe, wobei die Grenzen zwischen Staat, Politik, Banken und Wirtschaft verschwinden und ein „Unbehagen an der ökonomischen Kultur“ freigesetzt wird.