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Die empirisch apriorische dialektische Vermittlung von Hegels Logik und ihre Bedeutung im Holistischen Idealismus
Das Eine-Sein jenseits des Seienden erklärt den ontologischen Grund alles Seienden, nämlich das Eine-Sein als das Hen. Die Nous-Logik der Idee nun formuliert den Geist des Einen-Seins in begrifflicher dialektischer Logik, die die ontologische Struktur alles Seienden ist. Die Funktion und Bedeutung der Nous-Logik der Idee ist dabei zunächst einmal ontologisch-systematisch die Darstellung der ontologischen noetischen Struktur des Seienden. Weiter aber muss gemäß der historisch-systematischen Dialektik des Holistischen Idealismus diese ontologische noetische Struktur in die qualitativ differenten ontologischen Bereiche des Seelischen, des Lebendigen und der Energie-Materie emanativ gesetzt werden, wie es durch die Destruktion des Materialismus empirisch apriori methodisch erforderlich ist, so dass die Nous-Logik der Idee das logisch-dialektische Prinzip rein als solches ist, das sowohl für die inhaltlich-materialen ontologischen Qualitäten des Nous als auch für die diesen entsprechenden Weltsphären nicht nur das Bilde-Struktur-Gefüge ist, sondern auch das Prinzip ihres Aneignens, Reflektierens und Begreifens in der zu Hegel qualitativ differenten ontologischen Weltdialektik. Ergänzende historisch-systematische Betrachtungen zur Nous-Logik der Idee zeigen die ontologische Relevanz derselben im geschichtlichen philosophischen Geist und in den grundlegenden theologischen Aspekten der Religionen.
Author: Rudolf Heinz
Vorlaßtravestie – überwertiger Witz des Sichselbstüberlebens im Tode, zu Lebzeiten schon. Und so gewähre ich, wie ein VIP, Einsicht in die Intimitäten meines redigierenden Umgangs mit eigenen Texten auf Vortragseignung hin. Es darf – ausnahmsweise – gelacht werden.
Migration und Flucht werden in Politik, Wissenschaft und Öffentlichkeit intensiv diskutiert. Ausgehend von den aktuellen Kontroversen untersuchen Mitglieder des Jungen Kollegs Migration aus sechs Fachperspektiven: Anglistik, Architektur, Mathematik, Medizin, Geschichts- und Rechtswissenschaft. Die Beiträge zeigen, dass es bei den Auseinandersetzungen häufig um Fragen der gesellschaftlichen Ordnung und des Zusammenlebens geht. Die Autorinnen denken über funktionierende Lösungen im Umgang mit Migration nach, reflektieren Stereotype und Vorannahmen über Migrantinnen und Migranten und diskutieren neue wissenschaftliche Erkenntniswege.
Was ist das Sein? Meister Eckhart versteht das Sein nicht als etwas, was man an sich selber haben kann, sondern etwas, was man allein durch die Selbstvernichtung in einem anderen geben oder empfangen kann.
Dies stellt das Seinsverständnis der Relationsontologie dar. Der Entwurf der neuen Ontologie bei Eckhart lässt sich als
einen großen Wendepunkt in der Geschichte der Philosophie verstehen. Denn die zwei größten Philosophen im Mittelalter, Augustinus und Thomas von Aquin, nahmen hingegen immer noch die Substanzontologie auf, die sich von Aristoteles herleitete. Die vorliegende Arbeit untersucht hauptsächlich die lateinischen Werke Eckharts und rekonstruiert seine Ontologie in den drei Bereichen, nämlich in der Dreifaltigkeitslehre, der Schöpfungslehre und der Anthropologie, um zu beweisen, dass Eckhart die traditionelle Substanzontologie überwand und neulich die Relationsontologie entwickelte.
Präzision ist kein Zufall. Sie wird vom Menschen herbeigeführt, indem Übereinstimmung mit einem Standard oder einem akzeptierten Wert angestrebt wird oder die Reproduzierbarkeit von Experimenten möglichst hoch sein muss. Was aber tun, wenn Präzision mangels verfügbarer Informationen nicht hergestellt werden kann? Wie gehen Wissenschaft und Kunst dann mit dieser fehlenden Eindeutigkeit um? Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes beleuchten aus der Perspektive ihrer jeweiligen Fachdisziplin die Chancen bei der Berücksichtigung von Unschärfe(n) in ihrer Forschung und Kunst. Denn Unschärfe ist Realität.
Triebabkömmling Arbeit? Zur psychoanalytisch vernachlässigten Politökonomie
Author: Rudolf Heinz
Kritisches Thema ist das Antidot wider die ichpsychologische, gleichermaßen die freudomarxistische Triebtranszendenz von Arbeit; gegründet auf die „Psychoanalyse der Sachen“, flankiert von auto-symbolischer Traum-, Fetischismus- und Paranoiatheorie, sowie insbesondere dem Inzesteparallelismus der Ökonomiedimensionen „Produktion, Tausch, Konsumtion“. Die Kritik daran – episodisch terminologisch redigiert – versammelt sich zu einem triebdurchsetzt konträren Arbeitsbegriff, dem symptomobjiziert warenästhetisch mystifizierten Ineins von Schuld – Produktionskriminalität und Sühne – Opfer der Arbeitskraft.
Spieltheoretische Grundlagen des Daseins und der Geschichte
Author: Harald Schmid
Ausgehend von intarsialen Traditionen der Kunstgeschichte, die auf Sprachspiele, Bewusstseinsspiele, Logikkonstrukte und Realspiele verschiedenster Art übertragen werden, versucht die vorliegende Abhandlung die Grundlagen früherer Texte unter dem Titel „Mosaiken“ und „Ornamente“ auszuweiten und sie mit intarsialen Fragestellungen zu verbinden. Den Ausgangspunkt bildet ein wirklichkeitstextuelles Theorem, das sich seit der Neuzeit in zahllose Einzelrealitäten aufgegliedert hat. Diese haben in ihrer Gesamtausdehnung die menschliche Textik ebenso wie alle übrigen Textverhältnisse in sich vereinnahmt. Die zentrale Fragestellung dieser Abhandlung lautet, inwieweit es möglich ist, die Wirklichkeit der modernen Welt durchschaubar, textierbar und universalisierbar zu machen. In diesem Zusammenhang spielt das Realitätsproblem eine entscheidende Rolle. Die daran gekoppelten intarsialen Strukturen können möglicherweise darüber Auskunft geben, von welchen Voraussetzungen wir ausgehen und in welcher Form die menschliche Textwelt sich den diesbezüglichen Textentwicklungen anzupassen vermag.
In: Die Relationsontologie bei Meister Eckhart
In: Die Relationsontologie bei Meister Eckhart
In: Die Relationsontologie bei Meister Eckhart