Browse results

You are looking at 1 - 10 of 2,721 items for

  • Upcoming Publications x
  • Just Published x
  • Status (Books): Published x
Clear All
Russland und Zentralasien 1000-1900
Author: Rudolf A. Mark
In den letzten Jahren ist Zentralasien als Ort weltpolitischer Ambitionen in den Blickpunkt der Öffentlichkeit getreten: Die ehemaligen Sowjetrepubliken Kasachstan, Kirgisistan, Usbekistan, Tadschikistan und Turkmenistan sind für China Teil der »Neuen Seidenstraße«. Die Nähe zu Iran, Afghanistan und Pakistan verleiht Zentralasien auch eine geostrategische Bedeutung.
Einen besonderen Anspruch auf Einfluss in der Region aber erhebt Russland, das seit rund einem Jahrtausend dort präsent ist. Rudolf A. Mark, wohl einer der besten Kenner der Geschichte Zentralasiens, legt mit diesem Buch die erste umfassende Beziehungsgeschichte zwischen Russland und Zentralasien vor. Auf Grundlage jahrzehntelanger Archivstudien und unter Nutzung einer Fülle oftmals nur schwer zugänglicher Publikationen erschließt der Autor das Thema in seiner Vielfalt: die ersten russischen Kontakte zu den Khanaten und frühe Handelsbeziehungen, die ethnologisch-geographischen Forschungsreisen, die Bündnisse und Eroberungen im Zeichen russischer imperialistischer Bestrebungen.
Zusammen mit den beiden anderen Bänden des Autors bei Schöningh (»Im Schatten des Great Game« und »Krieg an fernen Fronten«) liegt damit eine einzigartige, aus den Quellen gearbeitete Trilogie der Geschichte Russlands in Zentralasien vom Jahr 1000 bis 1920 vor.
Author: Georg Ziaja
Das Lexikon bietet 80 Biographien der bedeutendsten katholischen Bischöfe Polens im 16. Jahrhundert. Berücksichtigt wurden folgende elf Diözesen: Gnesen, Lemberg, Krakau, Posen, Włocławek, Płock, Kulm, Ermland, Chełm, Przemyśl und Kamieniec. Jeder der Beiträge bietet dem Leser nicht nur biographische Daten, sondern auch eine Fülle von Fachinformationen bezüglich des »Goldenen Zeitalters« in Polen, eine reichhaltige Statistik der Zeitperiode 1500–1600 in Form von übersichtlichen Tabellen, zwei Karten Polens bzw. der Rzeczpospolita mit Aufteilung der Diözesen (um 1000 und 1569) sowie eine sehr detaillierte Literaturliste zu jedem Biogramm – insgesamt ein umfangreiches Nachschlagewerk zur Geschichte und Kultur Polens im 16. Jahrhundert und eine Pionierarbeit auf diesem Gebiet in deutscher Sprache.
Codices Sabaiticus 232 & Holy Cross 104, Jerusalem
This new and revolutionary edition of Origen’s Commentary on Matthew is based on the version in Codex Sabaiticus 232, the most important of all because, unlike the 24 codices consulted by Erich Klostermann in his standard edition of 1941, it contains not only episodic ‘passages’, but also unique flowing text. The same codex also reveals for the first time how heavily Origen’s work was used, and sometimes copied to the letter, by ancient authors. Against the prevailing opinion, Professor Panayiotis Tzamalikos incontrovertibly confirms his long-standing thesis that the Commentary on Matthew is much later than the Contra Celsum.
Origen’s detractors, both ancient and modern alike, in order to show how much of a ‘heretic’ Origen was, point the finger at a garbled, untrustworthy, and heavily interpolated Latin rendering of his De Principiis, whereas reference to his Commentary on Matthew has always been scarce, and Pamphilus’ illuminating and documented Apology for Origen is normally paid almost no attention.
The author demonstrates that, unless the correlations of Origen’s work to both Greek philosophy and subsequent Patristic literature are knowledgeably delved and brought to light, it is impossible to recognise the real Origen, which has far too little to do with current allegations concerning pivotal aspects of his thought. By means of his commentary on this Greek text, P. Tzamalikos, as he did with his previous books, casts light on the widespread and multiform miscomprehension of Origen’s fundamentals, and demonstrates that this is a terra still calling for informed and unbiased exploration.
The Portrayal of Destruction and Mass Violence
Editors: Frank Jacob and Mor Presiado
The present volume provides a critical insight into the relationship of art and war. It shows how artists perceive war and how they depict it, to warn the spectator but to cure their own trauma at the same time.
War causes destruction, loss, and trauma. Many artists have used their art to express feelings and memories related to these losses and their own traumatic experiences. The artwork that came into existence due to such processes reflects on events of our past, but should be considered a warning at the same time. To deal with human suffering means to fully engage with the artist remains of human war experiences. The present volume aims to provide a first critical insight into the relationship between art and war, showing how artists dealt with human losses, destruction, and personal trauma.
Treatment and Reintegration of Soldiers in Post War Societies
Editors: Stefan Karner and Frank Jacob
War creates veterans and societies are reminded by their existence that violent conflicts had been waged in the past. Even when the wars have been long forgotten by many, veterans are the ones whose fate has been tied to war and destruction.
Societies often struggle with their veterans, especially when they have to address the former soldiers’ traumatic experiences and acknowledge the wounds that hurt beyond the body. While veterans are often a steady reminder of violent conflicts of the past, they are often ignored by their societies, once peace is achieved. Nevertheless, veterans play an important role in postwar contexts as well and their role, their possible influence and impact in the supposedly non-violent world need to be addressed. The present volume discusses the role of veterans in the aftermath of war and shows how they had been treated by and how societies tried to reintegrate them in narratives of the past.
Band 2: Bildkunst des Mittelalters
Mit dem auf vier Bände angelegten Werk wird erstmalig eine Ikonologie der christlichen Kunst im historischen Ablauf geschildert.
Die komplexe Geschichte des Bildes in der Kirche wird ausgehend von der Intention der Darstellungen auf den verschiedenen Bildträgern aufgezeigt und die Weise der damit verbundenen Argumentation fundiert dargelegt. Eingebettet in allgemeine historische Entwicklungen wird der Wandel der Themenkreise beschrieben. Im zweiten Teil stehen mit Blick auf die Neubegründung staatlicher Macht im Westen sowie die Scholastik zunächst Werke der Buchmalerei, der Kirchendekoration und der Ausstattung im Zentrum. Ein häufiges Phänomen ist hier die Argumentationsweise der Typologie. Mit der Gotik setzt sich ein neuer Naturalismus durch, der gesehene Wirklichkeit im Bild wiedergeben will und auch alte Themen verändert. Der Bildschmuck der Kathedralportale wird ebenso wie die zunehmende Komplexität der Altarretabel beleuchtet. Teils auf östlichen Einflüssen basierend, gewinnt im Spätmittelalter die Tafelmalerei, ebenso wie die neuen Medien der Druckgraphik (Holzschnitt und Kupferstich), in der Privatandacht wie im Wallfahrtswesen an Bedeutung.
Los-von-Rom-Bewegungen des Fin de Siècle im Spannungsfeld zwischen Nationalismus, Fortschrittsglauben und Identitätssuche
Am Beginn des neuen Jahrhunderts 1900 ertönte der Ruf »Los von Rom!« von allen Enden Österreich-Ungarns: Slowenen, Kroaten, Deutsch-Österreicher, Tschechen, Ruthenen – sie alle schienen dezidiert anti-katholische Ressentiments zu entwickeln und anfällig zu sein für nationalistische Agitation zum Übertritt in ein vermeintlich »besseres« Bekenntnis. Diese Studie untersucht die Hintergründe einzelner Los-von-Rom-Konfikte am Beispiel der drei südslawischen Los-von-Rom Bewegungen Ricmanje, Podraga und Santovo und ordnet sie in breitere Spannungsfelder ein.
Festschrift für die Akademie der Wissenschaften und Künste
Zu einem Geburtstag und noch dazu zu einem runden Geburtstag gehören oftmals Geschenke. Und welches Geschenk ist für eine Akademie passender, als ein Anlass, sich Gedanken zu machen. Wo stehen wir heute, was macht unseren Wesenskern aus, welchen Stellenwert hat eine Akademie im 21. Jahrhundert? Wer nach vorne schaut, tut gut daran, sich auch zu erinnern. Welche Wege die Akademie in dem vergangenen halben Jahrhundert genommen hat. Welche Menschen die Akademie geprägt haben. Was diese antreibt, was sie eint, welche gemeinsamen Werte sie haben. Die Akademie hat sich mit Freude der Aufgabe gestellt. Die Festschrift ist ein Geburtstagsgeschenk, das von Personen, der Arbeit in den Klassen, der Akademie als Ort erzählt. Die Festschrift enthält Beiträge der Mitglieder, Förderer, Kollegiaten der Akademie und ist eine kleine Entdeckungsreise durch fünf Jahrzehnte Akademiegeschichte
Der Glaube an Christus. Herausgegeben von Patrick Becker. Übersetzt von Mechtildis Hofmann
Vor 50 Jahren geschrieben, nimmt das Buch die grundlegende Erfahrung unserer heutigen Zeit zum Thema: Veränderung. Es zeigt auf, warum das Christentum gerade nicht im Gegenüber dazu zu verstehen ist, sondern selbst den Wandel im Kern der Botschaft trägt und daher heute aktuell wie nie ist. Martelet geht es um die zentralen Themen des Christentums, um die individuelle religiöse Erfahrung des Einzelnen, um die Eucharistie als verbindende Größe und um die Auferstehung als zentrale Botschaft. Im Kern steht dabei ein Glaube an den Wandel, der tiefergeht, als es der technische Fortschritt je ermöglichen könnte. Damit legt Martelet ein hoch aktuelles Buch vor, dass dem vorherrschenden innerweltlichen Fortschrittsoptimismus ein christliches Angebot gegenüberstellt, das nicht im Widerspruch zur modernen Welterfahrung steht, sondern diese sinnstiftend umfängt.
Fragmente zur Geschichte der griechischen Poesie. Studien des Alterthums
Mit diesem Band sind die Schriften aus dem Nachlass Friedrich Schlegels vollständig publiziert.

Hier wird eine dokumentarische Erstedition vorgelegt, die durch eine lückenlose Dokumentation der von Schlegel benutzten Quellen und Ausgaben die Forschung zu seinen frühen Studien der antiken Literatur auf eine ganz neue Grundlage stellt. Der Band bringt beide Hefte in der äußeren Form, wie sie der Autor angelegt hat, mit Haupttext und einer Marginalspalte. Im Kommentar werden neben Erklärungen zur Literaturtheorie Schlegels auch die Referenzen auf Quellen erschlossen. Umfangreiche Register ergänzen den Band. Erstmals wird es möglich, Gedankengang und Selbstkommentierungen in der Form ihrer Verschriftlichung zu dokumentieren und nachzuvollziehen.