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Biografische Skizzen zur Hofkultur einer fürstbischöflichen Residenz
Die Kulturgeschichte des fürstbischöflichen Hofes in Neuhaus ist ein bislang wenig beachtetes Thema. Zu Unrecht. Vor allem die internationalen Beziehungen des Hofes auch jenseits der konfessionellen Grenzen verdeutlichen, dass Neuhaus in der Frühen Neuzeit ein Zentrum für Künstler und Gelehrte war.
Der biographische Zugriff stellt die Akteure des fürstbischöflichen Hofes in den Mittelpunkt. Ihre personalen Netzwerke verbanden die höfische Kultur in Neuhaus mit den Höfen des Alten Reichs und vor allem mit Italien. Im Zentrum des Bandes stehen die Künstler, Gelehrten und Mitglieder des Hofstaates, die mit ihrer Tätigkeit die Kultur des Hofes prägten. Ihr Bezug zu Neuhaus und ihr Beitrag zur Gestaltung des Neuhäuser Hoflebens werden herausgearbeitet und so ein Einblick in den Alltag der fürstbischöflichen Residenz ermöglicht. Damit ist der Band auch für ein breites Publikum von Interesse. Das Buch ist reich bebildert und über ein Ortsregister erschlossen.
Frankreichs verkannte Königin
Author: Klaus Malettke
Bis in die Gegenwart ist Katharina von Medici (1519–1589) eine sehr umstrittene Herrscherin geblieben. Nach dem Tod ihres Mannes Heinrich II. wurde sie mit 40 Jahren Regentin Frankreichs in einer Zeit eskalierender innerer und äußerer Krisen.
Aus der religiösen Spaltung Frankreichs in Katholiken und protestantische Calvinisten, sozialen und wirtschaftlichen Konflikten entstand eine Reihe blutiger Bürgerkriege. Katharinas Entscheidung, die politischen Anführer der französischen Protestanten – der Hugenotten – in der „Bartholomäusnacht“ von 1572 ermorden zu lassen, prägt bis heute ihr negatives Bild in vielen historischen Darstellungen, kann aber in der Rückschau als eine notgedrungene Präventivaktion gedeutet werden. Vor wie nach der „Bartholomäusnacht“ hielt Katharina an einer Politik des Ausgleichs politisch-konfessioneller Spannungen fest. Klaus Malettke zeigt, dass Katharina von Medici weder eine „diabolische“ noch eine „eisenharte“ Königin war. Macht und politischer Einfluss waren für sie unverzichtbare Instrumente, um die Krise der Monarchie und der Dynastie überwinden zu können. Sie erweist sich als eine für ihre Zeit erstaunlich modern und pragmatisch anmutende Frau und eine herausragende Persönlichkeit über ihre Epoche hinaus.
Eine Stoffgeschichte der Steinkohle im 19. Jahrhundert
Author: Nora Thorade
Was ist Steinkohle? Woraus besteht sie und woher kommt sie? Welche Vorteile hat sie und warum? Wozu war sie zu gebrauchen und wozu nicht? Fragen wie diese rückten im 19. Jahrhundert zunehmend in das Blickfeld von Wissenschaftlern und Bergbautreibenden. Anlass waren der steigende wirtschaftliche Wert der Stein kohle, die zunehmende Notwendigkeit einer sicheren Versorgung, aber auch die flächendeckende Nutzung der Steinkohle. Dennoch ist bisher wenig darüber bekannt, wie die Zeitgenossen der Industrialisierung die Materialität dieses Rohstoffs betrachteten. Am Beispiel von drei Kleinrevieren des deutschen Steinkohlenbergbaus blickt dieses Buch hinter die Kulissen der Industrialisierung und macht mit der Steinkohle einen ihrer bedeutendsten Rohstoffe zur Akteurin der Geschichte.

In: Das Schwarze Gold
In: Das Schwarze Gold
In: Das Schwarze Gold
In: Das Schwarze Gold
In: Das Schwarze Gold
Das Manuskript B.or.137 aus der Handschriftensammlung der Universitätsbibliothek Leipzig beinhaltet 136 Befehle, die die osmanische Zentralregierung auf die Petitionen und Interventionen des venezianischen Botschafters in Istanbul erließ und dann an die Würdenträger in den Provinzen schickte. Geographisch betrachtet beziehen sie sich auf ein weites Territorium im Mittelmeerraum, das sich von Ägypten im Süden bis Dalmatien im Norden und von Tunesien im Westen bis Syrien im Osten erstreckt.

In: The Register of Ottoman-Venetian Diplomatic Affairs at Leipzig University Library (1625–1640)