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Editorial Board / Council Member: Juha Pakkala
Die Biblische Zeitschrift, eine der führenden internationalen Zeitschriften für biblische Studien, lädt Forscher dazu ein, herausragende Monographien und Tagungsbände in deutscher, englischer und französischer Sprache für ihre neu gegründete Reihe „Biblische Zeitschrift Supplements“ (BZ Sup) einzureichen. Diese dem Peer-Review-Verfahren unterliegende Buchreihe beabsichtigt, das Verständnis der biblischen Texte des alten und Neuen Testamentes zu vertiefen. Auch Manuskripte zu philologischen oder textkritischen Fragestellungen und zu Fragen der historischen und kulturellen Kontextualisierung einschließlich der Analyse der zwischentestamentlichen und deuterokanonischen Literatur sowie zu literarischen, hermeneutischen und theologischen Fragestelllungen sind ebenso willkommen wie Untersuchungen zur Wirkungsgeschichte biblischer Texte. BZ Sup steht den Beiträgen etablierter Forscher ebenso wie innovativen Arbeiten jüngerer Forscher im spannenden und sich dauerhaft fortentwickelnden Feld der biblischen Studien offen.

Biblische Zeitschrift, one of the leading international journals in Biblical Studies, calls researchers to submit excellent monographs and conference volumes in German, English and French for its newly founded series "Biblische Zeitschrift Supplements" (BZ Sup). This new peer-reviewed series aims to further the understanding of the Biblical texts of the Old and the New Testament. Subjects may include philological or text-critical issues, questions of historical and cultural contextualization including the analysis of intertestamental and deutero-canonical literature, or develop literary, hermeneutical or theological issues. Studies in the history of reception of Bible texts are also welcome. BZ Sup is open both to contributions from established researchers and to innovative hiqh-quality work of younger colleagues in the exciting, ever-developing field of Biblical Studies.
Die beiden ältesten erhaltenen literarischen Werke und theologischen Entwürfe des Urchristentums im Vergleich
In welcher Beziehung stehen das früheste Evangelium, das des Markus, und die ersten Gemeindebriefe des Apostels Paulus zueinander?
Heidrun E. Mader gibt einen umfassenden Überblick über die Beziehung zwischen den Paulusbriefen und dem Markusevangelium. Sie integriert mehrere Themen, die Paulus und Markus in ähnlicher Weise behandeln, zu einem konsistenten Gesamtbild. Dabei kommen zur Sprache: der universalistische Begriff Evangelium; die Integration paganer Christusgläubiger; die Stellung der Tora im frühchristlichen Gemeinschaftsleben; die zentrale Rolle des Kreuzes. Mader zeigt, dass es spezifische und exklusive Übereinstimmungen zwischen Paulus und Markus gibt, die über Gemeinsamkeiten mit anderen antiken Schriften hinausgehen.
Die Ergebnisse lassen jedoch nicht zwingend auf eine direkte literarische Abhängigkeit schließen. Die paulinische Theologie könnte auch mündlich übermittelt worden sein, insbesondere wenn die Hypothese zutrifft, dass Markus in Rom lebte, so dass er Anfang der 60er Jahre Paulus selbst in Rom hören konnte.
In: Politiker ohne Amt
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