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Internationale Statistikkongresse und preußische Professorenbürokraten
In welchem Verhältnis stehen Wissenschaft und Politik? Die transnationale Geschichte der halbamtlichen Statistikkongresse des 19. Jahrhunderts beschreibt die Entstehung, Wechselwirkungen und Widersprüche einer janusköpfigen Verbindung.
Sie zeigt, dass die statistische Wissenschaft seit ihrer institutionellen Einbettung in den modernen Verwaltungsstaat nur noch über eine eingeschränkte Autonomie verfügte und gerade deshalb zu einer der weltweit wichtigsten Ressourcen administrativer Entscheidungsfindung aufsteigen konnte. Ermöglicht wurde ihre steile politische Karriere aber erst durch die Initiative einer kleinen Gruppe enthusiastischer Statistikexperten, welche sich der Idee verschrieben hatten, die bis dato bestehenden nationalen Beschränkungen ihrer quantitativen Gesellschaftsbeschreibungen nachhaltig zu überwinden. Sie gründeten 1853 einen der ersten internationalen Wissenschaftskongresse der Weltgeschichte, dessen öffentliche Strahlkraft und methodologische Standardisierungsdiskurse am Fallbeispiel des zusammenwachsenden Deutschen Reiches analysiert werden.
AutorIn: Ulrich Kück
Am Beispiel des Penicillin-Antibiotikaproduzenten Penicillium chrysogenum wird in diesem Artikel die Verknüpfung von Grundlagenforschung und angewandter Forschung aufgezeigt. Bei diesem industriell genutzten Hyphenpilz konnten vor kurzem zum ersten Mal Sexualprozesse beobachtet werden, die von genetischen Faktoren abhängig sind. Dabei wurde entdeckt, dass diese genetischen Faktoren auch die Antibiotikaproduktion wesentlich beeinflussen. Beispielhaft wird somit die Grundlagenforschung mit der anwendungsbezogenen Fragestellung verknüpft.
Symposium der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
AutorIn: Gerd Heusch
HerausgeberIn: Gerd Heusch
Der Herzinfarkt ist mit 7 % eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Die Dunkelziffer ist groß. In den letzten Jahren ist die Sterblichkeit am Herzinfarkt jedoch zurückgegangen. Dieser Erfolg ist auf verstärkte Prävention und auf eine verbesserte Logistik zurückzuführen, die eine rasche Wiedereröffnung des verschlossenenen Herzkranzgefäßes ermöglicht. Zurzeit werden innovative Strategien entwickelt, um zusätzlich zur raschen Wiedereröffnung des verschlossenen Herzkranzgefäßes den Herzmuskel vor irreversiblen Schäden zu schützen bzw. den Schaden zu reparieren.
in Model Development and Optimal Design for Heart Assist Devices
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