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Codices Sabaiticus 232 & Holy Cross 104, Jerusalem
HerausgeberIn: Panayiotis Tzamalikos
This new and revolutionary edition of Origen’s Commentary on Matthew is based on the version in Codex Sabaiticus 232, the most important of all because, unlike the 24 codices consulted by Erich Klostermann in his standard edition of 1941, it contains not only episodic ‘passages’, but also unique flowing text. The same codex also reveals for the first time how heavily Origen’s work was used, and sometimes copied to the letter, by ancient authors. Against the prevailing opinion, Professor Panayiotis Tzamalikos incontrovertibly confirms his long-standing thesis that the Commentary on Matthew is much later that the Contra Celsum. Origen’s detractors, both ancient and modern alike, in order to show how much of a ‘heretic’ Origen was, point the finger at a garbled, untrustworthy, and heavily interpolated Latin rendering of his De Principiis, whereas reference to his Commentary on Matthew has always been scarce, and Pamphilus’ illuminating and documented Apology for Origen is normally paid almost no attention.
The author demonstrates that, unless the correlations of Origen’s work to both Greek philosophy and subsequent Patristic literature are knowledgeably delved and brought to light, it is impossible to recognise the real Origen, which has far too little to do with current allegations concerning pivotal aspects of his thought.
By means of his commentary on this Greek text, P. Tzamalikos, as he did with his previous books, casts light on the widespread and multiform miscomprehension of Origen’s fundamentals, and demonstrates that this is a terra still calling for informed and unbiased exploration.

Der Glaube an Christus. Herausgegeben von Patrick Becker. Übersetzt von Mechtildis Hofmann
AutorIn: Gustave Martelet
HerausgeberIn: Patrick Becker
Vor 50 Jahren geschrieben, nimmt das Buch die grundlegende Erfahrung unserer heutigen Zeit zum Thema: Veränderung. Es zeigt auf, warum das Christentum gerade nicht im Gegenüber dazu zu verstehen ist, sondern selbst den Wandel im Kern der Botschaft trägt und daher heute aktuell wie nie ist.
Martelet geht es um die zentralen Themen des Christentums, um die individuelle religiöse Erfahrung des Einzelnen, um die Eucharistie als verbindende Größe und um die Auferstehung als zentrale Botschaft. Im Kern steht dabei ein Glaube an den Wandel, der tiefergeht, als es der technische Fortschritt je ermöglichen könnte. Damit legt Martelet ein hoch aktuelles Buch vor, dass dem vorherrschenden innerweltlichen Fortschrittsoptimismus ein christliches Angebot gegenüberstellt, das nicht im Widerspruch zur modernen Welterfahrung steht, sondern diese sinnstiftend umfängt.
HerausgeberIn: Hans Rothe
Im dritten und letzten Band der Studia Hymnographica liefert Hans Rothe zwei ausführliche Kommentare zum Gottesdienstmenäum nach ostslavischen Handschriften des 11. bis 13. Jahrhunderts.
So stellt der erste Beitrag eine ausführliche Untersuchung zur Bildung von Composita in der kirchenslavischen Hymnographie des Mittelalters dar unter besonderer Berücksichtigung der jeweiligen Übersetzungsvorlagen in den griechischen Quellen. Als Ergänzung ist ein Register aller Composita angefügt. In seinem zweiten Beitrag begründet er den Beginn des Kirchenjahres in der orthodoxen Kirche im September mit der hohen Anzahl an Sonderfesten, die in diesen Monat fallen. Zur Veranschaulichung dient die Edition eines der wichtigsten Sonderfeste, der Geburt der Gottesmutter am 8. September, die anhand der Moskauer Handschrift des Synodalmuseums vorgenommen und mit möglichen griechischen Quellen verglichen wurde.
AutorIn: Konrad Vössing
Das Urteil über Kaiser Domitian (81 - 96 n. Chr.) schwankt stark. Während man ihn früher den Quellen entsprechend als grausamen Tyrannen sah, der von seinen Untertanen göttliche Verehrung erzwang, versuchte die moderne Wissenschaft eine Ehrenrettung: Domitian als erfolgreicher Herrscher, dessen Bild von der missgünstigen Nachwelt verdüstert wurde. Die überlieferten heftigen Konflikte seiner letzten Jahre fügen sich hier jedoch nicht ein. Die vorliegende Studie stellt seine Bemühungen um Divinität in den Kontext der für die Herrschaftssicherung entscheidenden, aber prekären Nachfolgefrage; sie rekonstruiert seine (gescheiterte) Strategie, diesen Kampf mit dem um seine Göttlichkeit zu verbinden.
in Kaiser Domitian - Der Kampf um seine Nachfolge und um seine Göttlichkeit
in Kaiser Domitian - Der Kampf um seine Nachfolge und um seine Göttlichkeit
in Kaiser Domitian - Der Kampf um seine Nachfolge und um seine Göttlichkeit
in Kaiser Domitian - Der Kampf um seine Nachfolge und um seine Göttlichkeit
in Kaiser Domitian - Der Kampf um seine Nachfolge und um seine Göttlichkeit
in Kaiser Domitian - Der Kampf um seine Nachfolge und um seine Göttlichkeit