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Erinnerungspolitik und historische Kontroversen in der Bundesrepublik 1945-1980. Übersetzt von Charlotte P. Kieslich
Wurden Papst Pius XII. und die katholische Kirche nach 1945 wegen ihres Verhaltens während der Herrschaft der Nationalsozialisten unverhältnismäßig in den Fokus gerückt?
Mark Edward Ruff untersucht die heftigen Kontroversen über das Verhältnis zwischen der katholischen Kirche und dem NS-Regime, die in der Bundesrepublik zwischen 1945 und 1980 ausbrachen – etwa über Rolf Hochhuths Schauspiel „Der Stellvertreter“ von 1963. Er beleuchtet dabei, warum diese kulturellen Gefechte so viel Kraft kosteten, die Schlagzeilen beherrschten, Klagen vor Gericht auslösten und zum Einschreiten von Außenministerien führten. Nach Ruff waren diese Kontroversen über die Beziehung zwischen Kirche und Nationalsozialismus oftmals Stellvertreterkriege um die Positionierung der Kirche in der „modernen“ Welt – in der Politik, internationalen Beziehungen und den Medien. Im Mittelpunkt dieser Auseinandersetzungen standen in den meisten Fällen Konflikte, die durch die gestiegene politische Bedeutung des Katholizismus und die Integration katholischer Bürgerinnen und Bürger in die Mitte der Gesellschaft ausgelöst wurden.
Die Biographie
Seit der Gründung des Auswärtigen Amtes 1871 gab es keinen, der ihm länger gedient hat als HansDietrich Genscher. Er prägte eine 18jährige Ära (19741992), die von dem Konflikt und der Entspannung zwischen West und Ost über das Ende des Kalten Krieges und die Vereinigung Deutschlands bis zu den Kriegen am Golf und auf dem Balkan reichte.
Auf der Grundlage vieler Gespräche mit HansDietrich Genscher, Interviews mit prominenten Zeitzeugen und der Öffentlichkeit nicht zugänglichen Dokumenten des Politischen Archivs im AA hat HansDieter Heumann die erste Biographie des angesehensten deutschen Außenministers vorgelegt.
Ebenso kenntnisreich wie einfühlsam zeichnet er ein Bild des Menschen HansDietrich Genscher, indem er seine Herkunft und Prägungen schildert und seinen tieferen Triebkräften und Eigenschaften nachspürt. Ausgewogen und nicht ohne kritische Distanz würdigt er die Herausforderungen und Leistungen Genschers auf der weltpolitischen Bühne.