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Herausgegeben von Bernhard Hurch
Im Zentrum dieses Teils der baskischen Schriften Wilhelm von Humboldts steht die Frage nach dem Verhältnis des Baskischen zum Iberischen, Keltiberischen und anderen Sprachen des vorrömischen Europa.
Die neue Edition der Schriften zur Sprachwissenschaft Wilhelm von Humboldts zielt darauf ab, die erst in den 1990er Jahren wiederentdeckten, verschollen geglaubten Nachlasspapiere Wilhelm von Humboldts zu edieren. Das Baskische war für viele Jahre ein wichtiger Forschungsgegenstand Humboldts. Die erste große Beschäftigung mit einer nicht-indogermanischen Sprache und die Kontakte mit frühen baskischen Grammatikern, Literaten und Intellektuellen führte dazu, retrospektiv diese Episode seines Lebens als die der Herausbildung sprachwissenschaftlichen Denkens zu bezeichnen. Er plante ein großes dreibändiges Baskenwerk. Der nun vorgelegte dritte Band rekonstruiert die Genese seiner einschlägig sehr intensiv rezipierten und diskutierten Schrift zur Stellung des Baskischen im vorrömischen Spanien und im alten Europa.
International Cooperation in Exile within the Assembly of Captive European Nations, 1954–1972
The book expands the history of the Cold War to Eastern European emigrants and their networks.
The “Assembly of Captive European Nations” was a major organisation for Eastern European emigrants in the US since 1954. The cooperation of exiled politicians from nine countries opened up for them new opportunities for lobbying and publications. This book focuses on Estonian contributions to the ACEN. Besides successes, the book reveals troublesome relations with the American authorities, schisms among Europeans and extended national disputes. The ACEN was quickly forgotten after its dissolution in 1972. Based on extensive archival research, this book reflects the ACEN’s aspirations and personalities.
Kontinuitäten, Kausalitäten, Parallelitäten
Volume Editors: Jan Erik Schulte and Jörg Osterloh
Die „Euthanasie“ und der Holocaust zählen zu den größten NS-Massenverbrechen. Hier werden sie auf der Basis neuester Forschungsergebnisse miteinander in Beziehung gesetzt.

Die Zusammenhänge zwischen der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und dem Holocaust sind noch immer nicht vollständig erforscht. Der Sammelband, zu dem namhafte Forscherinnen und Forscher beigetragen haben, beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen den beiden Mordprogrammen. Er benennt Kontinuitäten, Kausalitäten und parallele Entwicklungen. Dabei geht es um Themen wie Sterilisation und Krankenmord in den Konzentrationslagern, die „Aktion T4“ und die „Aktion Reinhardt“ sowie die justizielle Ahndung der Verbrechen. Die Untersuchungen erweitern unser Verständnis von den Verbrechen im Nationalsozialismus insgesamt und speziell zum Verhältnis von „Euthanasie“ und Holocaust.
Volume Editors: Mati Laur and Karsten Brüggemann
Die „Forschungen zur baltischen Geschichte“ sind das führende wissenschaftliche Periodikum mit einem Fokus auf der Geschichte der drei Staaten Estland, Lettland und Litauen. In dieser Nummer geht es um den Alltag finnischer Bauarbeiter in der Estnischen SSR in den 1970er Jahren, religiöse Polemiken im Mittelalter und um die spannende Frage, ob Herder tatsächlich das Litauische nicht vom Lettischen unterscheiden konnte. Die Leserschaft wird an eine reichgedeckte mittelalterliche Tafel voller leckerer Fischspeisen geladen, betrachtet litauische Gedenkpraktiken in der Zwischenkriegszeit und diskutiert die Erinnerungen von estnischen Kommunisten sowie die Rezeption des bekannten estnischen Schriftstellers Jaan Kross in der Lettischen SSR. Diverse Mitteilungen und zahlreiche Rezensionen runden diesen Band ab.
Rassenwahn und Welterlösung. Biographie
Author: Sven Fritz
Houston Stewart Chamberlain zählt zu den schillerndsten Gestalten der Epoche um 1900: Aus einer Familie britischer Kolonialoffiziere stammend, gehörte er seit den 1890er Jahren zum engsten Kreis um Cosima Wagner und die Bayreuther Festspiele.

Zur Jahrhundertwende lieferte er dem deutschen Bildungsbürgertum das Standardwerk des modernen, rassisch begründeten Antisemitismus und avancierte damit zum Star-Autor. Fortan nahm er als agiler Publizist und Einflüsterer Kaiser Wilhelms II. Einfluss auf das Zeitgeschehen und trommelte im Ersten Weltkrieg für die extreme Rechte. In den Krisen der jungen Weimarer Republik unterstützte er aktiv Hitler und die NS-Bewegung, die Chamberlain wiederum als Vordenker der NS-Ideologie verehrten und in ihm den Propheten des „Dritten Reiches“ sahen. Sven Fritz legt die bislang umfassendste Biographie dieses äußerst einflussreichen Rechtsintellektuellen vor. Dabei kann er auf Grundlage einer bisher unerreicht breiten Quellenbasis zahlreiche sicher geglaubte Forschungsbefunde korrigieren.
Dokumente zur Gründung und Frühgeschichte der Academia Theodoriana. Unter Mitwirkung von Gerhard Franke, mit Übersetzungen von Gerhard Ludwig Kneißler
Die 1614 gegründete Academia Theodoriana ist die älteste Hochschule in Westfalen. Ihre Gründungsurkunden, Statuten und weitere Texte werden hier erstmals in einer lateinisch-deutschen Edition vorgelegt.
Diese Edition der Gründungsurkunden, Statuten und weiterer Texte zur Paderborner Jesuitenuniversität macht erstmals verstreute Dokumente in deutscher Übersetzung zugänglich. Die Quellen werden ergänzt durch eine historische Einführung, durch Informationen zur überlieferten Textgestalt und Erläuterungen des Übersetzers. Aufschluss über Beweggründe zur Gründung dieser Universität im Konfessionellen Zeitalter gibt ein Panegyricus zu Ehren Fürstbischof Dietrichs von Fürstenberg, der sie gestiftet hat. Die Dokumente ermöglichen jetzt Vergleiche mit anderen (Jesuiten-)Universitäten bezüglich der Studieninhalte, der Prüfungen und hinsichtlich ihrer inneren Verfassung.
Expertise und Loyalitäten zwischen Byzanz und dem Westen (1143–1204)
Author: Leonie Exarchos
Das 12. Jahrhundert war wie kaum eine andere Zeitspanne von äußerst intensiven Kontakten und gegenseitigem Austausch zwischen Byzanz und Lateineuropa geprägt. Viele Lateiner zog es nach Konstantinopel, einige von ihnen traten dort in den Dienst des Kaisers.
Sie arbeiteten als Übersetzer, Dolmetscher, Berater oder Gesandte am Hof. Trotz ihres neuen Lebensmittelpunktes pflegten sie weiterhin Kontakte zu Teilen der lateinischen Welt, manche arbeiteten sogar gleichzeitig sowohl für den byzantinischen Hof als auch für lateinische Auftraggeber. In diesem Buch werden diese Akteure in den Blick genommen und ihr Wissen, ihr Wirken und ihr Selbstverständnis untersucht sowie die Frage ihrer Integration und ihrer Loyalitäten zwischen Byzanz und dem Westen behandelt. Dadurch wirft die Studie ein neues Licht auf diese Individuen als Experten der Zwischenräume.
The Policy of Belarusization, 1924-1929
Author: Alena Marková
The book sheds light on processes of Belarusian nation-building and identity formation during the interwar period. It provides a complete analysis of the Soviet policy of Belarusization in interwar Belarus (1924-1929).

The analysis covers issues pertaining to the formation of national identity, the incorporation of the Belarusian national language into educational and administrative spheres within the policy of Belarusization and its acceptance by the dif-
ferent strata of the multi-ethnic society in the BSSR of that period. The monograph also sheds light on the reasons for the launching and ceasing of that policy as well as on the interrelation between the Communist Party and the
Belarusian national intelligentsia.
Pastoralkonzepte, Laienpartizipation und Liturgiereform in Frankfurt am Main 1945–1971
Author: Martin Belz
Wenige Institutionen der katholischen Kirche erfuhren zwischen 1945 und dem Zweiten Vatikanischen Konzil (1962–1965) so gravierende Veränderungen wie die Pfarrei. Sie avancierte zum Zentrum der Seelsorge, zur Zelle der Katholischen Aktion und zum primären Kirchort.
In Frankfurt am Main vollzog sich dieser Wandel wie unter einem Brennglas: Seelsorger entwickelten innovative Konzepte der Pastoral, Laien engagierten sich aus dem Glauben in Kirche und Gesellschaft. Liturgische Reformen und ökumenische Aufbrüche beförderten nachhaltig ein neues Verständnis der Pfarreien als Gemeinden, denen vielfach eine Pionierfunktion im Bistum Limburg zukam. So entstand eine plurale und weltoffene Stadtkirche. Auf Basis erstmals gesichteter Quellen analysiert die Studie exemplarisch die lokalkirchlichen Transformationen bis zum Beginn der siebziger Jahre. Sie leistet damit einen essentiellen Beitrag zur Limburger Bistums- und kirchlichen Zeitgeschichte.
Die Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar thematisiert die Vielfalt an Themen, Perspektiven und Fragestellungen, die sich aus der wissenschaftlichen, pädagogischen und kuratorischen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen ergeben. Hierzu gehören insbesondere die Vorgeschichte und die Voraussetzungen der Krankenmorde wie deren langfristige Folgewirkungen sowohl im nationalen wie auch im internationalen Kontext. Die Buchreihe leistet damit einen Beitrag zur Medizingeschichte, zur Geschichte des Nationalsozialismus und zur Geschichte und Praxis unterschiedlicher Ausdrucksformen der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus nach 1945.