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International Cooperation in Exile within the Assembly of Captive European Nations, 1954–1972
The book expands the history of the Cold War to Eastern European emigrants and their networks.
The “Assembly of Captive European Nations” was a major organisation for Eastern European emigrants in the US since 1954. The cooperation of exiled politicians from nine countries opened up for them new opportunities for lobbying and publications. This book focuses on Estonian contributions to the ACEN. Besides successes, the book reveals troublesome relations with the American authorities, schisms among Europeans and extended national disputes. The ACEN was quickly forgotten after its dissolution in 1972. Based on extensive archival research, this book reflects the ACEN’s aspirations and personalities.
Kontinuitäten, Kausalitäten, Parallelitäten
Volume Editors: Jan Erik Schulte and Jörg Osterloh
Die „Euthanasie“ und der Holocaust zählen zu den größten NS-Massenverbrechen. Hier werden sie auf der Basis neuester Forschungsergebnisse miteinander in Beziehung gesetzt.

Die Zusammenhänge zwischen der nationalsozialistischen „Euthanasie“ und dem Holocaust sind noch immer nicht vollständig erforscht. Der Sammelband, zu dem namhafte Forscherinnen und Forscher beigetragen haben, beschäftigt sich mit den Beziehungen zwischen den beiden Mordprogrammen. Er benennt Kontinuitäten, Kausalitäten und parallele Entwicklungen. Dabei geht es um Themen wie Sterilisation und Krankenmord in den Konzentrationslagern, die „Aktion T4“ und die „Aktion Reinhardt“ sowie die justizielle Ahndung der Verbrechen. Die Untersuchungen erweitern unser Verständnis von den Verbrechen im Nationalsozialismus insgesamt und speziell zum Verhältnis von „Euthanasie“ und Holocaust.
Rassenwahn und Welterlösung. Biographie
Author: Sven Fritz
Houston Stewart Chamberlain zählt zu den schillerndsten Gestalten der Epoche um 1900: Aus einer Familie britischer Kolonialoffiziere stammend, gehörte er seit den 1890er Jahren zum engsten Kreis um Cosima Wagner und die Bayreuther Festspiele.

Zur Jahrhundertwende lieferte er dem deutschen Bildungsbürgertum das Standardwerk des modernen, rassisch begründeten Antisemitismus und avancierte damit zum Star-Autor. Fortan nahm er als agiler Publizist und Einflüsterer Kaiser Wilhelms II. Einfluss auf das Zeitgeschehen und trommelte im Ersten Weltkrieg für die extreme Rechte. In den Krisen der jungen Weimarer Republik unterstützte er aktiv Hitler und die NS-Bewegung, die Chamberlain wiederum als Vordenker der NS-Ideologie verehrten und in ihm den Propheten des „Dritten Reiches“ sahen. Sven Fritz legt die bislang umfassendste Biographie dieses äußerst einflussreichen Rechtsintellektuellen vor. Dabei kann er auf Grundlage einer bisher unerreicht breiten Quellenbasis zahlreiche sicher geglaubte Forschungsbefunde korrigieren.
Dokumente zur Gründung und Frühgeschichte der Academia Theodoriana. Unter Mitwirkung von Gerhard Franke, mit Übersetzungen von Gerhard Ludwig Kneißler
Die 1614 gegründete Academia Theodoriana ist die älteste Hochschule in Westfalen. Ihre Gründungsurkunden, Statuten und weitere Texte werden hier erstmals in einer lateinisch-deutschen Edition vorgelegt.
Diese Edition der Gründungsurkunden, Statuten und weiterer Texte zur Paderborner Jesuitenuniversität macht erstmals verstreute Dokumente in deutscher Übersetzung zugänglich. Die Quellen werden ergänzt durch eine historische Einführung, durch Informationen zur überlieferten Textgestalt und Erläuterungen des Übersetzers. Aufschluss über Beweggründe zur Gründung dieser Universität im Konfessionellen Zeitalter gibt ein Panegyricus zu Ehren Fürstbischof Dietrichs von Fürstenberg, der sie gestiftet hat. Die Dokumente ermöglichen jetzt Vergleiche mit anderen (Jesuiten-)Universitäten bezüglich der Studieninhalte, der Prüfungen und hinsichtlich ihrer inneren Verfassung.
Expertise und Loyalitäten zwischen Byzanz und dem Westen (1143–1204)
Author: Leonie Exarchos
Das 12. Jahrhundert war wie kaum eine andere Zeitspanne von äußerst intensiven Kontakten und gegenseitigem Austausch zwischen Byzanz und Lateineuropa geprägt. Viele Lateiner zog es nach Konstantinopel, einige von ihnen traten dort in den Dienst des Kaisers.
Sie arbeiteten als Übersetzer, Dolmetscher, Berater oder Gesandte am Hof. Trotz ihres neuen Lebensmittelpunktes pflegten sie weiterhin Kontakte zu Teilen der lateinischen Welt, manche arbeiteten sogar gleichzeitig sowohl für den byzantinischen Hof als auch für lateinische Auftraggeber. In diesem Buch werden diese Akteure in den Blick genommen und ihr Wissen, ihr Wirken und ihr Selbstverständnis untersucht sowie die Frage ihrer Integration und ihrer Loyalitäten zwischen Byzanz und dem Westen behandelt. Dadurch wirft die Studie ein neues Licht auf diese Individuen als Experten der Zwischenräume.
Die Schriftenreihe der Gedenkstätte Hadamar thematisiert die Vielfalt an Themen, Perspektiven und Fragestellungen, die sich aus der wissenschaftlichen, pädagogischen und kuratorischen Auseinandersetzung mit den nationalsozialistischen „Euthanasie“-Verbrechen ergeben. Hierzu gehören insbesondere die Vorgeschichte und die Voraussetzungen der Krankenmorde wie deren langfristige Folgewirkungen sowohl im nationalen wie auch im internationalen Kontext. Die Buchreihe leistet damit einen Beitrag zur Medizingeschichte, zur Geschichte des Nationalsozialismus und zur Geschichte und Praxis unterschiedlicher Ausdrucksformen der Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus nach 1945.
Spanienbilder deutschsprachiger Teilnehmer am spanischen Unabhängigkeitskrieg 1808-1814
Krieg und Kulturkontakt - lässt sich das zusammen denken? Damals wie heute treffen Menschen in Kriegen aufeinander, oft in für sie fremden Regionen. Wer zurückkehrt, bringt nicht nur Bilder des Krieges, sondern vielfältige Eindrücke über dort Erlebtes mit.
Von dieser Annahme ausgehend untersucht die Autorin Krieg als eine spezifische Form von Kulturkontakt. Als Beispiel dient der spanische Unabhängigkeitskrieg (1808–1814), der Vorbildfunktion für die antinapoleonischen Erhebungen im deutschsprachigen Raum hatte. Grundlage sind Zeugnisse deutschsprachiger Kriegsteilnehmer, die sowohl mit den napoleonischen Armeen als auch mit deren Gegnern den Weg auf die Iberische Halbinsel fanden. Fortschreibungen ihrer Sicht auf Spanien finden sich teilweise bis in die Gegenwart. Welche Themen, Blickwinkel und Codes sich in zwölf von ihnen verbergen, wird hier nachgespürt.
Representaciones públicas y representaciones del poder en la Antigüedad tardía y Bizancio
Mujeres imperiales, mujeres reales reúne diversas contribuciones que estudian, desde una perspectiva pluridisciplinar (con enfoques que van de lo literario a lo antropológico, pasando por lo histórico-arqueológico), la evolución del poder femenino y su expresión pública desde la tardoantigüedad hasta el período bizantino tardío.
Los trabajos aquí reunidos consideran tanto la evidencia literaria como la material (pintura y escultura, numismática, epigrafía monumental). Por su carácter interdisciplinar, esta obra permite observar desde diversos ángulos las estrategias que facultaron a estas mujeres para ejercer el poder. Con su liderazgo en las cortes imperiales y reales, las mujeres que transitan por estas páginas consiguieron trascender el papel de meras madres de emperadores y reyes para convertirse en auténticas protagonistas de la política contemporánea.
Ein Wiederaufbau, der vor dem Krieg begann
Series:  FOKUS, Volume: 1
Das Wiederaufbauprogramm des historischen Stadtzentrums von Warschau, in der Kunstgeschichte als ein einmaliges und einzigartiges Projekt wahrgenommen, war eine Collage europäischer Ideen der Architektur, Stadtplanung, Denkmalpflege, Moderne und Hygiene.
Der Wiederaufbau des gesamten historischen Viertels, wie er in Warschau nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgte, wurde von einem bis dato beispiellosen Ausmaß der Zerstörung erzwungen und bildete eine Ausnahmeerscheinung im europäischen Vergleich. Sucht man nach den ideologischen Wurzeln des Wiederaufbauprogramms der Warschauer Baudenkmale, wird ein deutlicher Fortbestand des städtebaulichen und architektonischen Gedankenguts aus der Vorkriegszeit sichtbar, welches insbesondere in den ersten Nachkriegsjahren zum Ausdruck kam. Die Idee der Kontinuität der Vorkriegstheorie und -praxis polnischer Architekten, die das Zentrum Warschaus wiederaufbauten, bildet die Hauptthese der vorliegenden Dissertation.
Established in 2010 to meet a growing international interest in Balkan studies, the Balkan Studies Library series publishes high-quality disciplinary and interdisciplinary research on all aspects of the Balkans with a focus on history, politics and culture. The region is defined here as comprising Greece, Albania, Bulgaria, Romania, Turkey and the countries of former Yugoslavia, including their imperial Ottoman and Habsburg heritage.

The series publishes monographs, collective volumes, and editions of source materials. Disciplines covered include history, anthropology, archaeology, political science, sociology, legal studies, economy, religion, literary studies, cultural studies, gender studies, film, theatre and media studies, art history, language and linguistics. The editors especially welcome comparative studies, be they comparisons between individual Balkan countries, or of (parts of) the region with other countries and regions. All submissions are subject to anonymous peer review by leading specialists.

Until Volume 27, the series was published by Brill, click here.
The series does not publish conference proceedings.