Deutsch-Polnische Erinnerungsorte

Initiiert vom Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften

Ohne Kenntnis der polnischen Geschichte lässt sich die deutsche und ohne Kenntnis der deutschen die polnische Geschichte nur unvollkommen verstehen. Als Nachbarn in Europa teilen Deutsche und Polen zudem viele Erinnerungen, die jedoch in beiden Ländern oft unterschiedliche Interpretationen und Beurteilungen erfahren – es gibt gemeinsame und getrennte Erinnerungen. Die „Deutsch-polnischen Erinnerungsorte“, das größte geisteswissenschaftliche Gemeinschaftsprojekt beider Länder, bringt die nachbarschaftlichen Beziehungsgeschichten erstmals zusammen.

130 Autoren geben in 5 Bänden Einblicke in die Erinnerungskulturen beider Länder, in ihre Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Napoleon und Rosa Luxemburg, Flucht und Vertreibung, das Jahr 1989, Solidarnosc und der Kreisauer Kreis, Preußen und die Oder-Neiße-Linie, Tannenberg und Maximilian Kolbe, Jazz und Polski Fiat sind nur einige der historischen Bezugspunkte aus denen sich neue, erhellende Perspektiven auf die Geschichte beider Länder ergeben.

Das Werk ist abgeschlossen.

 

"Die Herausgeber, Robert Traba, langjähriger Leiter der Vertretung der Polnischen Akademie der Wissenschaften in Berlin, und der Oldenburger Historiker Hans Henning Hahn, sowie ihre Mitarbeiter haben somit einen fundamentalen Beitrag zur deutsch-polnischen Verständigung geleistet, eine grandiose Pionierleistung." (Thomas Urban, Süddeutsche Zeitung, Februar 2016)

 

 

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