Schreiben wie ein Toter

Poetologisch-theologische Analysen zum deutschsprachigen Werk des israelisch-jüdischen Dichters Elazar Benyoëtz
1. Aufl. 2007, 270 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-506-76385-3
Sonderpreis
EUR 17.90 / CHF 22.90
erschienen in der Reihe:

Informationen zum Buch

Der israelische Dichter Elazar Benyoëtz (geb. 1937 in Wiener Neustadt) gilt als der bedeutendste zeitgenössische Aphoristiker deutscher Zunge und als legitimer Erbe von Georg Christoph Lichtenberg, Karl Kraus und Elias Canetti. Mit der vorliegenden Arbeit rücken nun erstmals die theologischen Aspekte seines Werks in den Fokus der Aufmerksamkeit, ohne dass dabei die germanistischen Überlegungen aus dem Blick geraten.
Angesichts der eigenen Lebensgeschichte spielen für Benyoëtz die Schoa und der Tod eine große Rolle. Der jüdische Autor verbindet die menschliche Kontingenz und Kreatürlichkeit mit dem biblischen Schöpfungsgedanken: Adam und Eva, Abraham und Kohelet, Jona und das Johannesevangelium werden ihm ebenso zu Referenzpunkten wie die deutsch-jüdische Literatur. Das vorliegende Werk zeichnet diese Themen und Motive mit großer Souveränität und Leichtigkeit systematisch nach und gibt sie für die christliche Theologie zu bedenken. Für den jüdisch-christlichen Dialog wird diese Arbeit einen wichtigen, weiterführenden Impuls bedeuten.

Für seine hervorragende wissenschaftliche Leistung wurde der Autor 2007 mit dem Preis der Universitätsgesellschaft Bonn ausgezeichnet!

Newsletter Abonnement

Zugeschnitten auf Ihre persönlichen Interessen informiert Sie unser Newsletter regelmäßig über unsere Neuerscheinungen aus den von Ihnen gewählten Fachbereichen.

Newsletter abonnieren!