Katholische Glaubenswelt

Wahrheit und Gestalt. Mit einem Interview mit Papst Benedikt XVI.
1. Aufl. 2008, 292 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-506-76563-5
EUR 34.90 / CHF 42.60 Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

Informationen zum Buch

Papst Benedikt XVI. schätzte Leo Kardinal Scheffczyk (1920–2005) als Freund und herausragenden Theologen, mit dem er sich in theologischer Geschwisterlichkeit verbunden fühlte.

 

In den Grundmaximen ihrer Theologie standen sich beide sehr nahe. Wenn Papst Benedikt von einer »Diktatur des Relativismus« spricht, die »nichts als endgültig« anerkenne und deren »letzter Maßstab nur das eigene Ich und dessen Wünsche« sei, versteht auch Scheffczyk Pluralismus und Liberalismus als große Herausforderung des Glaubens, worin sich die Objektivität der katholischen Wahrheit zu bewähren hat und sich zugleich bewähren kann. In diesem Denken steht Scheffczyk im geistigen Kraftfeld gemeinsam mit Männern wie Papst Benedikt und Kardinal Newman.

 

Das kompakte Buch, das hier in durchgesehener Neuauflage vorgelegt wird, nimmt im Denken Scheffczyks eine markante Schlüsselstellung ein und darf zweifellos als ein Vermächtnis des Kardinals angesehen werden. Er geht darin von der Konkretheit des Katholischen aus, um so das Wesen des Christentums zu ermitteln.

 

Als Theologe von Weltrang bietet Scheffczyk einen fundierten, umfassenden und zuverlässigen Leitfaden für jeden, der der Eigenart des katholischen Christentums gründlich auf die Spur gehen will. Die argumentative Vorgehensweise offenbart eine Meisterschaft in einem Dialog, der an inhaltlichem Profil orientiert ist, und lenkt – nicht ohne Selbstkritik an der Erscheinungsweise der eigenen Konfession – den Blick auf jene Unterscheidungen, die gerade im heutigen Kontext für eine solche Profilierung nötig sind. Es handelt sich um ein in seiner Art bislang einzigartiges Buch, das unabdingbar ist für jeden, der das typisch Katholische im pluralistischen Kontext des Gegenwartsbewusstseins ernsthaft konfrontieren will.

 

Mit diesem epochalen Werk wird ein großartiges Zeugnis für das Katholische wieder zugänglich gemacht, das an seiner Aktualität und Relevanz nichts ein-gebüßt hat. Fast möchte man behaupten, der Pontifikat Papst Benedikts habe ihm neuerlich Bedeutung verschafft.

 

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