Himmlers Forscher

Wehrwissenschaft und Medizinverbrechen im "Ahnenerbe" der SS
1. Aufl. 2014, 415 Seiten, 3 Grafiken, 21 s/w Abb., Festeinband
ISBN: 978-3-506-76657-1
EUR 46.90 / CHF 57.20 Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

Informationen zum Buch

Im Nürnberger Ärzteprozess wurde Wolfram Sievers für die unter seiner Verantwortung im Institut für wehrwissenschaftliche Zweckforschung begangenen Medizinverbrechen zum Tode verurteilt. Nun liegt erstmals eine Gesamtdarstellung dieser zum »Ahnenerbe« der SS gehörenden Einrichtung vor.
Nahezu ausschließlich auf der Grundlage von Archivquellen aus aller Welt rekonstruiert der Autor die Arbeit aller Bereiche des Instituts für wehrwissenschaftliche Zweckforschung. Dabei werden nicht nur bisher unbekannte Abteilungen vorgestellt, sondern auch zahlreiche weitere neue Erkenntnisse präsentiert: Die bislang ungeklärte Identität der Opfer von Kampfstoff-Versuchen wird ebenso aufgedeckt wie die Beteiligung des Instituts an der Entwicklung von B- und C-Waffen oder die Aneignung von Immobilien teils prominenter Vorbesitzer. Das akribisch recherchierte Buch führt in die Welt der SS-Forscher und ihrer Zielsetzungen. Gleichzeitig wird ein plastisches Beispiel dafür gegeben, wie es einem ehrgeizigen und opportunistischen Wissenschaftsmanager durch die Kooperation mit Himmler gelang, dass sein Forschungsinstitut noch in der Endphase des Krieges weiter expandieren konnte.

Pressestimmen

Die WELT, 04.06.2018

Eine Gedenktafel an der Berliner Dienstvilla von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier erinnert an die jüdischen Vorbesitzer, die ihr Haus 1933 unter dem Druck der Machtübernahme durch die Nazis verkaufen mussten. Die Erinnerungsinitiative, welche zur Aufstellung der Gedenktafel führte, wurde durch die Recherchen des Historikers Julien Reitzenstein ausgelöst.

Den vollständigen Bericht über die Enthüllung der Gedenktafel finden Sie hier.


 

 

Die WELT, 01.11.2014

"Die SS war aber viel mehr als ein polizeiliches Terrorinstrument, sie war Wirtschaftsunternehmen sowie Wissenschaftsorganisation, skrupellos und menschenverachtend auch hier. Der in Halle lehrende Historiker Julien Reitzenstein stellt in seinem Buch „Himmlers Forscher“ diesen öffentlich weitgehend unbekannten Umstand unter Zuhilfenahme einer Vielzahl teilweise unbekannter oder bisher nicht beachteter Quellen detailliert dar." -

Die vollständige Besprechung finden Sie hier.


 

 

Deutschlandfunk, 22.09.2014

"Der Straßburger Historiker Julien Reitzenstein hat nach akribischem Quellenstudium erstmals die Personal- und Organisationsstruktur der SS-Forschungseinrichtung mit sämtlichen Abteilungen rekonstruiert. Seine Studie bietet profunde Einblicke in das Denken und Handeln ehrgeiziger Wissenschaftler, die häufig ohne Rücksicht auf ethische Standards vorgingen." - Otto Langels

Die vollständige Besprechung finden Sie hier.


 

 

Fränkischer Tag, 19.09.2014

"Reitzenstein hat ein präzise recherchiertes Buch vorgelegt, das höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen genügt. Dazu ist das Buch packend geschrieben und gut verständlich." -

Die vollständige Besprechung finden Sie hier.


 

 

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