Die Freiburger Kreise

Akademischer Widerstand und Soziale Marktwirtschaft
1. Aufl. 2014, 284 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-506-76953-4
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Informationen zum Buch

Akademischer Widerstand ist weniger leicht zu greifen als politischer oder militärischer Widerstand. Doch es gab ihn. Den Freiburger Professoren kommt dabei besondere Bedeutung zu: Ihr Wirken reicht weit in die Nachkriegszeit hinein. Die »Freiburger Schule« der Nationalökonomie stand nicht nur in Verbindung mit Goerdeler und Bonhoeffer, von ihr führen auch verschlungene Wege zur Sozialen Marktwirtschaft der Bundesrepublik.
Die Freiburger Kreise standen lange im Schatten der zeitgeschichtlichen Forschung. Die Gründe liegen in der Sache selbst. Akademischer Widerstand funktioniert anders als militärisch-politischer Widerstand; daher verbindet sich mit den Freiburger Kreisen auch kein Bild offener Widerstandsaktionen (wie die Flugblattaktionen der »Weißen Rose«) oder eines Attentats (wie beim 20. Juli). Dennoch war die ökonomische Beratung Goerdelers durch die Freiburger und die theologisch-historische Denkschrift für Bonhoeffer (Redaktion: Gerhard Ritter) historisch von großer Bedeutung; sie muss als »Sorge danach« neben die Dokumente des Kreisauer Kreises gestellt werden.
Aus unerschlossenem Quellenmaterial und Erinnerungen der Nachfahren entsteht im vorliegenden Buch eine Nahaufnahme vom Wirken des Akademischen Widerstandes im »Dritten Reich« – und zugleich ein Bild dessen, was von der Freiburger Schule der Nationalökonomie nach dem Krieg in der Sozialen Marktwirtschaft auf- und fortlebte.

Pressestimmen

PW-Portal für Politikwissenschaft, 16.10.2014

Diese enorme Bedeutung des Freiburger Kreises im jeweiligen historischen Kontext nachzuweisen und darzustellen und deren Kontinuität in Wissenschaft und Politik aufzuzeigen, ist in diesem Band eindrucksvoll gelungen.

Hier gelangen Sie zur Rezension.

Deutschlandradio Kultur, 19.07.2014

Hans Maier im Gespräch mit Maike Albath. Hier kommen Sie zum Beitrag bei Deutschlandradio Kultur.

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