Juli 1914

Eine Bilanz. Mit einem Anhang:
50 Schlüsseldokumente zum Kriegsausbruch
1. Aufl. 2014, 362 Seiten, 1 s/w Abb., Festeinband
ISBN: 978-3-506-77592-4
EUR 36.90 / CHF 45.00 Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

Informationen zum Buch

Verständlicher, sachkundiger und kompakter kann man sich über die Katastrophe von 1914 kaum informieren: Gerd Krumeich fasst in diesem Buch den Wissensstand zur Vorgeschichte und zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs zusammen.

Der Autor verfolgt die Krisenlage vor 1914, die Eskalation und das Scheitern diplomatischer Lösungsversuche und informiert über den aktuellen Forschungsstand zur immer wieder gestellten Kriegsschuldfrage. 50 Schlüsseldokumente aus nicht leicht zugänglichen Aktenpublikationen werden im Wortlaut abgedruckt und erläutert.

So können auch Nicht-Spezialisten die Hauptstränge der Ereignisse, die Vorstellungen und Denkhorizonte der damals verantwortlichen Staatsmänner und Militärs nachvollziehen. Niemand von ihnen ahnte oder wollte 1914 den Krieg, wie er 1916 vor Verdun und an der Somme grausame Realität wurde. Insofern lehrt dieses Buch auch, welche unwägbaren Gefahren jeder als begrenzbar gedachte Krieg mit sich bringt.

Pressestimmen

Darmstädter Echo, 26.07.2014

Das wichtigste, am besten recherchierte und strukturierte Buch zum Verlauf der Juli-Krise hat Gerd Krumeich mit „Juli 1914 – Eine Bilanz“ [...] geschrieben. Hier können Sie sich die Bücherschau online durchsehen.

Deutschlandfunk, 25.07.2014

Der Weg in den Krieg: Gerd Krumeich im Gespräch mit dem Deutschlandfunk. Hier können Sie es nochmals nachlesen.

Aaachener Zeitung, 02.07.2014

Dieses dramatische Ringen und teilweise hysterische Schwanken stellt Krumeich souverän, detailliert und abwägend dar. Da braucht man keine erfundenen Krimis zu lesen – das ist ein authentischer. (Peter Pappert)

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 23.06.2014

Krumeich weckt die Neugier des Lesers, wenn er fragt: „Warum war der Papst so unglücklich?“ oder „Wer waren die Dicke Berta und der Lange Max?". (Rainer Blasius)

Hier können Sie die vollständige Rezension lesen.

ZDF Aspekte, 06.06.2014

Wer trägt Schuld am Ausbruch des Ersten Weltkriegs? Gerd Krumeich gibt Antwort bei ZDF-Aspekte.

taz.de, 28.03.2014

Gerd Krumeich widerspricht Christopher Clark, der die Deutschen von der Verantwortung für den Ersten Weltkrieg freispricht. Hier können Sie den Text bei taz.de lesen.

Merkur Nr. 778, März 2014, 27.03.2014

Will man Clarks Befund noch einmal mit den Untersuchungen eines der ausgewiesensten Kenner der Weltkriegsgeschichte abgleichen, dann ist Gerd Krumeichs aktueller Blick auf den Juli 1914 eine sinnvolle Ergänzung (Thomas Speckmann)

Schwäbische Zeitung, 18.03.2014

Gerhard Krumeich im Gespräch mit der Schwäbischen Zeitung. Hier können Sie das Interview nachlesen.

Die Welt, 24.02.2014

Hier können Sie die vollständige Rezension nachlesen.

Badische Zeitung, 03.01.2014

Hier können Sie das Interview nachlesen.

MDR Figaro, 05.12.2013

Die Verantwortung Deutschlands im Ersten Weltkrieg - Gerd Krumeich im Gespräch mit Stefan Nölke bei MDR Figaro. Hier können Sie den Beitrag nochmals nachlesen und -hören.

SWR2 Forum, 02.12.2013

Wie kam es zum Ersten Weltkrieg? Welche Auswirkungen hatte die Julikrise 1914? Gerd Krumeich spricht mit Christopher Clark und Ernst Piper im SWR2-Forum.

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