Die Teilung der staatlichen Gewalt

1. Aufl. 2013, 88 Seiten, Leinen mit Schutzumschlag
ISBN: 978-3-506-77890-1
EUR 20.90 / CHF 26.50 Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands
erschienen in der Reihe:
Band: 15

Informationen zum Buch

Eine Gesellschaft, in der die Garantie der Rechte nicht gesichert und die Gewaltenteilung nicht festgelegt ist, hat keine Verfassung. Die französische Menschenrechtserklärung von 1789 bringt damit den Anspruch, der mit dem Grundsatz der Gewaltenteilung verbunden ist, konzentriert zum Ausdruck.


Auch in der Folgezeit setzte sich das Pathos ungebrochen bis in das 20. Jahrhundert hinein fort. In den Anfangsjahren des Grundgesetzes umgab die staatliche Gewaltenteilung zivilreligiöses Pathos, und noch bis in die sechziger Jahre hinein wird Gewaltenteilung als Inbegriff jeder modernen Verfassungsstaatlichkeit und eine der großen Konstanten in den freiheitlich-rechtsstaatlichen Ordnungen der Neuzeit gesehen: als ein überzeitliches Phänomen, und als eine nicht zu bezweifelnde Wahrheit. Die Einlösung dieses universellen Anspruchs fällt allerdings schwer.

Newsletter Abonnement

Zugeschnitten auf Ihre persönlichen Interessen informiert Sie unser Newsletter regelmäßig über unsere Neuerscheinungen aus den von Ihnen gewählten Fachbereichen.

Newsletter abonnieren!