Rotkreuzschwestern

Ihr Einsatz im mobilen Sanitätsdienst der Wehrmacht 1939-1945
1. Aufl. 2016, 525 Seiten, 29 s/w Tab., Festeinband
ISBN: 978-3-506-78257-1
EUR 59.00 / CHF 72.00 Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands
erschienen in der Reihe:
Band: 93

Informationen zum Buch

Die Tätigkeit der Rotkreuzschwestern in den Sanitätseinheiten der Wehrmacht, bei den Flugbereitschaften sowie in den Lazarettzügen und auf den Lazarettschiffen wird in diesem Band erstmals umfassend untersucht.
Ludger Tewes analysiert die Erfahrungen der Schwestern in den Kriegslazaretten, ihre Gefährdung in den Zonen hinter den Schlachtfeldern und die Bedingungen ihrer Gefangenschaft in den Händen der Westalliierten und der Roten Armee anhand der Vorgangsakten und der schriftlichen Äußerungen der Frauen. Hinsichtlich der Geschlechterrollen bedeutete die Arbeit der Schwestern mit Ärzten und Sanitätern der Wehrmacht eine fachliche und menschliche Herausforderung in extremer Lage und in ungewohnter Umgebung. Viele Schwestern emanzipierten sich angesichts großen Personalmangels im Sanitätsdienst der Wehrmacht durch die situative Übernahme verantwortungsvoller zusätzlicher Arbeitsaufgaben. Die Ideale des Internationalen Roten Kreuzes in Genf fielen keineswegs mit den Idealen der deutschen Rotkreuzschwestern unter dem Hakenkreuz zusammen. Der humanitäre Einsatz der Schwestern im Vernichtungskrieg galt nur den deutschen Soldaten und muss zugleich als effiziente Hilfestellung zur Verlängerung der Kampfhandlungen bis 1945 bewertet werden.

Pressestimmen

FAZ, 20.12.2016

Die in Tewes‘ Buch geschilderten Eindrücke bilden „Mosaiksteine zu einer Erfahrungsgeschichte des Zweiten Weltkriegs, speziell aus weiblicher Perspektive“ (Christiane Liermann)

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