Albanische Muslime in der Waffen-SS

Von »Großalbanien« zur Division »Skanderbeg«
1. Aufl. 2016, 346 Seiten, 21 s/w Abb., Festeinband
ISBN: 978-3-506-78436-0
EUR 39.90 / CHF 48.70 Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands
erschienen in der Reihe:
Band: 96

Informationen zum Buch

Die Rekrutierung muslimischer Albaner für die Waffen-SS auf dem Gebiet des heutigen Kosovo ist eine historische Tatsache, die man zunächst kaum glauben kann. Bis heute wird dieses brisante Thema emotional diskutiert, insbesondere von Serben, Kosovaren und Albanern.

Der Balkan wird in Darstellungen zum Zweiten Weltkrieg nur selten berücksichtigt. Benito Mussolini machte aus dem kleinen Balkanstaat Albanien eine italienische Kolonie, die er wirtschaftlich ausbeuten und militärisch als Brückenkopf gegen den Osten nutzen konnte. Nach Hitlers Balkanfeldzug 1941 wurde der Kosovo unter den Achsenmächte aufgeteilt: Italien erhielt Mittel- und Südkosovo, die zusammen mit Albanien zu »Großalbanien« vereint wurden, während der Nordkosovo unter deutsche Militärherrschaft kam. Auch die Deutschen hegten vielerlei Absichten: Einerseits sollten wichtige Rohstoffvorkommen in deutschen Besitz gebracht werden, andererseits versuchten sie, Soldaten zu rekrutieren, um die durch den Russlandfeldzug entstandenen enormen Verluste auszugleichen. Höhepunkt war der Aufbau der 21. Waffen-Gebirgs-Division der SS »Skanderbeg«.

Pressestimmen

FAZ, 07.02.2017

Aufmerksamkeit verdiene die Autorin vor allem deshalb, weil sie dem "politischen und gesellschaftlichen Kontext nachgeht, in dem die 'Skanderbeg' agierte".

 


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