Posthumanistische Pädagogik

Beiträge zu einer poststrukturalistischen Erziehungswissenschaft
1. Aufl. 2017, ca. 320 Seiten, kart.
ISBN: 978-3-506-78615-9
ca. EUR 49.90 / CHF 60.90 (Titel noch nicht erschienen!) Portofreie Lieferung innerhalb Deutschlands

Informationen zum Buch

Der Humanismus hat seine praktische Geltungskraft und seine theoretischen Begründungsansprüche verloren. An seine Stelle sind heute transhumanistische Technophantasien einer Überwindung des Menschen durch seine Symbiose mit der Maschine getreten. Das Buch nimmt die Herausforderungen des Transhumanismus auf und reflektiert ihre Bedeutung für das pädagogische Selbstverständnis und die Theorieentwicklung aus einer poststrukturalistischen Perspektive.
Seit Marx, Nietzsche und Freud ist der Humanismus einer radikalen Kritik unterzogen worden; Nietzsches Begriff des
Übermenschen war dabei einer der wenigen Versuchen Menschenbildung jenseits seines humanistischen Verständnisses zu denken. Die hier versammelten Beiträge haben nicht den Anspruch etwas an die Stelle des Humanismus zu setzen. Vielmehr erkunden sie explorativ das neue Problemfeld zwischen Anti-, Post- und Transhumanismus, welches sich nach den »Enden des Menschen« aufgetan hat. In diesem kommen verschiedene Diskurse zusammen, die u. a. Menschen in evolutionär fortgeschrittener Symbiose mit seinen Maschinen denken.

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