Oswald von Nell-Breuning SJ

Aufbrüche der katholischen Soziallehre in der Weimarer Republik
1. Aufl. 2018, 532 Seiten, 2 s/w Grafiken, 1 s/w Tab., Festeinband
ISBN: 978-3-506-78795-8
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Informationen zum Buch

Welche Aufbrüche erlebte die katholische Soziallehre in der Weimarer Republik? Welche Rolle spielte sie in den Formierungsprozessen des Wohlfahrtsstaates? Die erste umfassende Aufarbeitung des wirtschafts- und sozialpolitischen Frühwerks des Jesuiten Oswald von Nell-Breuning gibt Antworten auf diese Fragen.

Nell-Breuning (1890–1991), der „Nestor der katholischen Soziallehre“, gehört zu den prägenden Intellektuellen der Bundesrepublik. Wenig bekannt ist dagegen, dass er bereits in den 1920er Jahren eine führende Rolle in den Auseinandersetzungen um das deutsche Wirtschafts- und Sozialmodell einnahm. Nachdem der Katholizismus ohne nennenswerten theoretischen Support in die Weimarer Republik ,hineingestolpert‘ war, modernisierte Nell-Breuning zusammen mit seinen solidaristischen Mitstreitern die katholische Soziallehre. Dabei entfaltete er zentrale politische Perspektiven, die insbesondere nach 1945 erhebliche Bedeutung erlangten. Das Buch wirft nicht nur ein Licht auf Nell-Breunings Lebensweg und die Arbeitszusammenhänge der Weimarer Zeit, sondern dürfte auch für die normativen Diskussionen um das Profil und die Legitimität des deutschen Wohlfahrtsstaates von besonderem Interesse sein.

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