Search Results

You are looking at 1 - 8 of 8 items for :

  • Author or Editor: Dietrich Benner x
  • Search level: All x
Clear All
Instrumente zur Qualitätssicherung im Bildungswesen. Chancen und Grenzen - Beispiele und Perspektiven
Editor:
Der Band führt in die aktuelle Diskussion über die schulreformerische und didaktische Bedeutung von Bildungsstandards ein und reflektiert Chancen und Grenzen der Wende von der Input- zur Outputsteuerung des Bildungssystems. Er stellt Beispiele aus der Entwicklung reflexiver domänenspezifischer Kompetenzmodelle für moralisch-evaluative, ästhetisch-expressive und religiöse Lernbereiche vor und lenkt den Blick auf internationale Entwicklungstrends im Bereich des Mathematikunterrichts und der beruflichen Bildung. Die in ihm präsentierten Überlegungen zu einer umfassenden Qualitätssicherung im Bildungswesen gehen auch auf Fragen der Aus- und Weiterbildung von Lehrern ein und orientieren sich an der Idee einer gemeinsamen Grundbildung.
Studien zur Bildungstheorie, systematischen Didaktik und Bildungsforschung
Author:
Der Band behandelt bildungstheoretische Themen, die im Schnittpunkt von Allgemeiner Pädagogik, systematischer Didaktik und empirischer Bildungsforschung liegen.
Nach grundlagentheoretischen Überlegungen, die an Platons Höhlengleichnis anknüpfen, Zusammenhänge von Aufklärung, Bildung und Politik diskutieren und Formen des Wissens in der Wissensgesellschaft unterscheiden im ersten Teil, unter-sucht der zweite Teil allgemeine Zusammenhänge von Bildung, Wissenschaft und Kompetenz. Im dritten Teil werden forschungsbezogene Fragen nach übergreifenden Ordnungen des Unterrichts sowie Konzepte für den moralisch-evaluativen Bereich diskutiert, welche in der Entwicklung moralischer und religiöser Kompetenzen unverzichtbare Aufgaben öffentlicher Erziehung und Unterweisung erkennen.
Nur einem bildsamen Wesen kann ein Gott sich offenbaren
Author:
In seiner Bildsamkeit ist der Mensch ein Abbild der schöpferischen Kraft Gottes. In welchem Zusammenhang stehen dann Bildung und Religion? Inwiefern sollte Religion Bestandteil öffentlicher Erziehung und Bildung sein? Welche Relevanz hat der schulische Religionsunterricht heute?
Zu diesen Fragen thematisiert der vorliegende Band das Verhältnis von Pädagogik, Theologie und Religionspädagogik, indem er Grundbegriffe und Basistheorien erläutert sowie Zusammenhänge zwischen der pädagogischen Grundtatsache menschlicher Bildsamkeit und dem theologischen Begriff einer göttlichen Ebenbildlichkeit des Menschen aufzeigt. Ebenso werden bildungs- und religionspolitische Fragen im Kontext einer angemessenen Institutionalisierung von Religionsunterricht an öffentlichen Schulen diskutiert. Gemeinsames Ziel aller Beiträge ist es, die Entwicklung einer durch schulischen Religionsunterricht geförderten religiösen Kompetenz als Teil öffentlicher Erziehung und Bildung auszuweisen.
Author:
Editors: and
Contributor:
Angesichts krisenhafter Entwicklungen im globalen Ausmaß nimmt Helmut Peukert eine Neubestimmung des Bildungsbegriffs vor, die sich von der Sorge um eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen leiten lässt.
Jede nachwachsende Generation steht vor der Frage, ob die bestehende Lebensform für sie zukunftsfähig ist. Diese Frage hat sich aufgrund der Auflösung bisheriger Deutungs- und Orientierungsmuster infolge der sich ständig beschleunigenden Modernisierung zugespitzt. Daher bedarf es dringlich der intergenerationellen Suche nach neuen Weisen des Zusammenlebens und eines nachhaltigen Umgangs mit der Mitwelt. Nicht zuletzt Erziehung und Bildung stehen vor der Herausforderung, zu einem dafür notwendigen Bewusstseinswandel beizutragen. Als grundlegende Leitorientierung dafür kristallisiert sich eine »Ethik intersubjektiver Kreativität im Horizont universaler Solidarität« heraus.
Versuch einer empirisch, bildungstheoretisch und religionspädagogisch ausgewiesenen Konstruktion religiöser Dimensionen und Anspruchniveaus
Wie lässt sich religiöse Kompetenz im öffentlichen Bildungssystem definieren, wie mit Blick auf den evangelischen Religionsunterricht messen?
Diesen Fragen sind zwei interdisziplinäre Forschungsprojekte an der Humboldt-Universität zu Berlin nachgegangen. Ihre Ergebnisse werden hier erstmals umfassend vorgestellt. Spätestens seit dem sogenannten PISA-Schock fragen Erziehungswissenschaftler und Bildungspolitiker, wie die Qualität des deutschen Bildungssystems angehoben werden kann. Die Kultusministerkonferenz hat die Entwicklung von Bildungsstandards in Auftrag gegeben. Diese werden jedoch nur hilfreich sein, wenn sie die fachspezifischen Kompetenzen mit bildungstheoretisch und bereichsdidaktisch fundierten Modellen empirisch abgesichert erfassen. Modelle, die diesen Ansprüchen genügen, sind weitgehend noch ein Desiderat. Der Band stellt eine für den Religionsunterricht an öffentlichen Schulen ausgearbeitete und am Beispiel des evangelischen Religionsunterrichts konkretisierte Konzeption vor und gibt Einblicke in die Entwicklung eines Instruments, das religiöse Kompetenz zu messen erlaubt.
Theorien und Konzepte moralischer Erziehung und Bildung und ihre Beziehungen zu Ethik und Politik
Welche Bedeutung haben positive und negative Moralität für die Erziehung im Spannungsfeld von Bildung, Moral und Politik tatsächlich?
Abstimmungsprobleme zwischen pädagogischen, moralischen und politischen Handlungskonzepten gibt es auch noch in neuzeitlichen und modernen Diskursen über Bildung, Moral und Politik. Thema sind dort theorie- und problemgeschichtliche Grundlagenfragen einer Ausdi-ferenzierung moralischer Kompetenz in die Teilkompetenzen moralischer Grundkenntnisse, Urteils- und Handlungsentwurfskompetenz. Das Ziel ist ein Modell und Instrument für die Beschreibung und Erfassung moralischer Kompetenzen von Jugendlichen, die den Ethik-Unterricht oder andere Unterricht-fächer des moralisch-evaluativen Bereichs besuchen.
Der Berliner Ansatz zur Konstruktion und Erhebung ethisch-moralischer Kompetenzniveaus im öffentlichen Erziehungs- und Bildungssystem mit einem Ausblick auf Projekte zur ETiK-International
Ethisch-moralische Kompetenz ist ein unverzichtbarer Bestandteil öffentlicher Bildung und als solcher auf eine Thematisierung im öffentlichen Erziehungssystem angewiesen. Ein international validiertes Testinstrument erlaubt es, ethisch-moralische Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern am Ende der Sekundarstufe I sowie in der gymnasialen Oberstufe in den Teilkompetenzen ethisch-moralische Grundkenntnisse, Urteils- und Handlungsentwurfskompetenz zu messen. Ausführlich wird über pädagogische und bildungswissenschaftliche Grundlagen des Ansatzes, die Entwicklung von Testaufgaben, Pilotierungs- und Validierungsstudien und die Herausarbeitung von Anforderungsniveaus und Kompetenzstufen berichtet. Der Band präsentiert da- rüber hinaus Studien zur internen Schulevaluation und zur Internationalisierung des Ansatzes. Er wendet sich an Studierende sowie Lehrende des Faches Ethik oder vergleichbarer Fächer, an Fachdidaktiker für Philosophie und Ethik, an Forscher im moralisch-evaluativen Bereich, Schulbuchautoren, Landesinstitute und öffentliche Bildungsverwaltungen.
Herausgeforderte Identität
Worin besteht das „Katholische“ einer katholischen Schule? Das religiös-konfessionelle Label in Bezug auf Bildung und Erziehung als Hauptanliegen von Schule adäquat zu füllen, ist mit Blick auf die gesellschaftlichen Veränderungen und die verschiedenen Akteursebenen eine schwierige Aufgabe. Die Schulen müssen sowohl kirchliche als auch staatliche Ansprüche erfüllen und sehen sich nicht zuletzt Erwartungen von Schüler_innen, Lehrer_innen und Eltern gegenüber. Der Band will einen Austausch zwischen Theorie und Praxis anregen und Verbindungen zwischen den überlappenden Handlungsfeldern von Schule, Kirche und Erziehungssystem reflektieren. Die Programmatik katholischer Schulen wird aus religionspädagogischer Perspektive und aus der Sicht der Schulforschung analysiert und anhand von Praxisbeispielen auf den Prüfstand gestellt.