Search Results

Studien über die Rolle Bismarcks in der Außen- oder Innenpolitik gibt es zuhauf, Arbeiten, die sich mit dessen wirtschaftspolitischen Auffassungen beschäftigen, sind hingegen eher selten. Gleichwohl war das Interesse Bismarcks an wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen groß.
Die Arbeiten an der Neuen Friedrichsruher Ausgabe seiner Werke zeigten: Auf Grundlage vorgelegter Referentenentwürfe hat sich Bismarck selber in die komplizierte Materie eingearbeitet, Entscheidungen vorbereitet und getroffen. Angesichts dieses Befundes lag es für die Otto-von-Bismarck-Stiftung nahe, sich mit dem Verhältnis zwischen Bismarck und der Wirtschaft zu beschäftigen. Die Ergebnisse dieser Tagung von 2010 werden hiermit vorgelegt.
Abteilung IV - Gedanken und Erinnerungen
Der hier vorgelegte Band »Gedanken und Erinnerungen« bildet die Abteilung IV der »Neuen Friedrichsruher Ausgabe«. Diese Edition der Schriften, Reden, Gespräche und Memoiren Otto von Bismarcks löst die zwischen 1924 und 1935 veröffentlichten »Gesammelten Werke« – bald »Friedrichsruher Ausgabe« genannt – ab. Die »Neue Friedrichsruher Ausgabe « enthält eine Fülle neuer, bisher ungedruckter Dokumente aus der Zeit vor und nach 1871. Zugleich berücksichtigt die Auswahl der Dokumente Themenfelder und Fragestellungen, die vor Jahrzehnten noch gar nicht ins Blickfeld des historischen Interesses getreten waren. Über die Einrichtung der Edition unterrichtet ein Vorwort, das jedem Band der Reihe vorangestellt wird. Diese neue Ausgabe der »Gedanken und Erinnerungen« enthält den anhand der Originalvorlagen sorgfältig überprüften Text der Memoiren Otto von Bismarcks. Lese- und Schreibfehler aller bisheriger Editionen wurden beseitigt. Darüber hinaus finden sich im Anhang fünf erstmals publizierte umfangreiche Denkschriften Herbert von Bismarcks. Diese ermöglichen einen tiefen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Memoiren. Zahlreiche Sachanmerkungen erleichtern dem Leser zugleich die Lektüre
Von Metternich bis Helmut Schmidt
Der Wandel von Politik und Gesellschaft seit der Französischen Revolution und die damit einhergehende Notwendigkeit, das eigene Handeln gegenüber der Öffentlichkeit zu rechtfertigen, hatte erhebliche Auswirkungen auf das Handeln vieler Politiker. Die Beiträge nehmen in den Blick, wie z. B. Otto von Bismarck, Franz von Papen, Konrad Adenauer, Helmut Schmidt oder Michail Gorbacˇëv mit dem Verlust des Amtes umgingen und wie sie versuchten, auf die Politik weiterhin direkt oder indirekt Einfluss auszuüben.
Festschrift für Stig Förster zum 65. Geburtstag
Diese Festschrift ist dem Historiker Stig Förster gewidmet, der sich insbesondere in der modernen Militärgeschichte und der Imperialismusforschung einen Namen gemacht hat.
Mit der Betonung globaler Prozesse und dem Einbezug außereuropäischer Akteure nahm Förster bereits zu Beginn der 1990er Jahre einige der Kernelemente der Globalgeschichte vorweg. In diesem Band werden seine beiden Forschungsgebiete durch namhafte Autorinnen und Autoren zusammengebracht. Im Zentrum stehen Kriege und Machtkonflikte in ihren globalen Dimensionen. Diese werden nicht nur als Auseinandersetzungen zwischen Staatsoberhäuptern und ihren Armeen verstanden, sondern in ihrem jeweiligen gesellschaftlichen Umfeld situiert.
Wege ins Unbekannte
Die Frage, ob der Erste Weltkrieg letztlich vermeidbar gewesen wäre oder ob die Welt unaufhaltsam in die Katastrophe trieb, ist fast so alt wie dieser Krieg selbst.
Der Band widmet sich schlaglichtartig Fragen nach der Einstellung der herrschenden Eliten zum Krieg, der öffentlichen Meinung von Männern und Frauen sowie den kollektiven Mentalitäten in den kriegführenden Nationen. Eine vergleichende Zusammenschau der gesellschaftlichen Erwartungen, Hoffnungen, Ängste sowie die Selbst- und Fremdwahrnehmungen soll außerdem dazu beitragen, den Blick auf die Umstände und Folgen des Kriegsausbruchs in Europa zu lenken. Zugleich bietet er eine Analyse der neuesten Forschungsergebnisse zur Geschichte des Ersten Weltkriegs und bettet sie kulturhistorisch in die Umstände des Jubiläumsjahres 2014 ein.
Krieg im Spannungsfeld von Politik, Ideologie und Gesellschaft
Die Festschrift zu Ehren des Militärhistorikers Bernd Wegner versammelt Aufsätze und Essays von Freunden und Kollegen, die sich im Kern mit Krieg und Gewalt in der Neuzeit im breiten Spannungsfeld von Politik, Ideologie und Gesellschaft beschäftigen.
Die Beiträge knüpfen bewusst an Forschungsinteressen und -entwicklungen an, die Bernd Wegner im Laufe der letzten drei Jahrzehnte vorangetrieben und dabei wesentlich beeinflusst hat. Der Band nimmt wesentliche und in der Forschung intensiv debattierte Fragen aus den Komplexen Krieg, Frieden, Staatenkonflikte und -beziehungen in der Neuzeit auf. Essayistisch gehaltene Gesamtschauen zu neueren Entwicklungen in der Militärgeschichte und der Geschichte internationaler Beziehungen stehen dabei originären Skizzen jüngerer Forschung und Erkundungen neuartigen methodologischen Terrains gegenüber.