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Faksimile der Handschrift, Band 4 und 5, Königsberg i. Pr. 1590 - Die prophetischen Bücher und die Apokryphen
Die litauische Bibel im Faksimile – jetzt vollständig! Die im Jahre 1590 von Pfarrer Bretke in Königsberg abgeschlossene Übersetzung der Bibel ins Litauische liegt jetzt erstmals komplett als Faksimile vor. Der letzte Band der Faksimile-Ausgabe, der nun erscheint, enthält die prophetischen Bücher des Alten Testaments und die Apokryphen.
Die Gesamtausgabe der litauischsprachigen Bretke-Bibel erscheint als Supplementum zur Reihe »Biblia Slavica«, welche bei der Rheinisch-Westfälischen Akademie der Wissenschaften angesiedelt ist und durch die Professoren Hans Rothe und Friedrich Scholz herausgegeben wird. Der jetzt erscheinende Doppelband 4/5 von Bretkes Übersetzung, die er 1590 in Königsberg vollendete, schließt die Faksimile-Ausgabe dieses einzigartigen kulturhistorischen Denkmals ab. Mit ihr ist erstmals die gesamte Handschrift, die ursprünglich zum Bestand der Universitätsbibliothek Königsberg gehörte und heute im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz verwahrt wird, der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Evangelien und Apostelgeschichte. Labiau 1580
Mit dem Erscheinen der kritischen Textedition der Evangelien und der Apostelgeschichte der ersten litauischen Bibelübersetzung (1580/1590) von Johannes Bretke (lit. Jonas Bretkunas) liegt dieser Teil der Bibel erstmals in allen drei Reihen der umfassenden Bretke-Edition vor: Faksimile-Band, Texteditions-Band, Kommentar-Band.
Für die philologische und theologische Forschung ist es ein Glücksfall, dass die Bretke-Bibel bis in unsere Tage nicht gedruckt wurde, so blieb uns das wertvolle Manuskript mit seinen zahlreichen grammatischen, lexikalischen und stilistischen Varianten über Jahrhunderte erhalten. Der Editionsband zeigt nun die teilweise sehr komplizierte Textentwicklung detailliert und fortlaufend kommentierend bis zur Fassung letzter Hand auf, wobei das Ringen des Übersetzers um die Schaffung einer adäquaten litauischen Bibelsprache deutlich wird. Die Handschrift stellt nicht nur eine mächtige Basis für die historische Sprachforschung dar, sondern ist zugleich ein beeindruckender Beitrag zur Geistesgeschichte des Herzogtums Preußen im 16. Jahrhundert.
Bilder sind aus der Vorstellungswelt des Christentums nicht wegzudenken. Die Bilderfrage reicht tief in die historischen, aber auch in die systematischen Wurzeln des christlichen Bekenntnisses hinab. Sie markiert zugleich eine brisante Nahtstelle zwischen christlicher Religion und europäischer Kultur. Die Bildtheologie geht den Valenzen des Bildes im Christentum nach, entwickelt sie als durchgängige theologische Perspektive und bringt sie in den Diskurs mit Kunst- und Kulturwissenschaften ein. Das Handbuch der Bildtheologie gibt in vier Bänden eine gründliche Einführung in Phänomene, Begriffe und Geschichte des Bildes unter theologischen Gesichtspunkten. Wissenschaftler aus Theologie, Kunstgeschichte, Philosophischer Ästhetik, Kultur- und Medienwissenschaften entfalten die zentralen Fragestellungen, die das Bild in theologischer Perspektive aufwirft, und umreißen die Schnittstellen zwischen theologischen, kunstwissenschaftlichen und philosophisch-ästhetischen Bild-Diskursen. Der dritte Band versammelt die systematischen Eckpunkte, die eine theologische Theorie der Medialität des Bildes auszeichnen. Im Zentrum steht zunächst der Widerstreit zwischen der Sichtbarkeit als dem wesentlichen Medium der Bildsprache und der grundsätzlichen Unsichtbarkeit Gottes, der mittels der Sichtbarkeit des Bildes zur Sprache gebracht werden soll. Zudem findet sich das Bild als Medium der Verkündigung, aber auch der Offenbarung, in einer spannungsvollen Wechselbeziehung mit dem Medium des Wortes. Schließlich wird vom Bild mehr als die bloße Repräsentation der christlichen Botschaft, nämlich der gesteigerte Ausdruck wirklicher Präsenz erwartet. Das Spektrum der medialen Beanspruchung des Bildes im Christentum reicht vom zeichenhaften Verweis bis zur realen Vergegenwärtigung.