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  • Author or Editor: Marianne Heimbach-Steins x
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Ein Menschenrecht unter Druck
Religiös beeinflusste, häufig gewaltsame Auseinandersetzungen prägen das Bild unserer Tage - Tendenz steigend! Terrorismus, Verfolgung religiöser Minderheiten, Streitigkeiten um religiöse Symbole und kultische Praxis wie Kopftuch, Ganzkörperverschleierung, Kreuz und Moscheebau - die Aufzählung ließe sich fast beliebig fortsetzen - sind gesellschaftliche TopThemen. Dramatische Konflikte nach BlasphemieVorwürfen, bzw. der Verletzung religiöser Gefühle im Namen künstlerischer Freiheit und staatliche Anerkennung bestimmter religiöser Positionen als Religion zeigen an, wie omnipräsent das Problem in unserer Zeit ist.
Das Menschenrecht auf Religionsfreiheit wird hier im Lichte religiöser Toleranz und wechselseitigen Respekts diskutiert, wobei auch sensible Themen - wie die Mission - nicht ausgelassen werden. Es braucht ein entschiedenes Plädoyer für die Religionsfreiheit - um einer freiheitlichen Gesellschaft willen und wegen der Freiheit des Glaubens!
Wie verhalten sich religiöse Akteure selbst zur Religionsfreiheit, und was können sie selbst tun, um dieses hohe Gut zu schützen und zu stärken?
Dieses Buch ist vom Standpunkt katholischer Theologie aus geschrieben; es legt einen Akzent auf die Position der katholischen Kirche und ihre Rolle in gegenwärtigen religionspolitischen Auseinandersetzungen. An konkreten Beispielen wird diskutiert, worauf es ankommt, wenn Religionsfreiheit als Menschenrecht geachtet und geschützt werden soll.
Migration - Zugehörigkeit - Beteiligung
Der Anspruch gesellschaftlicher Gerechtigkeit überschreitet heute die räumlichen Grenzen des Nationalstaates ebenso wie die zeitlichen Grenzen der aktuell lebenden Generationen und fordert überkommene Beteiligungsmuster heraus. Das zeigt sich besonders deutlich an den Themen Migration und Integration, Bildung und Inklusion sowie Befähigung zur Verantwortung in Generationen- und Geschlechterbeziehungen.
An diesen drei gesellschaftlichen Handlungsfeldern werden zentrale Herausforderungen sozialer Gerechtigkeit diskutiert. Im Vordergrund stehen die Ermöglichung politischer und sozialer Zugehörigkeit, die Sicherung gerechter Bildungsbeteiligung und die Entwicklung einer Sozial- und Familienpolitik, die Menschen in ihrer Fähigkeit zu verantwortlichem Entscheiden und Handeln unterstützt.
Ressourcen - Macht - Gerechtigkeit
Author: Udo Lehmann
Ist der gesellschaftliche Aufstieg in Deutschland für jede und jeden grundsätzlich möglich? Viele empirische Studien lassen eher das Gegenteil vermuten.
Chancenzugänge sind weiterhin höchst ungleich verteilt. Die Schere zwischen Arm und Reich, zwischen Zugehörigen und Abgehängten, Gewinnern und Verlierern scheint sich nicht zu schließen. Dass es zur Nutzung von Chancen bestimmter Ressourcen wie etwa Bildung bedarf, ist unbestritten. Das Buch zeigt aber, dass die Ungleichheit gesellschaftlicher Beteiligungschancen auch von den Zugängen zu informellen Ressourcen wie Beziehungsnetzwerken zur Durchsetzung kollektiver Interessen, strategischen Machtpositionen und gesellschaftlichen Alltagsroutinen abhängt.
Mit Hilfe christlich-sozialethischer Kriteriologie, soziologischer Ungleichheitstheorien und sozialphilosophischer Ansätze ermöglicht der Autor einen Blick hinter die Kulissen der Ungleichheitsreproduktion und macht einen Vorschlag, wie strukturelle Probleme der Chancengerechtigkeit aufgedeckt und bearbeitet werden können.
Eine Analyse der Inlandsarbeit katholischer Hilfswerke
Wie politisch sind die weltkirchlichen Hilfswerke in Deutschland? – Die sieben großen katholischen Hilfswerke Misereor, Adveniat, Renovabis, Missio Aachen, Missio München, Caritas international und das Kindermissionswerk »Die Sternsinger« werden in dieser Hinsicht einer Analyse unterzogen.
Aufgabe dieser Hilfswerke ist es, zur Verwirklichung gerechterer Lebensverhältnisse beizutragen. Dafür bedarf es vor allem der Bewusstseinsbildung und der fortdauernden Ermutigung der kirchlichen Basis. Als langfristiges Ziel müssen menschenwürdige Lebensbedingungen fest im Auge behalten werden.
Die Studie knüpft an Kontroversen um den politischen Charakter der Hilfswerke an und untermauert die These, dass die politische Arbeit der »Sternsinger« unbedingt zu stärken ist.
Christliche Sozialethik im Gespräch mit dem philosophischen Pragmatismus
Seit einigen Jahren regt die Philosophie des Pragmatismus erneut die philosophische Debatte an. Die vorliegende Arbeit macht diese reiche Tradition für moralphilosophische Grundlagenfragen Christlicher Sozialethik fruchtbar. Die Leistungen der Philosophie des Pragmatismus wurden vor allem in Deutschland lange nicht gesehen. In der Christlichen Sozialethik, wie in der ganzen katholischen Theologie, blieb die Tradition des Pragmatismus im Grunde bisher völlig unbeachtet, obwohl sie wie von selbst einer postnaturrechtlichen Ausgestaltung Christlicher Sozialethik entgegenkommt. Das Buch identifiziert in den Begriffen Erfahrung, Vernunft und Praxis moralphilosophische Kondensationspunkte christlich-sozialethischer Konzeptionen. Es stellt diesen Entwürfen zentrale Aspekte einer pragmatistischen Ethik zur Seite, um dann die Möglichkeiten einer pragmatistischen Anreicherung moralphilosophischer Grundlegung Christlicher Sozialethik darzustellen.
Christliche Sozialethik im Dialog mit Judith Butler unter Berücksichtigung des Kindeswohlbegriffs
Das vorliegende Buch erschließt die reichhaltige Ethik der umstrittenen US-amerikanischen Philosophin Judith Butler für moralphilosophische Grundlagenfragen Christlicher Sozialethik.
Ausgehend von ethischen Fragen, die sich anhand der Kindeswohlthematik stellen, macht sich die Autorin auf die Suche nach einer Ethik, die anthropologische Grunderfahrungen von Macht und Asymmetrie sensibel einbeziehen kann. Gefunden wird diese im Dialog mit Judith Butler. Die Philosophin legt in Auseinandersetzung mit den Grenzen der Souveränität sowie der Thematik der Verletzbarkeit und Betrauerbarkeit einen machtsensiblen und höchst politischen Ansatz vor. Von diesem ausgehend wird eine Konzeption Christlicher Sozialethik entwickelt, die ihre Aufgabe nicht im Urteilen und Normieren, sondern im Ermöglichen und Erweitern von Freiheitsräumen sieht. Im Rückbezug auf das Kindeswohl werden diese theoretischen Überlegungen anwendungsbezogen verortet.
Nichtstaatliche Akteure und ihr Verhältnis zu den Menschenrechten
Das Verhältnis zwischen den Religionsgemeinschaften als soziale Konkretisierungsformen des Abstractums »Religion« und den Menschenrechten muss gerade in unseren Tagen aus einer sozialethischen Perspektive neu und präzise bestimmt werden.
Für das friedliche Zusammenleben in einer säkularen Gesellschaft sind die Religionsgemeinschaften herausgefordert, in Dialog mit der freiheitlich-demokratischen Rechtskultur zu treten. Die Religionsgemeinschaften müssen ihr Verhältnis zum liberalen Staat, zu anderen Religionsgemeinschaften und zur zunehmend säkularen Gesellschaft sozialethisch neu fassen.
Dieser Prozess hat exemplarischen Charakter; er lässt auch sozialethische Rückschlüsse auf andere nichtstaatliche Akteure und ihr Verhältnis zu den Menschenrechten zu. Aufgrund ihrer sozialen Dimension beeinflusst Religion andere Lebens- und Handlungsbereiche. Daher weist das Projekt u. a. eine hohe wirtschaftsethische Relevanz auf.
Jacques Maritains Kritik der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
Author: Phillipp Saure
Das Verhältnis von Menschenrechten und Religion bildet ein hochaktuelles Feld der politischen Philosophie. Vor diesem Hintergrund untersucht das vorliegende Buch die Sicht des katholischen Denkers Jacques Maritain (1882–1973) auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte.
Die Erklärung von 1948 verdankt ihren Erfolg mutmaßlich nicht zuletzt einer weitgehenden weltanschaulichen Neutralität. Mari-
tain vertrat während der Genese des Dokuments eine explizit christliche Menschenrechtstheorie. Paradoxerweise gilt er aber als eine Art intellektueller Gewährsmann der Erklärung. Das Buch zeigt, wie Maritain einerseits tatsächlich eine gewisse weltanschauliche Neutralität der Erklärung rechtfertigte, diese aber zugleich in einem religiös geprägten Menschenrechtskanon aufheben wollte. Maritains Theorie ähnelt damit auch und hebt sich zugleich ab von der Konzeption des überlappenden Konsenses des US-Philosophen John Rawls.
A Christian Socio-ethical Perspective
Imagine having a property that your family has been building for generations. One day, a foreign company submits documents and demands ownership of the land. What should the village community do about it?
In Ghana, land has increasingly become an object of trade as a result of new growing, agriculture-based value chains for global biofuel markets. The ethical choices we make about land and its use are at the core of this book. It investigates the challenges of land acquisition for biofuels production exploring the concept of empowerment and Christian ethics within the socio-political power settings of the people of Northern Ghana. It thus considers the historical, theological, ethical and sociological foundations of the Ghanaian land issue.
Sozialethische Analysen
Ohne die Pflegearbeit, die in Privathaushalten geleistet wird, würde das deutsche Pflegesystem kollabieren, aber die Pflegenden finden kaum sozialpolitische Anerkennung. Das Buch erarbeitet sozialethische Anforderungen an eine anerkennungsorientierte Reform der Pflegepolitik.
Die Pflege älterer Menschen in Deutschland wird größtenteils von Angehörigen, migrantischen Care-Arbeiterinnen und ambulanten Pflegekräften in Privathaushalten geleistet. Die überwiegend weiblichen Pflegenden erfahren Asymmetrien, einen Mangel an Selbstbestimmung und sozialer Anerkennung. Das Buch analysiert die Bedingungen häuslicher Pflegearbeit in Deutschland, wertet Expert*innen-Interviews aus und profiliert Anerkennungsdefizite der Pflegearbeit durch einen Vergleich von Pflegeregimen. Es werden Kriterien für eine Reform der Pflegepolitik entwickelt.