Search Results

You are looking at 1 - 7 of 7 items for :

  • Author or Editor: Tuba Isik x
  • Search level: All x
Clear All
Systematische und historische Reflexionen in religionspädagogischer Absicht
Author: Tuba Isik
Der Gesandte Muhammad gilt für Muslime als nachzuahmendes Ideal. Auch im Islamischen Religionsunterricht soll und wird er eine zentrale Rolle spielen.
Es bedarf einer theologischen Reflexion, um Überhöhungstendenzen in traditionsgespeisten Prophetendarstellungen entgegenzuwirken. Als erste an den methodischen Standards moderner westlicher Religionspädagogik ausgerichtete, islamisch-theologische Arbeit zeigt dieser Band unterschiedliche Diskurse traditioneller Apologetik islamischer Prophetie auf. In Hinblick auf den Islamischen Religionsunterricht würdigt er vor allem Muhammad in seiner regulativen Funktion und präsentiert ihn als geerdete Prophetengestalt.
Das Thema der Prophetie ist von höchster Brisanz für das Gespräch der großen monotheistischen Religionen. Propheten Gottes spielen in allen diesen Religionen eine wichtige Rolle und der Glaube an sie gehört in unterschiedlicher Weise zu den jeweiligen Glaubensgrundlagen. Der Band beinhaltet den thematischen Schwerpunkt auf systematisch theologischen Abhandlungen über Prophetie aus christlicher und islamischer Perspektive. Dabei stellt er unter anderem die Frage, ob Muhammad aus christlicher Sicht als Prophet anerkannt werden kann. Des Weiteren konzentriert sich der Band auf religionspädagogische Problemkreise der beiden jüngeren Schwesterreligionen und bemüht sich auch jüdische Perspektiven fruchtbar zu machen und fragt, welche Bedeutung die Propheten im heutigen Alltag und im jeweiligen Religionsunterricht spielen können.
Musik für Juden, Christen und Muslime
Können Juden, Christen und Muslime miteinander singen? Können sie ihre sakrale Musik miteinander teilen? Kann Musik gar zu einem Aktivposten im interreligiösen Dialog werden?
Dieses Buch stellt einen ersten Schritt dafür dar, eine »Theorie des interreligiösen Singens« zu entwickeln. Hierfür bedienten sich die Herausgeber unterschiedlicher Forschungsmethoden. Zahlreiche Gespräche mit jüdischen, christlichen und muslimischen Theolog(inn)en und Musik-Expert(inn)en sind geführt worden, in denen diese mit neuen Ideen und Gestaltungsansätzen aus der Trimum-Werkstatt des interreligiösen Musikprojekts »Trimum« konfrontiert und um Stellungnahme gebeten wurden. Hinzu kommen mehrere teils wissenschaftliche, teils essayistische Beiträge unseres Herausgeber-Trios.
Perspektiven zukunftsfähigen interreligiösen Lernens
Erstmals wird in diesem Buch gefragt: Wie können Komparative Theologie und Religionspädagogik einander begegnen? Und welche neuen Formen des Miteinanders können daraus entstehen?
Interreligiöses Lernen ist eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit. Die Entwicklungen der Weltpolitik, aber auch unser tägliches Miteinander verdeutlichen die Dringlichkeit einer Besinnung auf gemeinsame Grundlagen. Die Komparative Theologie sucht neue Wege von Dialog und Verständigung, ohne die Unterschiede zwischen den Religionen zu bestreiten. Mit der zweifach gestellten Frage, wie Komparative Theologie und religionspädagogische Ansätze sich gegenseitig – positiv – beeinflussen, verfolgt das Buch innovative Wege.
Christliche und muslimische Theologinnen und Theologen diskutieren das Zusammenleben im Kontext der pluralen Gesellschaft. Dabei geht es insbesondere um den Wert, den die jeweiligen Glaubensgemeinschaften der Ehe beimessen, und darum, ob Ehe über Religionsgrenzen hinweg erwünscht ist.
Sowohl im Christentum als auch im Islam wird die Ehe als Lebensform wertgeschätzt. Doch abseits dieser grundlegenden Übereinstimmung unterscheiden sich nicht nur muslimische und christliche Vorstellungen über die Ehe. Auch innerreligiös wird kontrovers diskutiert. Ob Sakrament, ›weltlich Ding‹ oder Vertrag, ob unauflöslich oder nicht – es gibt viele Punkte, an denen sich Debatten entzünden können. Letztlich sind Angehörige beider Religionen mit den Anforderungen einer pluralistischen und säkularen Gesellschaft konfrontiert, die auch alternative Lebensformen kennt. Angesichts dieser Entwicklungen kommen in diesem Band christliche und muslimische Stimmen zu Wort, die aus ganz unterschiedlichen Perspektiven heraus Aspekte der Ehe und ihrer Bedeutung in der heutigen Gesellschaft beleuchten.
Kaum ein Feld ist zwischen Christen und Muslimen so umstritten wie die Erlösungslehre. Übereinstimmungen scheinen weder im Hinblick auf die menschliche Bedürftigkeit der Erlösung noch auf die Frage ihrer Wirklichkeit oder ihrer Vermittlung zu bestehen. Die Streitsache Erlösung vereint alle dogmatischen Brennpunkte des christlich-islamischen Gesprächs in einer Thematik, da in islamischer Perspektive weder die christlich-anthropologische Position der Erlösungsbedürftigkeit, geschweige denn die christologischen und trinitätstheologischen Konsequenzen des konkreten Erlösungsdenkens Raum zu finden scheinen. Insofern sich die christliche Soteriologie aber zusehends für eine moderne Anthropologie öffnet, sind die klassisch angenommenen Trennungslinien zwischen den Traditionen neu zu prüfen. Diesem Versuch widmet sich der vorliegende Band, der prominente Vertreter christlicher und muslimischer Theologie miteinander ins Gespräch bringt und Chancen sowie Grenzen des soteriologisch-interreligiösen Dialogs innovativ reflektiert und darin neue Annäherungsmöglichkeiten von Christen und Muslimen eröffnet.
Befreiungstheologische Konzepte in Islam und Christentum
Das Wort »Befreiungstheologie« ist in europäischen Ohren vorrangig christlich und mit Assoziationen zu Lateinamerika besetzt. Dabei ist das Anliegen der Befreiung des Menschen unverzichtbarer Bestandteil jeder modernen Theologie und kann nicht nur im Christentum, sondern genauso auch im Islam auf eine breite Auswahl an normativen Texten zurückgreifen.
In diesem Buch entfalten christliche und muslimische Theologinnen und Theologen zentrale Figuren und Ideen ihrer befreiungstheologischen Tradition und bieten Wege an, sie in unserer Kultur heimisch zu machen. Erstmalig im deutschen Sprachraum im Kontext befreiungstheologischer Debatten konturieren dabei wechselseitige systematischtheologische Anfragen zwischen Christentum und Islam die jeweiligen Beiträge. Zugleich stellt sich dieses Buch der Frage, inwiefern eine gemeinsame Theologie der Befreiung beider Religionen möglich ist.