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  • Author or Editor: Christoph A. Rass, MA x
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Zum Leben von Soldaten gehört – quer durch die Geschichte – Mobilität.

Von der Einberufung zum Wehr- oder Kriegsdienst und Feldzügen in ferne Länder über die Stationierung »in der Fremde« als Besatzungssoldaten oder koloniales Herrschaftspersonal bis zur Verbringung in Kriegsgefangenenlager oder der Rückführung toter Soldaten in ihre »Heimat« bestimmt sie Leben, Alltag und Sterben im Militär. Dennoch werden die Übergänge zwischen berufsbedingter Mobilität in Wanderung von der Forschung bisher nur selten thematisiert. Der Band beleuchtet in 21 Fallstudien die Lebenswirklichkeit von Soldaten vom Heer der Pharaonen bis zur US-Army im Irak und in Afghanistan, arbeitet spezifische Mobilitätsformen heraus und fragt nach der Bedeutung von Krieg und Militär als Triebkräften einer stets präsenten und zunehmend globalen Migration von Militärangehörigen.
Im Zentrum der politischen Konstruktion von nationalsozialistischer 'Volksgemeinschaft' stand die Frage, wer zugehörig sei und wer nicht. Migration und deren Begleit- und Folgeerscheinungen mussten mithin als eine Herausforderung gelten. Ungeregelte bzw. unkontrollierte Migration verstand der NS-Staat als Gefahr. Er strebte sowohl bei grenzüberschreitenden Bewegungen als auch bei interner Migration nach repressiver Steuerung und Kontrolle.
Dem Sammelwerk geht es um die Wechselwirkung zwischen migratorischer Entwicklung und staatlichen Aktionen zur Konstruktion von 'Volksgemeinschaft' in der durch massive Aufrüstung und Kriegsvorbereitung geprägten Phase bis 1939/40. Darüber hinaus ordnet es das NS-Migrationsregime in die Entwicklung in Deutschland und Europa im 20. Jahrhundert ein.
Neue Forschungen zur NS-Gesellschaft vor Ort
Das »Dritte Reich« vor Ort betrachtet – neue Einblicke in die Gesellschaft des Nationalsozialismus Vor Ort wird Gesellschaft konkret. Der Band spürt den Regeln und Routinen des Alltags, den Formen der Vergemeinschaftung und Ausgrenzung im »Dritten Reich« nach: Wie brachte man sich in die NS-Gesellschaft ein, wie wurde man aus ihr ausgeschlossen? Welche Bedeutung hatte hierfür die Vorstellung von einer »Volksgemeinschaft«? War sie alltägliche Praxis oder allenfalls Propaganda? Neue Antworten auf diese Fragen bieten die 24 Autoren dieses Bandes, die aus geschichts-, kultur-, sozial- und erziehungswissenschaftlicher Perspektive die Gesellschaft des Nationalsozialismus erkunden. Mit Beiträgen von Lars Amenda, Frank Bajohr, Anette Blaschke, Wilfried Breyvogel, Neil Gregor, Rainer Hering, Habbo Knoch, Ernst Langthaler, Jörg W. Link, Inge Marszolek, Sylvia Necker, Armin Nolzen, Christoph Rass, Dietmar von Reeken, David Reinicke, Bianca Roitsch, Christine Schoenmakers, Lu Seegers, Kathrin Stern, Kerstin Thieler, Malte Thießen, Henry Wahlig, Michael Wildt und Gunnar Zamzow