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Die brasilianische Landlosenbewegung und das Weltsozialforum als Räume für Bildungsprozesse
Author: Benjamin Bunk
Editor: Ralf Koerrenz
Soziale Bewegungen sind zentrale Akteure unserer Zeit. In und durch Soziale Bewegungen findet Bildung statt, wie anhand zweier Modelle aufgezeigt wird.
Wie findet Bildung in Sozialer Bewegung statt? Die brasilianische Landlosenbewegung »Movimento dos Sem Terra« und das Weltsozialforum repräsentieren zwei Modelle, anhand derer diese Frage beantwortet werden kann. Eine bildungstheoretische Perspektive betrachtet Soziale Bewegungen vor allem als soziale Praxis, an der Menschen teilhaben und durch sie in ihrer Biographie geprägt werden. Dieser sozial-anthropologische Zugang steht innerhalb der Bewegungsforschung neben Ansätzen, die primär nach den gesellschaftlichen Ursachen oder politischen Wirkungen Sozialer Bewegungen fragen. Als kollektive, gestaltbare und sich selbst bildende Akteure kommt den Sozialen Bewegungen eine wichtige Rolle in der Vermittlung zwischen Bildung und Kultur zu.
Modelle, Konzepte, Erfahrungen
Warum sollte man gerade im Lehramtsstudium ins Ausland gehen? Der Band zeigt neue bildungspolitische und pädagogische Perspektiven als Antwort auf globale Herausforderungen.

Eine intensivere Internationalisierung der Lehrerbildung wird nicht nur vom DAAD und der Hochschulrektorenkonferenz gefordert, sondern ist inzwischen ein Allgemeinplatz in der bildungspolitischen Debatte. Auch in dem stark von föderalen bildungspolitischen Interessen geprägten deutschen Lehrerbildungssystem muss man den zunehmenden Mobilitätsansprüchen und komplexen multikulturellen Lebens- und Arbeitskontexten des 21. Jahrhunderts entsprechen.
Neue Perspektiven auf Johann Friedrich Herbarts Allgemeine Pädagogik
Der Band verweist auf Johann Friedrich Herbarts »Allgemeine Pädagogik« (1806), eines der wichtigsten grundlegenden Werke in der Entwicklung der wissenschaftlichen Pädagogik, auf allgemeingültige systematische und begriffliche pädagogische Positionen und verknüpft diese mit Aspekten aktueller erziehungswissenschaftlicher Diskurse.
Die »Allgemeine Pädagogik« von Johann Friedrich Herbart gilt als eine Grundlagenschrift der Pädagogik, die im Hinblick auf die Herausbildung der Pädagogik als Wissenschaftsdisziplin und Profession von großer Bedeutung war. Herbarts Lehre erfuhr sowohl national als auch international eine breite Rezeption. Rotraud Coriand kommt – neben weiteren Kollegen – das Verdienst zu, eine Aufarbeitung der »vergessenen Wissenschaftsgeschichte« des Herbartianismus initiiert und eine quellenbasierte Rezeption Herbartscher und Herbartianischer Positionen etabliert zu haben. Gleichzeitig macht sie sich um eine der grundlegenden Disziplinen der Pädagogik, die Allgemeine Didaktik, verdient.
August Hermann Niemeyer und das pädagogische 18. Jahrhundert
Reformpädagogik erhält im 18. Jahrhundert ihre Grundlagen. Im Werk von August Hermann Niemeyer (1754–1828) spiegelt sich die Reformdynamik einer zunehmend als offen verstandenen Gesellschaft der Moderne.
Im 18. Jahrhundert gewann Pädagogik als Bindeglied zwischen den Generationen eine neue Bedeutung. Erziehung konnte nicht mehr ausschließlich von der Reproduktion vorgegebener sozialer Positionen aus bestimmt werden. Theoretisch und praktisch entstand das Problem, dass „die richtige“ Pädagogik nicht mehr absolut und allgemeingültig bestimmt werden konnte und so die Verbindung von „Reform“ und „Pädagogik“ systemisch-bedingt zu einem Dauerthema werden musste. Das Studienbuch macht grundlegende Quellentexte von Niemeyer wieder zugänglich und führt in biographische, historische und systematische Zusammenhänge seiner Deutung der Zeit ein.