Search Results

You are looking at 41 - 49 of 49 items for

  • Author or Editor: Friedrich Schlegel x
  • Search level: All x
Clear All
Der Band dokumentiert Friedrich und Dorothea Schlegels Briefwechsel während ihres Aufenthaltes in Paris und Köln von Mitte 1802 bis zum Beginn der ersten provisorischen Professur Schlegels in Köln Ende 1805.
Er präsentiert neue Brieffunde und rekonstruiert erstmals in der Schlegel-Briefedition die noch zu erschließende Korrespondenz der Schlegels (u. a. mit A.W. Schlegel, J. W. Ritter, dem Verlegerpaar Unger) und verleiht so dem gesamten Briefwechsel eine neue Tiefenschärfe.
Der Kommentar dokumentiert einlässlich die literarischen, kulturellen und politischen Hintergründe, auch mit neuen Dokumenten zu Friedrich Schlegels Bemühungen um ein Lehramt in Würzburg und Köln. Und er begleitet die wichtigen Publikationen Schlegels in jener Zeit: die ‚Europa’, seine ‚Lessingauswahl’ und sein ‚Poetischen Taschenbuch für das Jahr 1806’.
Vom Neujahrsbrief 1806 an August Wilhelm Schlegel bis zur Verwirklichung der vermeintlichen Zukunftsverheißung ‚Österreich‘ durch Friedrichs Aufbruch in die Haupt- und Residenzstadt Wien 1808 vermittelt der Band detaillierte Einblicke in die letzten zweieinhalb ‚Kölner Jahre‘, die in gleicher Weise eine ‚Sattelzeit‘ für Österreich waren.
Einen inhaltlichen Schwerpunkt der Jahre 1806/07 bilden Friedrichs indologische Studien, die Korrespondenz mit seinem Bruder August Wilhelm wie die Kommunikation mit führenden Verlegern und Gelehrten der Zeit. Als belastende biographische Motivkonstante imponieren die stets scheiternden Bewerbungsanläufe für Professuren und neuzugründende Universitäten, die auch die opulente Freundschaftskorrespondenz Friedrichs durchzieht. Auch die vergeblich vor der Presse geheim gehaltene Konversion des Ehepaars Schlegel zum Katholizismus wird in den Briefen thematisiert.
Der Briefband dokumentiert die Jenaer Frühromantik von Friedrich Schlegels Ankunft im September 1799 bis zu seiner Abreise nach Paris im Mai 1802. Er umfasst die höchst wichtige Zeit vom Abschluss des 'Athenäums' (1800) über die 'Charakteristiken und Kritiken' der Brüder Schlegel (1801) und den 'Musen-Almanach für das Jahr 1802' bis zu den Vor-arbeiten zu den 'Nachgelassenen Werken' des Novalis (1802). Besonderen Quellenwert erhält die Edition mit dem Abdruck der Universitäts-Akten zur Habilitation Schlegels im Frühjahr 1801.
Die bislang unveröffentlichte Kölner Vorlesung aus dem Jahre 1807 hat sich in einer Nachschrift seines Schülers Sulpiz Boisserée in dessen Nachlaß erhalten und bildet den Abschluß von Schlegels weitgespannter Kölner Vorlesungstätigkeit, die damit vollständig dokumentiert ist. Vollständig vor liegt damit jetzt auch die gesamte II. Abteilung der Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe. Die Vorlesung faßt am Leitfaden der deutschen Sprache Schlegels sprachgeschichtliches, rhetorisches, poetologisches, literaturgeschichtliches und ästhetisches Wissen zwischen Jena und Wien zusammen und gibt damit einen eindrucksvollen Einblick in die allmähliche Transformation der Frühromantik in eine spätromantische Denkform. Die Einleitung dokumentiert die wichtigsten Entwicklungslinien von Schlegels Kölner Jahren zwischen 1804 und 1807 und konzentriert sich dabei vor allem auf Schlegels (Kölner) Anstellungspläne, die mit zum Teil erstmals publizierten Dokumenten aus dem Kölner Stadtarchiv neu erhellt werden können. Als Beilagen werden Skizzenhefte zu Schlegels Pariser Vorlesungen sowie Vorarbeiten zur Wiener Geschichte der alten und neuen Literatur publiziert; ferner Fragmente aus wahrscheinlich nicht mehr erhaltenen Arbeitsheften Schlegels
Die vorliegende Edition erschließt zum ersten Mal Friedrich Schlegels Überlegungen zu den theoretischen Grundlagen der Philologie in ihrer Überlieferung als Textträger. Vollständig faksimiliert, wird der Textbestand der Manuskripte »Zur Philologie« über diplomatische Umschriften und ein umfangreiches Register erschlossen und in einem ausführlichen Nachwort erläutert.
In dieser Form nimmt die Edition auf die Bedingungen der Philologie Rücksicht und ermöglicht es damit, ein faszinierendes Ergebnis sichtbar werden zu lassen: Auch wenn Schlegels Hefte keinen Text beinhalten, sind die Materialien in einer Weise interpretierbar, die der Interpretation eines Textes entspricht. Es ist dieser Umstand, der dieses Dokument des Scheiterns eines textgenetischen Prozesses zum Nukleus aller weiteren theoretischen Überlegungen zur theoretischen Begründung der Philologie gemacht hat.
Prolegomena zu Friedrich Schlegels Poetik
Neues von Friedrich Schlegel, Neues über ihn: die frühesten vollendeten Schriften des Autors in der einzig authentischen Fassung, die erste Edition seiner Schriften in historisch-kritischer Form - Auftakt zu einer genetischen Rekonstruktion seiner Poetik, die es sich versagt, die Texte Friedrich Schlegels zur Projektionsfläche heterogener Theorien zu machen.
Dass die beiden Schriften, die der Autor als seine »Erstgeburten« bezeichnete, der Forschung unbekannt und selbst in der »Kritischen Friedrich-Schlegel-Ausgabe« unberücksichtigt geblieben sind, ist ein erstaunliches Phänomen. In Erlinghagens grundlegender Studie werden die Texte nach allen Regeln der Kunst ediert: Seine Edition umfasst die Dokumentation der Faksimiles und deren Transkription, die kriti-sche Konstituierung der Texte, die synoptische Darstellung der handschriftlichen und der Druckfassungen, der frühen und der späten Fassungen und schließt auch eine Konkordanz der poetologischen Begriffe und die zugehörigen Kommentarbriefe des Autors ein, auch diese kritisch ediert.