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In: Ius canonicum in communione christifidelium
Festschrift zum 65. Geburtstag von Günter Assenmacher
Anlässlich des 65. Geburtstags von Prälat Dr. iur. can. Günter Assenmacher, Offizial des Erzbischofs von Köln und der Bischöfe von Essen und Limburg, entstand die Festschrift mit dem Titel: »Die Wahrheit wird euch frei machen«.
Unter diesem Leitgedanken versammeln sich Autorinnen und Autoren unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen und Fachrichtungen, die dem Jubilar beruflich und / oder privat verbunden sind. Gerade heute treibt die Wahrheitsfrage um. Sie steht einem allenthalben um sich greifenden Relativismus entgegen. Zugleich erscheint sie nicht einfach vermittelbar. Ist die Wahrheit nützlich? Ist sie zu gebrauchen? Unsere Gegenwart in Gesellschaft und Kirche wird zunehmend als postfaktischen Zeitalter, eine »post-truth era« gekennzeichnet. Hat die Wahrheit neben dem Gefühl und der Opportunität und Nützlichkeitserwägungen eine Zukunft? In diesen Dienst haben sich aus unterschiedlichsten Blickwinkeln die Autorinnen und Autoren mit ihren Beiträgen aus biblischer, historischer, systematischer und praktischer Theologie, aus Kirchen- und Staatskirchenrecht gestellt.
Das Strafrecht der Kirche steht vor einer Reform. Das erste Reform-Schema von 2011 für ein neues Buch VI des CIC wird in der römischen Kurie nach vielen Voten aus der Weltkirche bearbeitet. Wohin geht die Rechtsentwicklung der Kirche in diesem Bereich? Wann kommt das neue Strafrecht? Fragen, die auch in Zukunft aktuell bleiben. Das kirchliche Strafrecht steht seit 2010 im Interesse der Öffentlichkeit, wie selten zuvor. Die Entdeckung des Missbrauchs an Minderjährigen durch Bedienstete der katholischen Kirche hat sich nicht als ein lokal beschränktes, sondern ein globales kirchliches Phänomen erwiesen. Die ersten Reaktionen der Kirche waren rechtspraktisch und kommunikativ nicht gelungen, obwohl normative Vorgaben für eine sachgerechte Bearbeitung der Fälle hätten angewandt werden können. Hier gibt die Strafrechtsreform die Chance, verlorenes Vertrauen wiederzugewinnen. Eine weitere Problematik, die nicht nur rechtlich, sondern zuerst auch lehramtlich zu lösen ist, ergibt sich aus dem Umgang der Kirche mit Menschen, deren Lebensführung von der bisherigen Mehrheitsmeinung zur kirchlichen Lehre nicht gedeckt ist. Die Meinungen über die kanonistisch korrekte Subsumtion dieser Lebensschicksale unter die entsprechenden Normen weichen nicht nur in Deutschland, sondern auch im Vatikan voneinander ab. Das kanonische Strafrecht bearbeitet naturgemäß alle heiklen Fragen kirchlicher Rechtsfragen. Der Umgang damit wird die Glaubwürdigkeit der Institution Katholische Kirche auf Zukunft hin nachhaltig beeinflussen.
Die Effizienz des kirchlichen Rechtsschutzes gemessen an einem Passauer Patronatsstreit
Author: Matthias Ambros
Anhand eines konkreten Rechtsstreites wird das bestehende System von Verwaltungsbeschwerde und kirchlicher Verwaltungsgerichtsbarkeit auf seine Effizienz hin befragt und Stärken und Schwächen sowie Vorzüge und Grenzen aufgezeigt.
1984 versuchte das Bischöfliche Ordinariat Passau unter Verweis auf das II. Vatikanum ein Patronatsrecht abzuschaffen. Aus dieser Verwaltungsentscheidung entstand ein Rechtsstreit zwischen der Diözese und dem Patron, wobei sich der Patron sowohl mit dem Rechtsbehelf der Verwaltungsbeschwerde als auch des Verwaltungsprozesses gegen diese Maßnahme der Verwaltung zur Wehr setzte. 1990 hat die Apostolische Signatur in der Streitsache entschieden. Das betreffende Endurteil wird im Anhang erstmals veröffentlicht.
Perspektiven des katholischen Kirchenrechts und des deutschen Staatskirchenrechts
Author: Thomas Meckel
Ist der konfessionelle Religionsunterricht an öffentlichen Schulen noch zeitgemäß oder ein Privileg der Kirchen im religionsneutralen Staat?
Ist es in einer immer pluraler werdenden Gesellschaft notwendig, eine staatlich verantwortete Religionskunde für alle einzuführen oder gerade im konfessionell gebundenen Religionsunterricht ein wirksames Mittel zur Verwirklichung der positiven Religionsfreiheit zu sehen? Welche rechtlichen Spielräume gibt es für einen Religionsunterricht, der ökumenischen Belangen Rechnung trägt? Leistet der Ethikunterricht nur Ersatzdienst für Schüler, die sich vom Religionsunterricht abgemeldet haben?
Diese Arbeit bietet aus kirchenrechtlicher und staatskirchenrechtlicher Perspektive Argumente zur Gestalt und Begründung eines schulischen Religionsunterrichts, der an der Zeit ist.
Eine rechtshistorische und kirchenrechtliche Untersuchung
Author: Susanne Ganster
Disparitas Cultus seit den Anfängen des Christentums bis zur heutigen kirchenrechtlichen Normierung - die rechtsgeschichtliche Entwicklung des Ehehindernisses.

Obwohl im CIC/1983 beide unter der Überschrift »Mischehen« normiert werden, müssen die religionsverschiedenen Ehen von den konfessionsverschiedenen Ehen klar unterschieden werden. Zum Wohl der Ehepartner und deren Familien, aber auch zum Wohl der Kirche erfordern beide Fälle eine differenzierte Ehevorbereitung und pastorale Ehebegleitung. Das Ehehindernis der Religionsverschiedenheit entsteht bei Eheschließungen zwischen Katholiken und Ungetauften, die entweder einer anderen oder keiner Religion angehören. Weil die Zahl solcher Eheschließungen auch in Deutschland zunimmt, gewinnt dieses Ehehindernis zunehmend an Bedeutung.